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Prussian Blue

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Ästhetisch inszenieren „Prussian Blue“ eine Art auf unschuldig getrimmte Landromantik ? kombiniert mit knallhartem Neonazismus. Viele Stücke sind Coversongs anderer rechtsextremer Gruppen, das Lied „Sacrifice“ (deutsch: „Aufopfern“) ist Hitlerstellvertreter Rudolf Hess gewidmet.

Die ideologische Ausrichtung von Prussian Blue dürfte zu großen Teilen der Mutter der Zwillinge zuzuschreiben sein, einer Aktivistin der US-Neonazigruppe „National Vanguard“. Öffentlichkeitswirksame Auftritte in Fernsehreportagen über die „Nazi Pop Twins“ haben „Prussian Blue“ (vor allem in den USA, aber auch in Deutschland) einen gewissen Bekanntheitsgrad über die Szene hinaus eingebracht. Gerne ließ die Mutter ihre Kinder vor den Kameras mit Hitler-T-Shirts posieren oder um ein auf den Boden gezeichnetes Hakenkreuz tanzen.

2007 waren „Prussian Blue“ auf Europatournee und traten unter anderem beim „Sachsentag“ der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ zusammen mit „Frontalkraft“ auf. Der NPD-eigene ?Deutsche Stimme?-Verlag vertreibt eigens für den deutschen Markt zugeschnittene Alben des Duos. Der Name „Prussian Blue“ soll eine Verweis auf die preußischen Wurzeln der Gaede-Familie sein; soll nach Aussage des Duos aber auch als Anspielung auf Zyklon-B, wie es in den NS-Vernichtungslagern eingesetzt wurde, verstanden werden.

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Neonazis läuten am Samstag Festival-Saison mit “Rock für Deutschland” ein

Sommer, Sonne, Musik und Hass: Auch für Neonazis ist Festival-Saison. Am Samstag findet das erste von drei großen Rechtsrock-Konzerten in Thüringen statt. Bei “Rock für Deutschland” werden waschechte Neonazi-Bands wie “Frontalkraft” ihre hetzerischen Parolen in die Menge brüllen können. Allerdings formiert sich Protest.

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„Fireblade Force Festival“ Nazi-Metaltreffen in Brandenburg

Das „Fireblade Force Festival“ gehört mittlerweile zu den festen Terminen der sogenannten „Nationalsozialistischen Black Metal“-Szene. Nun soll am 2. November die fünfte Ausgabe im brandenburgischen Landkreis Barnim stattfinden. Angekündigt sind einschlägige Bands aus Deutschland, den Niederlanden und Italien. Laut Veranstalter werden dafür 333 Tickets ausgegeben, die ausschließlich per Mail reserviert werden können.

Von fight fascism

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