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Neonazi-Aussteigerprogramme in Deutschland

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Immer wieder steigen Menschen aus der rechtsextremen Szene aus: Dabei helfen Beratungsorganisationen. (Quelle: flickr.com // cc // Karl Baron)

Es gibt eine Vielzahl an zivilgesellschaftlichen und staatlichen Organisationen, die Neonazis beim Ausstieg begleiten und unterstützen. EXIT Deutschland und das Bundesamt für Verfassungsschutz sind Ansprechpartner für Aussteiger aus ganz Deutschland. Alle weiteren landespezifischen Initiativen sind im Folgenden angeführt.

 

Bundesweit

EXIT Deutschland – Bundesweites zivilgesellschaftliches Aussteigerprogramm – Adresse: Postfach 76 01 12, 10382 Berlin – Tel: 030 / 23489328, Mobil: 0176 / 41646019, Fax/Voicebox: 03212 174 58 90
info@exit-deutschland.de | www.exit-deutschland.de | Facebook

Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten des Bundesamts für Verfassungsschutz – Kontakttelefon: 0221 / 792-62
aussteiger@bfv.bund.de | www.verfassungsschutz.de

 

Überregional: Norddeutschland

Nordverbund Ausstieg Rechts – In diesem vom CJD Nord koordinierten Verbund bündeln Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ihre Ausstiegsangebote für Rechtsextreme. – Adresse: c/o CJD Nord, Glockengießerwall 3, 20095 Hamburg – Tel: 040 / 2 11 11 81-26
koordination@nordverbund-ausstieg.de | www.nordverbund-ausstieg.de

Eine Besonderheit des Nordverbund Ausstieg Rechts ist Seitenwahl – Projekt zur Radikalisierungsprävention, ein länder­übergreifendes Ausstiegs­angebot für Kader und Funktionäre aus der rechtsextremistischen Szene, unter der Leitung der Arbeitsstelle Recht­sextremismus und Gewalt (ARUG) aus Braunschweig. – Adresse: c/o Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen OST gGmbH, Bohlweg 55, 38100 Braunschweig – Tel: 0531 / 1 23 36 42, Fax (0531) 1 23 36 55
ausstieg@arug-zdb.de | www.arug-zdb.de

Über Ausstiegsprojekte und -initiativen in Norddeutschland informiert die Bundeszentrale für politische Bildung:
www.bpb.de

 

Baden-Württemberg

Beratungs- und Interventionsgruppe gegen Rechtsextremismus (BIG-REX) – Dieses vom Landeskriminalamt getragene Projekt spricht junge Menschen an, die bereits ein verfestigtes rechtsextremes Weltbild aufweisen. Sie erhalten im komplizierten Ausstiegsprozess Beratungsangebote zur individuellen Ausstiegshilfe. Das Ziel des Programms ist dabei die Beendigung rechtsextremistischer Karrieren und die Verhinderung weiterer Straftaten. – Tel: 0711 / 54 01 36 00
big-rex@polizei.bwl.de | www.demokratie-bw.de

Fachstelle Extremismusdistanzierung – Dieses von der LAG Mobile Jugendarbeit getragene Projekt berät und qualifiziert Fachpersonen aus der Mobilen und Offenen Jugendarbeit, die junge Menschen bei der Distanzierung von der rechten Szene unterstützen. Die Fachstelle steht zudem beratend für Menschen, die in ihrer Arbeit Kontakt zu Jugendlichen mit rechtsextremen Einstellungen haben, zur Verfügung. – Adresse: c/o LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V., Heilbronner Straße 180, 70191 Stuttgart – Tel: 07 11 / 16 56 – 222, Mobil: 01 73 / 74 89 612
fex@demokratiezentrum-bw.de  | www.demokratie-bw.de

 

Bayern

Aussteigerhilfe Bayern (Partnerseite von EXIT Deutschland) – Adresse: Postfach 0206, 82043 Pullach im Isartal – Tel: 030 / 234 893 28, Mobil: 0176 / 416 460 19, Fax/Voicebox: 03212 174 58 90
ashbayern@exit-deutschland.de | www.aussteigerhilfe.de

Bayern gegen Rechtsextremismus – Aussteigerprogramm der Bayerischen Staatsregierung – Tel: 089 / 2192 2767
aussteigerprogramm@stmi.bayern.de | www.bayern-gegen-rechtsextremismus.bayern.de

 

Bremen

Das Projekt reset –Beratung und Begleitung bei der Loslösung vom Rechtsextremismus im Land Bremen ist ein Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene im Land Bremen, die sich aus der rechtsextremen Szene lösen bzw. nicht weiter einsteigen wollen. Das Angebot richtet sich vorrangig an sogenannte Sympathisant*innen bzw. Mitläufer*innen der rechten Szene, die sich von szene- und milieuspezifischen Strukturen und Akteuren hingezogen fühlen, evtl. bereits erste Kontakte geknüpft haben oder als potentieller Nachwuchs der extremen Rechten in Frage kommen. – Adresse: c/o Verein zur Förderung akzeptierender Jugendarbeit e.V. (VAJA e.V.) – Hinter der Mauer 9, 28195 Bremen – Tel: 0421 / 762 66, Fax: 0421 / 762 52
info@vaja-bremen.de | www.vaja-bremen.de

