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Lexikon: Rassismus

Rassismus behandelt Menschen nicht als Individuen, sondern als Angehörige einer Gruppe – und unterstellt, dass sich aus dieser Gruppenzugehörigkeit unveränderliche Eigenschaften, Fähigkeiten oder Charakterzüge ableiten. Dabei wird die eigene Gruppe als höherwertig begriffen. Klassischer, biologistischer Rassismus basiert auf einer wissenschaftlich längst überholten Einteilung der Menschheit in „Rassen“ nach äußeren Merkmalen wie Haut- und Haarfarbe. Auch deshalb versuchen Rechtsextreme seit den siebziger Jahren, neue Begründungen für ihren Rassismus zu finden, in dem sie von „anderen Kulturen“ oder „Ethnien“ sprechen: Das ist kulturalistischer Rassismus.

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Rassismus gegen Deutsche? Nach einem Instagram-Beitrag von „saymyname“ (Bundeszentrale für politische Bildung) entbrennt ein Shitstorm in der rechten Presse. Es geht um den Begriff „Süßkartoffel“. Doch die Debatte verkennt, dass es gegen weiße Deutsche ohne Migrationshintergrund keinen Rassismus geben kann.

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