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Waffen-SS

Waffen-SS, seit 1939/40 gebräuchliche Bezeichnung für die bewaffneten Formationen der Schutzstaffel (Abkürzung SS);

 

 

umfasste die im Krieg eingesetzten militärischen Verbände und die Wachmannschaften der KZ; Grundstock waren die Politischen Bereitschaften der SS (später SS-Verfügungstruppe) und die Totenkopfverbände. Nach dem Polenfeldzug 1939 wurden die SS-Verfügungsdivision und die SS-Totenkopfdivision gebildet, die Grundlage für den Ausbau der Waffen-SS von 100 000 (1940) auf über 800 000 Mann (1944) waren. Die Konkurrenzsituation zur Wehrmacht bei der Rekrutierung und die Kriegslage führten dazu, dass zunehmend Volksdeutsche (rund 300 000, zum Teil zwangsverpflichtet) und ausländische Freiwillige (wenigstens 200 000) in die Waffen-SS aufgenommen wurden. Ihre aktiven Verbände kämpften im Rahmen des Heeres, wurden zum Teil aber auch zu verbrecherischen Sonderaktionen eingesetzt; zwischen den KZ-Wachmannschaften und den Feldeinheiten gab es im Krieg Personalaustausch.

 

Quelle: Meyers Lexikon online

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