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Dresden 2011 Und was habt Ihr gegen Nazis, Kettcar?

Am 13. und 19. Februar wollen Neonazis wieder zu Tausenden durch Dresden marschieren. Wenn zeitgleich viele Menschen auf der Straße sind, geht das vielleicht nicht – im vergangenen Jahr konnten die Rechtsextremen keinen Meter laufen. Zu denen, die den Aufruf von „Dresden Nazifrei“ unterstützen, gehören auch Kettcar. Wir wollten wissen, warum.

 

Heute antwortet Eric Langner, Gitarrist und Sänger von Kettcar.

Warum Nazis blockieren am 19. Februar in Dresden?

weil es eine unerträgliche vorstellung ist, daß nazis durch die straßen ziehen und ihre menschenverachenden parolen verbreiten
und weil leider immer die gefahr besteht, daß sie mit diesen bei einigen gehör finden.

Was missfällt Euch am meisten an der Einstellung der Nazis?
alles. was für ein schwachsinn, sich selbst über andere zu stellen, die ns – zeit zu verherrlichen,
personenkult, im gleichschritt marschieren, brutale gewalt gegen schwächere, ….

Eine gute Idee gegen Rechtsextremismus?

naziveranstaltungen blockieren ist immer eine gute idee.
ebenso sich zu informieren, der lokalen antifa gruppe beizutreten oder anderweitig aktiv zu werden.

Bester Song gegen Rechtsextremismus?

Die Ärzte – Schrei nach Liebe

Lesen Sie in den nächsten Tagen Statements von:

| Beatsteaks
| Beatpoeten
| Die Toten Hosen
| Annamateur
| Irie Révolté
| Tocotronic
| Dritte Wahl

Mehr im Internet:

| www.dresden-nazifrei.com

Mehr auf netz-gegen-nazis.de:

| Dresden

Interview: Simone Rafael

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Zu den wohl ansteckendsten Übeln dieser Welt gehört die schlechte Laune. Sie braucht eigentlich keine Anlässe, weil es immer Dinge gibt, die einen grummeln lassen oder schlimmeres. Schauen wir uns um: Unsere Welt ist voller Ereignisse, die schlechte Laune provozieren. Terror, Feindseligkeiten, himmelschreiende Ignoranz, Rassismus und allenthalben Leid und Unglück. Wenn es mir schlecht geht und ich in eine Stimmung gerate, in der mir angesichts all dessen die Welt hoffnungslos erscheint, dann schaue ich auf einen Brief, den ich mir selbst geschrieben habe. Darin steht an erster Stelle: "Bitte, mach keine Haufen aus ungelösten Problemen. Schichte sie nicht so hoch auf, dass sie wie ein unerklimmbares Gebirge erscheinen." Nun ist es das Wesen der schlechten Laune, dass sie unbeeindruckt bleibt von solchen Tricks. Also kommt der zweite Punkt: "Schau näher hin. Viel näher. Wenn man sich schwach fühlt und die Straße kehren will, dann ist es besser vor den Füßen zu fegen, als an den Dreck der ganzen Stadt zu denken. Das kannst du machen, wenn du ungefähr weißt, wie es geht."
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