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Amadeu Antonio Stiftung Förderung von Projektarbeit gegen Rechtsextremismus

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Die Amadeu Antonio Stiftung berät und unterstützt die Projekte inhaltlich und kann Erfahrungen und Kontakte vermitteln. Gefördert werden Projekte vor allem auch im ländlichen Bereich oder dort, wo es Lücken staatlichen Handelns gibt. Besonderes Interesse hat die Stiftung an der Förderung von Initiativen und Projekten, die auf anderem Wege wenig Chancen auf finanzielle Unterstützung haben.

Seit Gründung der Stiftung 1998 konnten dank zahlreicher Spenderinnen und Spender bereits über 1.480 Projekte und Initiativen gefördert werden (Stand: November 2019).

Förderschwerpunkte

Die Stiftung fördert unkompliziert und verteilt das Geld gezielt dort, wo es am dringendsten benötigt wird. Zum Beispiel an eine kleine Opferberatungsstelle, an Jugendliche, die ein Demokratieprojekt an ihrer Schule initiieren, oder an engagierte Menschen, die interkulturelle Workshops organisieren. Förderschwerpunkte sind die Bereiche:

  • Gelungene Beispiele demokratischer Jugendarbeit
  • Musik als Mittel zur Stärkung einer alternativen Gegenkultur
  • Arbeit mit Betroffenen rechtsextremer Gewalt und Stärkung von Minderheiten
  • Lokale und überregionale Netzwerke
  • Recherche, Dokumentation und Internet

Die Stiftung fördert Projekte und Initiativen, die:

  • sich deutlich gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und die „Neue Rechte“ positionieren
  • sich für Kinder- und Menschenrechte engagieren
  • die Auseinandersetzung mit Ungleichwertigkeitsvorstellungen und –ideologien in der Einwanderungsgesellschaft suchen
  • sich mit den gesellschaftlichen Ursachen und Folgen von Diskriminierung auseinandersetzen, wie:
    • Rassismus gegen Schwarze, People of Color, Muslim*innen, Sint*ezza und Rom*nja sowie Geflüchtete
    • Antisemitismus von extrem rechten, christlichen, muslimischen und linken Milieus, sowie Verschwörungs- und Querfrontbestrebungen
  • eine demokratische Alternative zur rechtsextremen Raumergreifung aufbauen
  • online und offline für eine demokratische Debattenkultur stehen
  • eher langfristig und auf Veränderung angelegt sind
  • diskriminierungssensible Begegnungen und Partnerschaften ermöglichen oder fördern
  • Partnerschaften in der Kommune suchen, so z.B. mit Schulen, Polizei, lokalen Unternehmen, und Religionsgemeinden
  • in verschiedenen Lebensbereichen ansetzen (z.B. Jugendarbeit, Kommunalpolitik, Sport, Kultur)
  • und verschiedene Altersgruppen ansprechen (Schule, Übergang Schule – Beruf, Arbeitswelt).

Alle Details finden Sie hier:

Die Projektförderung können Sie durch eine Spende unterstützen.

Darüber hinaus engagiert sich die Amadeu Antonio Stiftung durch eigene inhaltliche Projektarbeit – Informationen dazu gibt es auf
| www.amadeu-antonio-stiftung.de

Opferfonds Cura

Darüber hinaus gibt es bei Amadeu Antonio Stiftung einen Fördertopf zur unkomplizierten  und solidarischen Unterstützung für Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Mit dem Opferfonds CURA unterstützt die Amadeu Antonio Stiftung seit 2004 Betroffene rechtsradikaler, rassistischer, antisemitischer und anderer vorurteilsmotivierter Angriffe schnell und unbürokratisch mit finanziellen Mitteln. Ein weiteres wichtiges Anliegen von CURA ist die öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Hassgewalt und insbesondere für die Perspektiven der Betroffenen zu stärken. Mit der Todesopferliste liefert die Amadeu Antonio Stiftung zudem seit Jahren eine wichtige Quelle in der öffentlichen und politischen Diskussion über das Ausmaß rechter Gewalttaten.

Die Amadeu Antonio Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung und steht unter der Schirmherrschaft des Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages Wolfgang Thierse. Vorsitzende des Vorstands ist Anetta Kahane. Die Amadeu Antonio Stiftung wird von der Freudenberg Stiftung unterstützt und arbeitet eng mit ihr zusammen.

Mehr Informationen finden:

| www.amadeu-antonio-stiftung.de

 

Zuletzt aktualisiert am 25.11.2019

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