 

Hamburg

Kurswechsel – Ausstiegsarbeit rechts – Adresse: c/o CJD Nord, Teckstraße 23, 73061 Ebersbach/ Fils – Tel: 0800 – 565 780 056
ausstieg@kurswechsel-hamburg.dewww.kurswechsel-hamburg.de | Facebook

DekonstruktPädagogische Handlungsmöglichkeiten, Zugänge und Distanzierungsarbeit im Feld der „Neuen Rechten“ – Adresse: c/o CJD Nord, Teckstraße 23, 73061 Ebersbach/Fils – Tel: 040 / 211 11 81 – 32
info@dekonstrukt.org | www.dekonstrukt.org | Facebook

 

Hessen

Informations- und Kompetenzzentrum Ausstiegshilfen Rechtsextremismus (IKARus) – Adresse: Hölderlinstr. 1 – 5, 65187 Wiesbaden – Tel: 0611 / 83 57 57, Fax 0611 / 83 13 45
ikarus.wbn@t-online.de | www.ikarus-hessen.de

 

Mecklenburg-Vorpommern

Verfassungsschutz Mecklenburg-Vorpommern: Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten, Beratungsstelle JUMP: 0800 / 565 780 056 (kostenlose Hotline, werktags 8-16h)
ausstieg@jump-mv.de | www.verfassungsschutz-mv.de

 

Niedersachsen

Verfassungsschutz Niedersachsen: Aktion Neustart – Tel: 0172 / 44 44 300 (Kontakt per E-Mail über ein Kontaktformular möglich)
www.verfassungsschutz.niedersachsen.de

Justizministerium/Bundeszentrale für politische Bildung: AussteigerhilfeRechts – Tel: 0178 / 74 74 720 
info@aussteigerhilferechts.de | www.bpb.de und www.aussteigerhilferechts.de | Facebook

 

Nordrhein-Westfalen

Ministerium für Inneres und Kommunales: Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten – Tel: 0211 / 837-1001
kontakt@aussteiger.nrw.de | www.aussteiger.nrw.de

NinA NRW – Beratungs- und Unterstützungsangebot für den Austritt aus der rechten Szene in NRW – Adresse: c/o RE/init e.V., Am Steintor 3, 45657 Recklinghausen – Helpline: 0176 / 931 197 65
nina.nrw@reinit.de | www.nina-nrw.de | Facebook

 

Rheinland-Pfalz

Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung: (R)AUSwege – Unterstützung für Jugendliche und junge Erwachsene, die Unterstützung beim Ausstieg aus der rechtsextremen Szene suchen – Tel: 0800 / 4546000
komplex@lsjv.rlp.de | www.lsjv.rlp.de

 

Saarland

Landeskriminalamt: Tel: 0681 / 96 24 44 4

 

Sachsen

Landespräventionsrat: Aussteigerprogramm Sachsen – Adresse: Postfach 30 11 25, 04251 Leipzig – Tel: 0173 / 96 17 64 3
kontakt@aussteigerprogramm-sachsen.de | www.aussteigerprogramm-sachsen.de

 

Schleswig-Holstein

Erstberatung zum Ausstieg aus der rechtsextremen Szene des Beratungsnetzwerks gegen Rechtsextremismus in Schleswig-Holstein
www.beranet-sh.de

KAST  – Kieler Antigewalt- und Sozialtraining e.V. – Das Team von KAST e.V. unterstützt Menschen, die sich aus rechtsextremen Strukturen lösen wollen. Vertraulich. Aufsuchend. Kostenlos. – Adresse: Göbenplatz 4, 24534 Neumünster – Tel: 0170 – 5494484
team.kast@antigewalt-kiel.de | www.antigewalt-kiel.de

kick-offPrävention und Deradikalisierung in Strafvollzug und Bewährungshilfe – Adresse: c/o PROvention – Präventions- und Beratungsstelle gegen religiös begründeten Extremismus, Elisabethstraße 59, 24143 Kiel – Tel: 0431 – 73 94 926
provention@tgsh.de | www.provention.tgsh.de 

 

Thüringen

Thüringer Beratungsdienst – Ausstieg aus Rechtsextremismus und Gewalt – Adresse: c/o Drudel 11 e.V., Schleidenstr. 19, 07745 Jena – Tel: 03641 29 90 74
info@ausstieg-aus-gewalt.de | www.ausstieg-aus-gewalt.de

Verfassungsschutz Thüringen: Tel: 0361 / 573313 817
afvoeffentlichkeit@tmik.thueringen.de | www.thueringen.de

 

Aktualisiert am 22.11.2018

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