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Danksagung – die Entstehung von Belltower.News

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Hier ging es um eine Betrachtung des Rechtsextremismus in Deutschland, um seine Akteur_innen und Strategien, und um die Frage, wie die Gesellschaft menschenfeindlichen Strömungen entgegen treten kann. Gründungspartner waren der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der Deutsche Olympische Sport-Bund (DOSB), die Deutsche Fußball-Liga (DFL), der Deutsche Feuerwehrverband und das ZDF.

Im Jahr 2009 hat die ZEIT die Seite und ihre Betreuung an die Amadeu Antonio Stiftung abgegeben. Die Amadeu Antonio Stiftung hatte zuvor bereits vielfältige Erfahrungen mit Informationen zu Rechtsextremismus im Internet gemacht und hatte fortan die alleinige Verantwortung für die Seite inne. In den folgenden Jahren entstanden neue Berichterstattungs-Schwerpunkte, vor allem in der Betrachtung von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Deutschland, wie Rassismus, Antisemitismus oder Islamfeindlichkeit.

Im April 2017 wurde die Website neu konzipiert und inhaltlich erweitert.

Belltower-News – Netz für digitale Zivilgesellschaft“ will sich mit den gesellschaftspolitischen Strömungen auseinandersetzen, die die demokratische Gesellschaft gefährden: Abwertung und Ungleichwertigkeit wie Rassismus, Islamfeindlichkeit, Antisemitismus, Homo- und Transfeindlichkeit sind
gesellschaftlich längst wieder anschlussfähig über den Rechtsextremismus hinaus. Deshalb wollen wir über Rechtspopulismus schreiben, über Probleme der (digitalen) Debattenkultur streiten, Demokratiegefährdungen aufzeigen, wo immer sie auftreten. Weil dies in einer aufgeheizten Stimmung geschieht, machen wir uns unabhängig von einzeln genannten Partnern, die bereits in der Vergangenheit aufgrund der Partnerschaft mehrfach zum Ziel diverser Anfeindungen und Bedrohungen wurden. Mit der Neukonzeption endet auch jede Verbindung mit dem ZEIT-Verlag, die schon zuvor seit 2009 nur noch technischer Natur war.

Wir bedanken uns bei allen, die unsere Arbeit unterstützen.

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Aufarbeiten statt Aufrechnen Zum 22. Todestag von Amadeu Antonio

Es war ein Mord, der Eberswalde bis heute prägt: Am 6. Dezember 1990 starb Amadeu Antonio, nachdem er Tage zuvor von einer Horde Neonazis durch die brandenburgische Stadt gehetzt, brutal zusammengeschlagen und schließlich ins Koma getreten wurde. Um die Erinnerung an das furchtbare Verbrechen wird bis heute gestritten.

Von Alice Lanzke

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