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ZOG

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Das Akronym stammt aus dem fiktiven, von William Luther Pierce veröffentlichten Roman „The Turner Diaries“ (1978), der einen bewaffneten Guerillakrieg von US-amerikanischen, weißen Christ_innen gegen die „ZOG“ erzählt. Das zeigt: Wer von einer „ZOG“ spricht, befürwortet oftmals ein militantes, terroristisches Vorgehen gegen sie.

Die 2003 erschienene Enzyklopädie „Conspiracy Theories in American History“ betonte die Bedeutung der USA für das Verständnis des Codes. „ZOG“ gilt als „term used by many on the survivalist and racist Right to refer to the United States government or its shadow government, which they believe is secretly controlled by a rich and powerful group of international Jews intent on establishing a one-world government“ (S. 758). Das Wörterbuch betont die Rolle der USA, schließlich würde die US-amerikanische, angeblich von reichen Juden dominierte Regierung einen Weltstaat anstreben.

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Demos, Einschüchterungsversuche und nervöse Zeugen Der Jahresrückblick aus Hessen

Wichtige Ereignisse bezüglich der extremen Rechten im Jahr 2013 waren in Hessen der 1. Mai, für den die NPD eine „Großkundgebung“ an der Europäischen Zentralbank geplant hatte, und die Landtagswahlen am 22. September inklusive des Wahlkampfes. Für Aufsehen sorgte während des Jahres immer wieder eine Gruppe Neonazis, die im mittelhessischen „Lumdatal“ mehrere Menschen teils regelrecht terrorisiert.

Von Verena Grün im Auftrag vom Netzwerk für Demokratie und Courage Hessen

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