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Presseschau … 10.09.2019

Berlin: 21-Jähriger ins Gesicht geschlagen, weil er Hebräisch sprach +++ Judenfeindlicher Vorfall in Berlin +++ Jüdisches Filmfestival in Berlin: Antisemitische Bewegung stört Fragerunde +++ Antisemitismusbeauftragter spricht von „Jagd auf Juden“ in Berlin +++ „Adolf Hitler“ in Gedenktafel eingeritzt +++ Beim „Sturm auf Connewitz“ war auch ein Justizbeamter beteiligt +++ Homofeindliche Gewalt in Aue: Warum musste er sterben? +++ Der Kulturkampf ist eröffnet: Nach den AfD-Erfolgen sollte klar sein, was auf dem Spiel steht +++ Wer die AfD wählt, macht sich mit Hass und Hetze gemein +++ AfD spielt auf Wahlkampfveranstaltung Song von Nina Hagen: Fremde Federn +++ NPD-Mann Stefan Jagsch: Der nette Kollege vom rechten Rand +++ Wahl eines NPD-Politikers in Hessen: „Wir heben für Rechtsextreme nicht die Hand“ +++ „Rechtsextreme gerieren sich als Kümmerer und werden auch als solche wahrgenommen.“ +++ Dortmund: Proteste gegen bei Neonazis beliebte Bekleidungsmarke +++ Rechtsradikalismus: Hessen und der Hass +++ Die rechtsradikale “Kreuz”-Connection und die Bundeswehr +++ Rechtsextreme Soldaten: Militärgeheimdienst ermittelt gegen Eliteeinheit KSK +++ Ermittler durchsuchen Wohnung eines weiteren Tatverdächtigen +++ Braungefärbtes „Wutbürger“-Spektrum +++ Neustart für Neonazi-Bewegung in NRW? +++ Gewaltbereite Rechte dürfen scharfe Waffen besitzen +++ SS-Siggi und weitere Neonazis nach gefährlicher Körperverletzung festgenommen +++ Verdacht auf Neonazis im Schrebergarten: „Wir nehmen das mehr als ernst“ +++ Polarisierung der Gesellschaft: Kein „Pack“ – und auch nicht „das Volk“ +++ Bündnis Herne stellt sich erneut gegen „besorgte Bürger“ +++ Deutschland: Mit jüdischer Kunst gegen Hass auf Juden +++ Themar: Rechtsrock-Event droht erneut zu scheitern +++ Combat 18 und Brigade 8: Rechtsterror-Gruppen vernetzen sich in Sachsen +++ Schlägertrupp stört 120-Jahr-Feier der Sportfreunde Siegen

 

Berlin: 21-Jähriger ins Gesicht geschlagen, weil er Hebräisch sprach

In Berlin-Friedrichshain ist ein 21-Jähriger antisemitisch angegriffen worden. Der israelische Tourist unterhielt sich nach Polizeiangaben am frühen Montagmorgen gegen 5 Uhr vor der Diskothek Matrix mit Freunden auf Hebräisch.

 

Judenfeindlicher Vorfall in Berlin

Nach einem antisemitischen Zwischenfall in Berlin ermittelt die Polizei gegen unbekannt. Ein 36-Jähriger sei in der Nacht zu Sonntag im Bezirk Mitte an einer Straßenbahnhaltestelle von einem Unbekannten gefragt worden, ob er Jude sei, und dann antisemitisch beleidigt worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Zeugen hätten daraufhin die Polizei gerufen. Der Staatsschutz ermittelt.

 

Jüdisches Filmfestival in Berlin: Antisemitische Bewegung stört Fragerunde

Während einer Fragerunde des jüdischen Filmfestivals „Seret International“ stürmten Anhänger einer antisemitischen Bewegung die Bühne. Die Polizei schritt ein.

 

Antisemitismusbeauftragter spricht von „Jagd auf Juden“ in Berlin

Ein 21-Jähriger Tourist aus Israel wurde in Berlin angegriffen, weil er Hebräisch sprach. Es ist bereits der vierte antisemitische Angriff in kurzer Zeit.

 

„Adolf Hitler“ in Gedenktafel eingeritzt

Einen antisemitischen und einen fremdenfeindlichen Hintergrund vermutet die Kriminalpolizei bei zwei Vorfällen in Marburg und hat deshalb den Staatsschutz mit Ermittlungen beauftragt.

