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Symbole und Erkennungszeichen Hammer und Schwert

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(Quelle: KA)

Werkzeug und Waffe – dieses Symbol stand für die Volksgemeinschaft aus Arbeitern und Soldaten. Seit 1929 war es das Gaufeldzeichen der Hitlerjugend (HJ). „Gau“ bezeichnete die Bezirke, die ebenfalls wieder und wieder unterteilt waren. Gauleiter waren in Zusammenarbeit mit der Wehrmacht verantwortlich für die zivile Verteidigung ihres Gebietes.

Genutzt wurden „Hammer und Schwert“ u.a. vom „nationalrevolutionären“ Flügel der NSDAP, auch „Schwarze Front“ genannt. Diese Abspaltung der Partei wurde 1933 verboten.

Beliebt wurden „Hammer und Schwert“ als „Symbol der nationalen Front“ wieder in den 1990er Jahren, als viele der neu gegründeten „Freien Kameradschaften“ das Symbol für ihre Darstellungen aufgriffen.

Außerdem verwenden es die die Jungen Nationaldemokraten (JN), Jugendorganisation der NPD.

| Symbole mit Bezug zum Nationalsozialismus

| Übersicht: Rechtsextreme Symbole, Codes und Erkennungszeichen

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Lebsnrune

Symbole und Erkennungszeichen Die Lebensrune / Man-Rune

Die Lebensrune (Man-Rune) hat den Lautwert z. Zu Beginn der völkischen Bewegung wird die Rune als Lebensrune gedeutet und ihr umgedrehtes Pendant als Todesrune. Unter dem NS-Regime wurde die Lebensrune als Lebensborn-Zeichen verwendet. Der Lebensborn war in der NS-Zeit ein von der SS getragener, staatlich geförderter Verein, dessen Ziel es war, auf der Grundlage der nationalsozialistischen Rassenhygiene und Gesundheitsideologie die Erhöhung der Geburtenziffer „arischer“ Kinder herbeizuführen.

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Themar, Neonazis, Nazis

Kleidung

So einfach wie noch in den 1990er Jahren sind Nazis heutzutage optisch meist nicht mehr zu erkennen. Die klischeehafte Erscheinung meist junger, bulliger Männer mit Glatze, Bomberjacke und Springerstiefeln gibt es zwar noch, allerdings spielen sie inzwischen stilistisch eine untergeordnete Rolle. Der Stil der Szene hat sich stark ausdifferenziert. Viele Neonazis bevorzugen dezentere und modischere Kleidung.

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Kann ein Buch gefährlich sein? Hitlers „Mein Kampf“ ab 2016 wieder im Buchhandel

Ende 2015 verliert der Freistaat Bayern die Urheberrechte an Adolf Hitlers Schmähschrift „Mein Kampf“. Das Buch wird dann zum ersten Mal seit 1945 wieder in deutschen Buchhandlungen erhältlich sein. Viele halten die Wiederveröffentlichung für einen schweren Fehler. Andere plädieren für Gelassenheit. Gute Argumente haben beide Seiten.

Von Isabelle Daniel

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