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Presseschau … 16.09.2020

Neuköllner Familie findet Schweinekopf vor ihrer Datsche in Brandenburg +++ Prozess zum Nazi-Anschlag von Halle: Der Schmerz der Opfer +++ Polizeischüler mit Nazi-Sprüchen beschäftigt Gerichte +++ Mutmaßlich rechtsextreme Chatgruppe der Polizei NRW aufgeflogen +++ Rechtsextremismus bei der Polizei NRW: Razzien gegen 29 Beamte aus Nordrhein-Westfalen +++ Luke Holland: Gedenken zum fünften Todestag +++ Terrorverdächtiger Soldat bleibt auf freiem Fuß +++ Sachsen-Anhalt: 61 Rechtsextremisten und Reichsbürger mit Waffen und Waffenscheinen +++ Holocaust relativiert: Pastor verlässt Gemeinde +++ Lichtenberg: Erinnern an Todesopfer rechter Gewalt +++ AfD: Allianz gegen das Schweigen +++ Corona-Demos: Was eint die Protestierenden? +++ Nazi-Rapper Chris Ares sorgt nun in Cunewalde für Ärger +++ Aktivist über deutschen Antiziganismus: „Wir haben keine Lobby“ +++ Der Kampf gegen Judenhass sollte Staatsziel werden +++ Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland: „Das deutsche Recht scheint ein Stück weit zu greifen“ +++ 70 Jahre Zentralrat der Juden: „Viele konnten nicht verstehen, wie man im Land der Täter leben konnte“ +++ Bundesregierung beruft Expertenkreis gegen Islamfeindlichkeit +++ 30 Jahre Deutsche Einheit: „Die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus-Problem wurde im Osten nicht richtig geführt“ +++ Interaktives Kunstprojekt zum Halle-Attentat: Topografie eines Anschlags

Neuköllner Familie findet Schweinekopf vor ihrer Datsche in Brandenburg

Eine Neuköllner Familie findet vor ihrer Datsche in Mittenwalde einen Schweinekopf. Polizisten vor Ort können zunächst keine Straftat erkennen.

Prozess zum Nazi-Anschlag von Halle: Der Schmerz der Opfer

Im Prozess um den Anschlag in Halle offenbart der Vater des erschossenen Kevin S., wie die Tat sein Leben veränderte. Eine Aussage führt zu Applaus.

Polizeischüler mit Nazi-Sprüchen beschäftigt Gerichte

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) muss entscheiden, ob ein Polizeischüler, der mit rechtsextremistischen Äußerungen aufgefallen war, zum Polizisten ausgebildet werden darf.

Mutmaßlich rechtsextreme Chatgruppe der Polizei NRW aufgeflogen

Polizisten aus dem Präsidium in Essen sollen nach SPIEGEL-Informationen über einen Messenger extrem rechte Nachrichten verbreitet haben. Betroffen sind wohl mehr als ein Dutzend Beamte.

Rechtsextremismus bei der Polizei NRW: Razzien gegen 29 Beamte aus Nordrhein-Westfalen

Die Polizei NRW ermittelt in großem Ausmaß gegen Kollegen in den eigenen Reihen. Das hat NRW-Innenminister Herbert Reul in einer kurfristig einberufenen Sonder-Pressekonferenz bekanntgegeben. Mehrere Beamte würden verdächtigt, an mindestens fünf rechtsextremen Chat-Gruppen beteiligt gewesen zu sein.

Luke Holland: Gedenken zum fünften Todestag

Der Mord an Luke Holland jährt sich zum fünften Mal. Der 1984 geborene Anwalt war am 20. September 2015 in Berlin-Neukölln, wo er seit 2014 lebte, von einem Neonazi ermordet worden.

Terrorverdächtiger Soldat bleibt auf freiem Fuß

Der wegen Planung eines möglichen Terroranschlags verdächtige Bundeswehr-Soldat aus Sponholz bei Neubrandenburg bleibt auf freiem Fuß, wurde aber vom Dienst freigestellt.

Sachsen-Anhalt: 61 Rechtsextremisten und Reichsbürger mit Waffen und Waffenscheinen

In Sachsen-Anhalt haben mehr Rechtsextremisten und Reichsbürger die Erlaubnis zum Besitz einer Schusswaffe oder verfügen über einen kleinen Waffenschein.

Holocaust relativiert: Pastor verlässt Gemeinde

Nach umstrittenen Äußerungen zum Holocaust muss ein evangelischer Pastor die Kirchengemeinde St. Nicolai in Alfeld (Landkreis Hildesheim) verlassen.

