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21.04.2015 … Presseschau

Nach den Rechten sehen: Kassel: Pegida-Frontmann im Westen +++ Vier Verletzte nach Schlägerei aufgrund von rassistischer Beleidigung und Hitlergruß auf Sportplatz in Sangerhausen +++ Legida am 20. April: Ein Fazit, eine Bildergalerie & die Pressemitteilung der Polizei am Schluss +++ NPD empfiehlt die Wahl Festerlings in Dresden.

Die tägliche Presseschau von netz-gegen-nazis.de

 

Kassel: Pegida-Frontmann im Westen

Vor lediglich rund 70 Anhängern ist der Pegida-Gründer Lutz Bachmann in Kassel aufgetreten – unter den Teilnehmern waren zahlreiche Neonazis.  Blick nach rechts

 

Vier Verletzte nach Schlägerei aufgrund von rassistischer Beleidigung und Hitlergruß auf Sportplatz in Sangerhausen

Eine Schlägerei auf einem Sportplatz in Sangerhausen hat den Staatsschutz auf den Plan gerufen. Dabei waren am Sonntagnachmittag zwei Gruppen Jugendlicher aneinandergeraten. In einer waren laut Polizei auch ausländische Jugendliche. Sie seien erst fremdenfeindlich beleidigt worden, unter anderem mit dem Hitlergruß. Als sie sich entfernten, habe es weitere Beleidigungen gegeben. Anschließend sei es zum Handgemenge gekommen. Nun werde wegen gefährlicher Körperverletzung, Volksverhetzung sowie Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.mdr

 

Legida am 20. April: Ein Fazit, eine Bildergalerie & die Pressemitteilung der Polizei am Schluss

Allmählich ist das Drumherum bei Legida interessanter als die Ziele des islamfeindlichen Leipziger Ablegers der Dresdner Pegida-Bewegung. Im Vorfeld der heutigen Demonstration, welche um 19 Uhr auf dem Simsonplatz beginnen wird, gab es mal wieder Streit mit dem Ordnungsamt um den Versammlungsort. Und anonyme Drohungen auf dem Portal Indymedia gegen die Demonstranten und gehörig Aufregung darüber bei Legida. Gegen den Auflagenbescheid für den heutigen 20. April hat das Bündnis erfolgreich geklagt und den Gegnern wurde der Protest in Sichtweite untersagt.l-iz

 

NPD empfiehlt die Wahl Festerlings in Dresden

Der Kreisvorstand der rechtsextremen Partei verzichtet auf einen eigenen OB-Kandidaten. Pegida-Chef Lutz Bachmann gefällt das nicht.Sächsische Zeitung

 

Möglicher NSU-Zeuge: Die Zwei-Mann-Schutzstaffel von Heilbronn

Half die Heilbronner „Neoschutzstaffel“ beim Mord an der Polizistin Kiesewetter? Wohl nicht. Bei der Organisation handele es sich womöglich um ein Hirngespinst, sagt der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses.Spiegel

 

Wir sind keine Fremden

70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus ist das Ressentiment gegen Roma und Sinti enorm. Das lässt sich ändern.taz

 

Asylbewerber in Rechten-Hochburg: 1200 Flüchtlinge sollen nach Waldstadt Wünsdorf

Brandenburg prüft eine Erstaufnahmeeinrichtung für etwa 1200 Asylbewerber in der Waldstadt Wünsdorf. Die gehört zu Zossen, das als Hochburg der rechtsextremen Szene gilt. Die Bürgerinitiative „Zossen zeigt Gesicht“ bietet dem Innenminister Unterstützung an.Tagesspiegel

 

Nazi-Codes auf Kfz-Kennzeichen: Miese Nummer

Ich will zeigen, wie ich bin – damit Autofahrer mit rechter Gesinnung genau das nicht tun können, sind Kennzeichenkürzel mit Nazi-Codes verboten. Aber welche – und wo? Der Deutschlandatlas der No-go-Nummernschilder.Spiegel

 

Braune in bürgerlichen Kiezen: „Register“ verzeichnet einen Anstieg rechtsextremer Übergriffe

Sie glauben an Nazis am Südpol, verbreiten ihre Parolen mit trendigen Stickern und tagen in unverdächtigen Lokalen: Die Rechtsextremen im Bezirk sind aktiv wie lange nicht, warnt das örtliche „Register“. Und sie finden mehr Zuspruch in der Mitte der Gesellschaft.Berliner Woche

 

Berlin: Revolutionäre ziehen einen Kreis am 1. Mai

Die Veranstalter der 18-Uhr-Demo rechnen mit mehr Teilnehmern als je zuvor – über 30.000 Menschen haben sich angekündigt. Die beiden NPD-Kundgebungen werden vermutlich klein bleiben.taz

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Köln Radikale Tierschutzorganisation schändet Gedenkbrunnen

Am Wochenende hat der Kölner Ableger der radikalen Tierschutzorganisation „Animal Rebellion Köln“ an mehreren Kölner Brunnen vorgeblich für Tierschutz demonstriert. Sie besprühten die Brunnen mit Parolen wie „animals bleed for human greed“ und färbten das Wasser rot ein. Betroffen war auch der Löwenbrunnen vor dem Lern- und Gedenkort Jawne.

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