 

Beim „Sturm auf Connewitz“ war auch ein Justizbeamter beteiligt

Drei Jahre nach den Ausschreitungen in Leipzig stellt sich heraus: Ein Gefängniswärter war dabei, die Staatsanwaltschaft klagt ihn wegen Landfriedensbruch an.

 

Homofeindliche Gewalt in Aue: Warum musste er sterben?

Drei junge Rechtsextreme quälen ihren schwulen Freund, bis er stirbt. War das eine politische Tat? Ein Gericht findet: Nein.

 

Der Kulturkampf ist eröffnet: Nach den AfD-Erfolgen sollte klar sein, was auf dem Spiel steht

Nach den Wahlen in Brandenburg und Sachsen liegen die Karten auf dem Tisch. Schaffen wir eine neue Moderne oder fallen wir sogar noch hinter die DDR zurück? Die Kolumne.

 

Wer die AfD wählt, macht sich mit Hass und Hetze gemein

Rassistische und antisemitische Angriffe treffen nicht nur Minderheiten – sondern die ganze Gesellschaft. Eine Kolumne.

 

AfD spielt auf Wahlkampfveranstaltung Song von Nina Hagen: Fremde Federn

Eine Klage wäre kein Einzelfall, denn schon Helene Fischer verklagte die NPD. Und auch die österreichische FPÖ darf zukünftig keine Falco-Lieder mehr spielen.

 

NPD-Mann Stefan Jagsch: Der nette Kollege vom rechten Rand

Der Eklat ist perfekt: Ende vergangener Woche wählte der Ortsbeirat von Altenstadt-Waldsiedlung einstimmig einen Vertreter der rechtsextremen NPD zum Ortsvorsteher. Die anderen Mitglieder des Gremiums beschreiben NPD-Mann Stefan Jagsch als „ruhig“ und „kollegial“. Dabei ist er seit fast zwei Jahrzehnten offen in der Neonazi-Szene aktiv.

 

Wahl eines NPD-Politikers in Hessen: „Wir heben für Rechtsextreme nicht die Hand“

Die Wahl eines NPD-Politikers zum Ortsvorsteher einer hessischen Gemeinde müsse korrigiert werden, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Tauber im Dlf. „Rechtsextreme haben in unserer Gesellschaft keine öffentlichen Ämter zu übernehmen“. Die verantwortlichen Kommunalpolitiker nannte er naiv.

 

„Rechtsextreme gerieren sich als Kümmerer und werden auch als solche wahrgenommen.“

Der Leiter des Demokratiezentrums der Uni Marburg, Becker, hat gefordert, sich verstärkt mit den Ursachen zu beschäftigen, die zur Wahl des NPD-Politikers Jagsch zum Ortsvorsteher im hessischen Altenstadt geführt haben. NPD-Politiker engagieren sich vor Ort in einer Weise, dass viele Menschen sie nicht mehr als NPD-Funktionäre wahrnehmen, sondern als konstruktive Mitglieder des Gemeinderates.

 

Dortmund: Proteste gegen bei Neonazis beliebte Bekleidungsmarke

Die Proteste gegen ein neues Bekleidungsgeschäft in der Dortmunder Innenstadt gehen weiter. Auch am Montagabend (09.09.2019) demonstrierten mehr als 150 Menschen friedlich gegen den Laden. Dort wird Kleidung der Marke „Thor Steinar“ verkauft und die ist vor allem bei Neonazis beliebt. Das Geschäft schloss daraufhin früher als zur offizielle Ladenschlusszeit.

 

Rechtsradikalismus: Hessen und der Hass

In Hessen wächst der Hass: So wurden einer hr-Umfrage zufolge in zwei Dritteln aller Rathäuser und Landratsämter im vergangenen Jahr Mitarbeiter angefeindet oder bedroht. Politiker machen für die Verschärfung des Klimas die AfD verantwortlich.

 

Die rechtsradikale “Kreuz”-Connection und die Bundeswehr

Von „Nordkreuz“ über Franco A. bis zu einer Kaserne in Oberbayern: RND-Recherchen belegen, wie ein rechtsradikales Netzwerk gewaltbereite Extremisten mit Elitesoldaten der Bundeswehr verbindet. Teil 2 der Reihe.

 

Rechtsextreme Soldaten: Militärgeheimdienst ermittelt gegen Eliteeinheit KSK

Der Militärgeheimdienst MAD verschärft seine Ermittlungen gegen rechtsextreme Soldaten bei der Eliteeinheit KSK. Nach SPIEGEL-Informationen ist die Geheimeinheit der Bundeswehr mittlerweile „Arbeitsschwerpunkt“ des MAD.

