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Aktuelle rassistische Hoaxes in Sozialen Netzwerken

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Falschmeldungen im Internet: Manche sind sogar massiv rassistisch und werden (zumindest zum Start) gezielt verteilt, um Unfrieden zu verbreiten. (Quelle: Screenshots Facebook)

Hoaxes, also Falschmeldungen in virtueller Kettenbrief-Form, haben die Angewohnheit, in Abständen immer wieder zu kehren – auch, weil die Menschen, die sie weiterverbreiten, nicht darauf achten, ob es sich um neue oder alte Informationen handelt.

Diese Hoaxes sind aktuell (wieder) im Umlauf:

Die angebliche Umbenennung des St.-Martins-Festes

Die Startseiten der Facebook-Nuzer sind im Moment voll mit Statusbeiträgen, was die Umbenennung des Sankt Martinsfestes betrifft. Angeblich soll dieses in Sonne-Mond-Sterne Fest auf Rücksicht auf muslimische Mitbürger umbenannt werden. Ein Grund für Islamfeinde, ihrer Ideologie freien Lauf zu lassen. Das „Sonne-Mond-Sterne-Fest“ hat aber ganz andere Ursachen, die ganze Geschichte gibt es hier.

Angebliche bulgarische Organmafia

Auch Meldungen – sogar mit Autokennzeichen – der angeblichen bulgarischen Organmafia, die Kinder in weiße Transporter zerrten, sind aktuell wieder in Umlauf – ohne das die Meldung auf irgend einer Tatsache beruht, wie die Polizei mitteilt (die ganze Geschichte hier; weiterer Hintergrund hier).

Skandal? Asylanten erhalten neben HartzIV zusätzlich 2.262,50 EUR Eingliederungshilfe?

Bei einem Statusbeitrag auf FB hat sich Politik und Facebook-Meldung stark vermischt. Mit dieser Meldung wurden viele Menschen stark verunsichert und auch aufgewiegelt, ohne dass wahre Hintergründe beleuchtet wurden. Verteilt wird die Meldung durch Rechtspopulisten, in Österreich durch die FPÖ, in Deutschland durch Pro NRW und Co. Angeblich steht Flüchtlingen eine „Eingliederungshilfe“ von über 2.000 Euro zu – es ist aber eine Leistung für schwer behinderte Menschen, die eben allen schwer behinderten Menschen zusteht (die ganze Geschichte hier).

Wer selbst Dinge im Internet sieht, deren Wahrheitsgehalt er oder sie bedenklich findet, kann sie beim Verein „Mimikama.at“ melden und prüfen lassen.

| Mimikama Meldeformular

Mimikama im Netz:

| www.mimikama.at

Mimikama auf Facebook:

| Zuerst denken – dann klicken

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Die Wahnhaften „Besorgtbürger“ Vernetzungstreffen in Chemnitz

Menschen, die sich vorher nur aus Fakenews-Facebookgruppen kannten, treffen nun in Chemnitz zusammen. Am Donnerstag wurden zahlreiche Handynummern und Visitenkarten ausgetauscht. Personen aus den verschiedensten extrem rechten Szenen, diskutierten und planten hier die nächsten Schritte der Revolution.

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