Skip to content

Rechtes Label Sport Frei

Die Marke „Sport Frei“ ist besonders in der rechtsextremen Hooligan-Szene beliebt und stellt Sport- und Freizeitbekleidung her. Auf der Facebookseite von „Sport Frei“ wird nicht nur die Kleidung mit dem schwarz-weiß-roten Logo beworben, gepostet werden auch rechtsextreme und rassistische Statements und islamfeindliche Bilder. „Sport Frei“ tritt außerdem als offizieller Sponsor der neonazistischen Kampfsportveranstaltung „Kampf der Nibelungen“ auf.

 
T-Shirts des Labels Sport Frei (Quelle: Screenshot)

 

Angemeldet ist die Marke auf Henrik Ostendorf aus Bremen. Er gilt als einflussreicher Aktivist der NPD, der schon seit Mitte der 1980er Jahre in der Neonazi-Szene aktiv und bekannt ist. Für Verfassungsschützer_innen gilt Ostendorf als „Drahtzieher im internationalen Netzwerk zwischen NPD, NS-Skin-Milieu und der Hooliganszene“. In der Vergangenheit zählte er zum Umfeld der „Jungen Nationaldemokraten“ (JN), der 1992 verbotenen „Nationalistischen Front“ (NF) sowie der 1994 ebenfalls verbotenen „Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei“ (FAP). Er wurde zum Führungskreis der militanten Bremer Hooligan-Truppe „Standarte 88“ gezählt, die sich 2015 auflöste, und schwärmte außerdem öffentlich von „ehrlichen Gesprächen“ mit ehemaligen SS-Männern.

 

— Am 25. Mai 2018 tritt die Datenschutzgrundverordnung (DSVGO) in Kraft. Die Rechtslage für Fotos ist unklar. Bis sich daran etwas ändert, machen wir Personen, die auf Fotos zu sehen sind, unkenntlich. —

Belltower.News macht gemeinnützigen Journalismus, denn wir klären auf und machen das Wissen von Expert*innen zu Antisemitismus, Rassismus und
Rechtsextremismus und allen anderen Themen der Amadeu Antonio Stiftung für alle zugänglich.
Unsere Reportagen, Recherchen und Hintergründe sind immer frei verfügbar und verschwinden nie hinter einer Paywall. Dafür brauchen wir aber auch deine Hilfe.
Bitte unterstütze unseren Journalismus, du hilfst damit der digitalen Zivilgesellschaft!

Read more

12337-Eindrücke-Themar-aufmacher-unverpix-rechtsrock

Hass, Hitlergruß und “HKNKRZ” Eindrücke vom größten Neonazi-Konzert des Jahres in Themar

Am Samstag trafen sich 6.000 Neonazis in Themar. Es war ein Stelldichein der rechtsextremen und militanten Szene aus ganz Europa, die sich auf dieser Veranstaltung ungestört vernetzen konnten. Hier wurden “HKNKRZ”-Shirts verkauft, “Sieg heil”- gegrölt und im Kollektiv der Hitlergruß gezeigt.

Von
instagram-3319588_1920.psd neonazis

Soziale Medien Wie Neonazis ihren Lifestyle auf Instagram verbreiten

Immer mehr Neonazis, Rassist*innen, Antisemit*innen und Co. tummeln sich auf der Foto und Video-Sharing Plattform Instagram. Sie nutzen Instagram gezielt…

Von
kleidermarken-verbieten

Rechtsextreme Kleidermarken verbieten?!

Der Berliner Polizeipräsident tut es, die Fußballclubs St. Pauli, Hertha BSC, Werder Bremen, Borussia Dortmund, der FC Carl Zeiss Jena, Dynamo Dresden und der 1. FC Magdeburg tun es – und auch viele Schulen verbieten, rechtsextreme Kleidung zu tragen. Warum eigentlich?

Von

Schlagen Sie Wissenswertes in unserem Lexikon nach.