 

Ermittler durchsuchen Wohnung eines weiteren Tatverdächtigen

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen einen 47-Jährigen. Er soll vor einem Jahr an den rechtsextremen Ausschreitungen in Chemnitz beteiligt gewesen sein.

 

Braungefärbtes „Wutbürger“-Spektrum

In Mönchengladbach haben am Sonntag rund 700 Personen an einem rechtsextremen und fremdenfeindlichen Aufmarsch teilgenommen. Ihr Protest richtete sich – angeblich – „gegen Gewalt“, womit vorrangig jedoch nur jene gemeint war, die von Straftätern mit Migrationshintergrund ausgeht.

 

Neustart für Neonazi-Bewegung in NRW?

Ein nordrhein-westfälischer Rechtsextremist will ein Netzwerk aus Hooligans wiederbeleben. Auf einer Demonstration hetzen Neonazis gegen Migranten und den Staat.

 

Gewaltbereite Rechte dürfen scharfe Waffen besitzen

19 Rechtsextremisten in Niedersachsen dürfen scharfe Pistolen, Revolver und Gewehre besitzen – und zwar ganz legal. Fünf von ihnen gelten nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes sogar als gewaltbereit.

 

SS-Siggi und weitere Neonazis nach gefährlicher Körperverletzung festgenommen

Drei bekannte Dortmunder Rechtsextremisten sind am Samstag in Dorstfeld festgenommen worden – unter ihnen nach Informationen unserer Redaktion der als SS-Siggi bekannte Neonazi.

 

Verdacht auf Neonazis im Schrebergarten: „Wir nehmen das mehr als ernst“

Die Vorwürfe, dass Neonazis versuchen, einen Kleingartenverein in Hamburg zu übernehmen, rufen nun auch den Landesgartenbund auf den Plan.

 

Polarisierung der Gesellschaft: Kein „Pack“ – und auch nicht „das Volk“

Wir leben im Zeitalter gesellschaftlicher Spaltungen, da braucht es mehr Dialog denn je – jedenfalls unter bestimmten Voraussetzungen. Wie lässt sich die Polarisierung bremsen? Versuch einer Anleitung.

 

Bündnis Herne stellt sich erneut gegen „besorgte Bürger“

„Besorgte Bürger“ wollen am Dienstag wieder in Herne marschieren. Das Bündnis Herne ruft erneut zum Gegenprotest auf. Das ist konkret geplant.

 

Deutschland: Mit jüdischer Kunst gegen Hass auf Juden

Die Jüdische Kultur-Initiative (JKI) ist ein Verein in Gründung, der Boykottaufrufen gegen jüdische Künstler etwas Positives entgegensetzen will – jüdische Kunst. Am 15. September feiert er in der Bochumer Christuskirche seine musikalische Auftaktveranstaltung: ein Benefizfestival für die Freiheit der Künste. Der Erlös geht an durch Terrorangriffe traumatisierte Kinder in Israel. Zu den musikalischen Darbietungen gehören Klassik, Klezmer sowie israelische und schottische Musik.

 

Themar: Rechtsrock-Event droht erneut zu scheitern

Im Juli floppte ein Rechtsrock-Festival im thüringischen Themar – die Sicherheitsbehörden griffen hart durch, es gab Alkoholverbote, Bands mussten ihre Auftritte vorzeitig abbrechen. Daraufhin wollte der Neonazi-Unternehmer Tommy Frenck aus Protest am kommenden Wochenende ein weiteres Konzert durchführen. Doch vieles deutet auf den nächsten Reinfall hin.

 

Combat 18 und Brigade 8: Rechtsterror-Gruppen vernetzen sich in Sachsen

Als am 23. März Hunderte Neonazis in Ostritz feierten, gab es in Mücka ein weiteres Konzert: „Combat 18“ (C18), der bewaffnete Arm des in Deutschland verbotenen „Blood and Honour“-Netzwerkes, feierte hier gemeinsam mit der sächsischen Neonazi-Gruppierung „Brigade 8“.

 

Schlägertrupp stört 120-Jahr-Feier der Sportfreunde Siegen

Vermummte Rechtsradikale haben die 120-Jahr-Feier der Sportfreunde Siegen überschattet. Der Staatsschutz übernimmt die Ermittlungen.

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Lange Zeit waren „Confident of Victory“ (oft abgekürzt als C.O.V.) nur ein Seitenprojekt der Senftenberger Rechtsrock-Band „Sturm und Drang“. Mittlerweile…

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