Lichtenberg: Erinnern an Todesopfer rechter Gewalt

Initiativen wollen, dass Lichtenberger Bahnhofsvorplatz nach Eugeniu Botnari benannt wird

AfD: Allianz gegen das Schweigen

Nach der Kommunalwahl ging es hoch her in Höchstadt an der Aisch, weil der 2. und 3. Bürgermeister mit den Stimmen der AfD gewählt wurden. Die Allianz gegen Rechtsextremismus forderte Auskunft von den beteiligten Parteien. Und stieß bei den Freien Wählern erstmal auf „ohrenbetäubendes Schweigen“

Corona-Demos: Was eint die Protestierenden?

Immer wieder steht der Vorwurf im Raum die aktuellen Anti-Corona Proteste würden von Verschwörungsmythen bis hin zu offenem Antisemitismus dominiert. Panorama 3 hat  Protestierende am vergangenen Samstag in Hannover gefragt, was sie antreibt und wen sie verantwortlich machen für Pandemie, Maskenpflicht und Abstandsgebot.

Nazi-Rapper Chris Ares sorgt nun in Cunewalde für Ärger

Rund um Bautzen knirscht es: Über Instagram gab der rechtsextreme Rapper Christoph Aljoscha Zloch (28, „Chris Ares“) bekannt, nun in Cunewalde sein Tattoo-Studio eröffnen zu wollen, zeigte dazu Fotos des Geschäfts. Für die kleine Gemeinde ist das alles andere als schön.

Aktivist über deutschen Antiziganismus: „Wir haben keine Lobby“

Vor 85 Jahren wurden die Nürnberger Gesetze erlassen. Bis heute werden Sinti und Roma in Deutschland diskriminiert. Erich Schneeberger kämpft dagegen.

Der Kampf gegen Judenhass sollte Staatsziel werden

Es gibt viel Unsicherheit im Umgang mit antisemitischen Parolen und Symbolen, was zu falschen Reaktionen führt. Es besteht Präzisierungsbedarf.

Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland: „Das deutsche Recht scheint ein Stück weit zu greifen“

Der Zentralrat der Juden in Deutschland begeht seinen 70. Jahrestag. Wie antisemitisch ist Deutschland heute? Kulturjournalist Tobi Müller nimmt den Antisemitismus hierzulande als komplexes Phänomen wahr – und zugleich eine hohe Sensibilität für das Thema.

70 Jahre Zentralrat der Juden: „Viele konnten nicht verstehen, wie man im Land der Täter leben konnte“

Vor 70 Jahren wurde der Zentralrat der Juden in Deutschland gegründet. Dass es ihn heute noch gibt, hätte damals niemand geglaubt, sagt Zentralratspräsident Josef Schuster. Dabei sind die Aufgaben sogar größer geworden – und der Antisemitismus nicht weniger.

Bundesregierung beruft Expertenkreis gegen Islamfeindlichkeit

Die Hälfte der Deutschen nimmt den Islam als Bedrohung wahr. Ein neues Gremium soll ab diesem Mittwoch Strategien gegen Muslimfeindlichkeit entwickeln.

30 Jahre Deutsche Einheit: „Die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus-Problem wurde im Osten nicht richtig geführt“

Ostdeutschland hat ein Problem mit rechtsextremem Gedankengut und rechter Gewalt, sagt  Extremismusforscher Michael Lühmann. Die Gründe reichten viel weiter zurück als 30 Jahre.

Interaktives Kunstprojekt zum Halle-Attentat: Topografie eines Anschlags

Die Künstlerin Lou Salomon hat den Anschlag auf die Synagoge in Halle unmittelbar miterlebt. Gemeinsam mit anderen Kunstschaffenden und Wissenschaftlern hat sie eine interaktive Zeitkarte kreiert, die die lange Vorgeschichte des Attentats offenlegt.

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Im Zentrum: Der Zeugenstuhl. Am 11. Prozesstag sagten drei Betroffenen aus, die sich während des Anschlags vor oder in dem Imbiss "Kiez Döner" befanden.

11. Verhandlungstag Halle-Prozess – Kein Beifall, kein Beileid

Am elften Verhandlungstag im Prozess gegen den rechtsextremen Halle-Attentäter im Landgericht Magdeburg sagten drei Betroffenen aus, die sich während des Anschlags in oder vor dem Imbiss „Kiez Döner“ befanden. Mit den Folgen des Anschlags haben sie zum Teil bis heute noch zu kämpfen. Auch ein zweites Video des Attentats wird gezeigt. Unser Bericht aus dem Gerichtssaal.

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