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26.05.2009 … Nach den Rechten sehen

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Die tägliche Presseschau von netz-gegen-nazis.de

Europarat: Deutschland tut zu wenig gegen Rassismus – besonders im deutschen Strafrecht und Justizwesen (Süddeutsche, ZEIT online).

Die NPD in Niedersachsen radikalisiert sich und wählt Kameradschaftler und HDJ-Aktivisten in den Vorstand (bnr).

Thorsten Heise, NPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Thüringen, ist wegen Volksverhetzung zu 15 Monaten auf Bewährungund 2800 Euro Strafe verurteilt worden (B.Z.).

Schwandorf: Kirche distanziert sich von Kirchenpfleger, der NPD-Versammlung in kircheneigenen Räumen zulässt (Mittelbayerische Zeitung).

Günther Schwemmer, DVU-Abgeordneter in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung und Sprecher der Stiftung „Kontinent Europa“, ist bei einem Autounfall tödlich verunglückt (Endstation rechts).

Straßennamen-Umbenennung in Berlin: Kämpferin gegen Rassismus statt Kolonialherr (taz).

Niedersachsen: Aktivistin gegen Rechtsextremismus erst zusammengeschlagen und dann von den Tätern angeklagt. Und das Gericht will beide Verfahren zusammenlegen (taz).

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NSU Prozess

NSU – Wir müssen über strukturellen Rassismus reden!

Seit Mai 2013 stehen fünf Angeklagte im NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München vor Gericht. Was dort allerdings kaum zur Sprache kommt: Der Rassismus bei der Polizei, der lange die Aufklärung verhinderte. In Berlin diskutierten hierzu Liz Fekete vom „Institute of Race Relations“ in London und die Nebenklagevertreterin Antonia von der Behrens bei der Veranstaltung „Why the NSU Case matters – Structural Racism in Europe” in der Humboldt-Universität. Ihr Fazit: Ohne Debatte über strukturellen Rassismus in Deutschland kann die Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex keine Früchte für die Zukunft tragen.

Von Joschka Fröschner

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