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Hamburg steht im März auf gegen Nazis

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Lotto King Karl betonte das internationale Flair der Hafenstadt Hamburg und setzte hinzu, dass Engagement gegen Intoleranz für ihn nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern auch ein Selbstschutz sei, weil das Leben sonst zu langweilig wäre. Koch Tim Mälzer sagte: „Wenn sich ein Mitarbeiter in meinem Restaurant rassistisch oder fremdenfeindlich äußerte, wäre das ein Grund für eine fristlose Kündigung.“

Sie unterstützen die Kampagne: (hinten v. l.) Unternehmer und SPD-Politiker Kazim Abaci, Benedikt Lökes von Warner Music, St.-Pauli-Präsident Stefan Orth, Schulsenator Ties Rabe, Leiter der Kampagne, Jörn Menge, HSV-Vorstandsmitglied Oliver Scheel; (vorn v. l.) TV-Koch Tim Mälzer und der Musiker Lotto King Karl

Ähnlich sahen es auch Vertreter und Vertreterinnen der großen, unterstützenden Unternehmen, wie Google Deutschland, Warner Music und Skoda, die Gleichwertigkeit und Demokratie in ihren Unternehmen als Arbeitsgrundlagen praktizieren. St. Pauli-Präsident Steffen Orth erwähnte das langjährige intensive Engamgent seiner Spieler und Fans gegen Rechtsextremismus und betonte: „Wir wollen zeigen, dass in den beiden großen Hamburger Fußballvereinen kein Platz für Nazis ist.“ HSV-Vorstand Oliver Scheel hofft darauf, dass beim HSV-Heimspiel am 17. März das ganze Stadion gegen Rechtsextremismus aufstehen möge. Ties Rabe, der Hamburger Bildungssenator, freute sich insbesonderes über das Programm an Schulworkshops, das während der Woche vom 16. bis 24.03.2012 stattfinden soll (und an dem auch Belltower.news und no-nazi.net beteiligt sein werden). Am 24. März soll außerdem eine Großkundgebung in Hamburg die Botschaft gegen Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindschaft in die Welt hinaus tragen.

Mehr auf netz-gegen-nazis.de:

| Internationale Wochen gegen Rassismus(16.-24.03.2012): Schulworkshops in Hamburg

| Hamburg steht auf!

Mehr im Internet:

| Erinnert euch im Kampf gegen den Rechtsextremismus! (Hamburger Abendblatt, 25.01.2012)

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Heidentum, Heidne

Heiden setzen sich gegen den Missbrauch von Sonnwendfeiern und Symbolen durch Nazis ein

Seit September 2009 gibt es die Kampagne „Heidentum ist kein Faschismus – Heiden für Menschenrechte“. Die Initiatoren hatten es satt, dass Rechtsextreme das Heidentum missbrauchen und in Tradition des Nationalsozialismus rassistisch interpretieren – und klären auf.

Marco Görlich ist der Initiator von „Heidentum ist kein Faschismus – Heiden für Menschenrechte“.

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2014-02-20-jamel

Alphaville Big in Jamel

Dass Musiker bei Konzerten gegen Rechtsextremismus auftreten, passiert öfter. Dass sich Musiker auch für die Schicksale von Menschen interessiert, die…

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