Zu den wohl ansteckendsten Übeln dieser Welt gehört die schlechte Laune. Sie braucht eigentlich keine Anlässe, weil es immer Dinge gibt, die einen grummeln lassen oder schlimmeres. Schauen wir uns um: Unsere Welt ist voller Ereignisse, die schlechte Laune provozieren. Terror, Feindseligkeiten, himmelschreiende Ignoranz, Rassismus und allenthalben Leid und Unglück. Wenn es mir schlecht geht und ich in eine Stimmung gerate, in der mir angesichts all dessen die Welt hoffnungslos erscheint, dann schaue ich auf einen Brief, den ich mir selbst geschrieben habe. Darin steht an erster Stelle: "Bitte, mach keine Haufen aus ungelösten Problemen. Schichte sie nicht so hoch auf, dass sie wie ein unerklimmbares Gebirge erscheinen." Nun ist es das Wesen der schlechten Laune, dass sie unbeeindruckt bleibt von solchen Tricks. Also kommt der zweite Punkt: "Schau näher hin. Viel näher. Wenn man sich schwach fühlt und die Straße kehren will, dann ist es besser vor den Füßen zu fegen, als an den Dreck der ganzen Stadt zu denken. Das kannst du machen, wenn du ungefähr weißt, wie es geht."
Kaum ein weißer Mensch hat sich beim Essen einer Banane in Gedanken schon einmal mit der Sichtweise seiner Mitmenschen auf ihn befasst. Ich schon! Von Sami Omar.
Am 17. Juni will die „Identitäre Bewegung“ in Berlin demonstrieren. Mit 1.000 Teilnehmern wird gerechnet – seitens der „Identitären Bewegung“. Optimistisch, denn…
In einem Gespräch mit dem AfD-Hausphilosophen Marc Jongen über den Fall Wolfgang Gedeon hat Götz Kubitschek, Chefideologe der Neuen Rechten in Deutschland, den Antisemitismus rehabilitiert. Um es vorwegzunehmen: Schlimmer als der Antisemitismus Kubitscheks, über den gleich zu reden sein wird, ist die Attitüde dieses Halbgebildeten, der sich als Großintellektuellen inszeniert, meint Alan Posener.
Seit Samstag kann man live beobachten, wie ein Zitat aus dem Zusammenhang gerissen und die rechtspopulistische Empörungsmaschinerie in Gang gesetzt wird. Im Mittelpunkt steht eine Äußerung der „Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017“, Margot Käßmann. Während einer Bibelarbeit auf dem evangelischen Kirchentag in Berlin hatte sie die familienpolitischen Forderungen der AfD angegriffen.
Die AfD-Berlin wirbt mit einem Comic zum Thema Umweltzonen um Kinder. Doch ob sich diese Gruppe Nicht-Wähler_innen für das Thema Feinstaub begeistern lässt, ist fraglich, zumal auch der Humor der Rechtspopulist_innen aus einer längst vergangenen Zeit zu stammen scheint.
Von Kira Ayyadi
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