Inwiefern kann sich Hate Speech als performative gesellschaftliche Praxis materialisieren und architektonisch spiegeln? Im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) diskutierten der…
Am Samstag plant die rechtsextreme “Identitäre Bewegung” in Berlin einen Aufmarsch. Die “Identitären” rechnen mit 1.000 Teilnehmer_innen aus dem gesamten Bundesgebiet und aus dem Ausland – doch einen reibungslosen Durchmarsch dürfen die “Identitären” nicht erwarten. Mehrere Gegenproteste und Blockaden sind angekündigt.
Vorgeblich globalisierungskritisch, letztendlich jedoch nur plump antisemitisch, rassistisch und gewaltbereit: Der rechtsextreme “Schwarze Block” ist zurück und nennt sich nun “Antikapitalistisches Kollektiv” – eine Weiterentwicklung der “Autonomen Nationalisten”.
Zu den wohl ansteckendsten Übeln dieser Welt gehört die schlechte Laune. Sie braucht eigentlich keine Anlässe, weil es immer Dinge gibt, die einen grummeln lassen oder schlimmeres. Schauen wir uns um: Unsere Welt ist voller Ereignisse, die schlechte Laune provozieren. Terror, Feindseligkeiten, himmelschreiende Ignoranz, Rassismus und allenthalben Leid und Unglück. Wenn es mir schlecht geht und ich in eine Stimmung gerate, in der mir angesichts all dessen die Welt hoffnungslos erscheint, dann schaue ich auf einen Brief, den ich mir selbst geschrieben habe. Darin steht an erster Stelle: "Bitte, mach keine Haufen aus ungelösten Problemen. Schichte sie nicht so hoch auf, dass sie wie ein unerklimmbares Gebirge erscheinen." Nun ist es das Wesen der schlechten Laune, dass sie unbeeindruckt bleibt von solchen Tricks. Also kommt der zweite Punkt: "Schau näher hin. Viel näher. Wenn man sich schwach fühlt und die Straße kehren will, dann ist es besser vor den Füßen zu fegen, als an den Dreck der ganzen Stadt zu denken. Das kannst du machen, wenn du ungefähr weißt, wie es geht."
Am 17. Juni will die „Identitäre Bewegung“ in Berlin demonstrieren. Mit 1.000 Teilnehmern wird gerechnet – seitens der „Identitären Bewegung“. Optimistisch, denn…
Es ist die bisher abscheulichste Aktion der „Identitären Bewegung“ und an Menschenverachtung kaum zu übertreffen: Für ihre Kampagne „Defend Europe“ sammelt die IB Spendengelder, um Organisationen daran zu hindern, Geflüchtete aus dem Mittelmeer zu retten.
Rechtsterrorist Franco A. reichte 2013 eine Masterarbeit zum Thema „Politischer Wandel und Subversionsstrategie“ an der französischen Militärakademie Saint-Cyr ein. Die französischen Gutachter der Offiziersschule bescheinigten ihm eine rechtsextreme, gegen die Demokratie gerichtete Gesinnung und empfahlen seine Entlassung. Die deutschen Verantwortlichen ließen ihn die Arbeit neu schreiben. Aber was steht drin? Dr. Matthias Quent vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) in Jena hat sich die Arbeit angesehen, die mit massivem Antisemitismus gespickt ist.
Medienberichten zufolge nehmen einige Verfassungsschutzbehörden jetzt Mitglieder des AfD nahestehenden Vereins “Patriotische Plattform” ins Visier. Der Grund: Zunahme rechtsextremer Äußerungen und Nähe zur “Identitären Bewegung”.
Von Kira Ayyadi
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