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Rechtsextreme Musik Killuminati

Bei der Band „Killuminati“ handelt es sich um ein „Gemeinschaftsprojekt“, an dem – neben zwei rechtsextremen Musikern aus Sachsen und Thüringen – auch der baden-württembergische rechtsextremistische Liedermacher „Resistentia“ beteiligt ist. Alle drei Musiker wurden zuvor bereits mit anderen Musikgruppen („Heiliges Reich“, „Hermunduren“ sowie letzterer mit der baden-württembergischen Band „Feindbild Deutsch“) bekannt.  Seit 2015 tritt die Gruppe bundesweit regelmäßig bei diversen Konzerten der rechtsextremen Szene auf.

 
Die Rechtsrock-Band "Killuminati" auf Facebook.

Der Antisemitismus ihres Namens ist Programm der Rechtsrock-Band. Die erste CD „Jetzt sind wir da“ wurde 2015 von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) indiziert. In der Begründung heißt es: Die Texte wirkten „verrohend und zu Gewalt anreizend“. Die Jugendgefährdung sei „insbesondere wegen der Verherrlichung der Ideologie des Nationalsozialismus erheblich“. So richte sich der Inhalt von Titel 05 „Dass die Sonne wieder scheint“ augenfällig gegen Menschen jüdischen Glaubens. Zur Überwindung des gesellschaftlichen und politischen Systems erfolge der direkte Aufruf an die Deutschen zum nationalen Kampf gegen den „Völkerfeind“ („Hört ihr nicht, wie Deutschland weint?“). Dieser Feind solle „untergehen, dass die Sonne wieder scheint“. Hierdurch werde zum Hass gegen andere Bevölkerungsgruppen aufgestachelt, zum gewaltbereiten Kampf gegen diese aufgefordert und ihre vollständige Ausgrenzung angestrebt.

In einem anderen Song heißt es „“Wir sind Sklaven dieser geheimen Macht und der Volkstod, er kommt schleichend über Nacht. Wir sind Sklaven dieser Machenschaft. Illuminaten, Weltbrandstifter, einfach ekelhaft.” Andere Lieder heißen „Der Linksstaat“, „Europas Untergang“ oder „Deutsche Opfer fremde Täter“.

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