Matthias Matussek
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Matthias Matussek, das Bier und der Antisemitismus­­­­

Derzeit kursieren Bilder und Videos eines alten Mannes, der auf zwei Bierkästen stehend vor dem Dammtor-Bahnhof in Hamburg in einer seltsamen Körperhaltung und mit einer noch seltsameren, nach Donald Duck klingenden Stimme die im besten Fall primitivbürgerlichen, im Regelfall rechtspopulistischen und rechtsextremen Zuhörer der „Merkel muss weg“-Demo zu „Widerstand, Widerstand“-Rufen zu animieren versucht. Das wäre in der heutigen Zeit nicht weiter bemerkenswert, würde es sich nicht um einen speziellen Ort und eine sehr spezielle Persönlichkeit handeln, nämlich um den ehemaligen Spiegel- und Welt-Autor Matthias Matussek. Der taucht inzwischen fast überall auf, wo die Feinde der liberalen Gesellschaft das Haupt erheben – er sympathisiert mit  „Pegida“  und  den rechtsextremen „Identitären“, und eben auch mit den „Lügenpresse“-Rufern der „Merkel muss weg“-Demo am Dammtor. Früher war er bei Freiheitsfeinden von links, heute ist er bei Freiheitsfeinden von rechts unterwegs – wie so viele alte Männer in diesem Milieu, von Safranski bis Elsässer. Man wundert sich, wie jemand auf die Idee kommen kann, dass diese Leute heute plötzlich richtig liegen, nachdem sie in der Vergangenheit immer falsch lagen. Aber das ist nur die eine Sache. Mich verbindet mit Matussek noch eine andere, ganz besondere Geschichte.

Von Christoph Giesa

Der Bahnhof Dammtor liegt direkt an der Moorweide, einem öffentlich gut einsehbaren Platz, der im Naziregime als Sammelstelle für Juden genutzt wurde, bevor man diese in den Tod schickte. Dass dort heute wieder Rechtspopulisten und Rechtsextreme aufmarschieren, um zu demonstrieren, ist zumindest zynisch. Dass diese dann aber auch noch Matthias Matussek zujubeln, der in der Vergangenheit bereits antisemitische Hetzseiten verlinkte, mit ungerechtfertigten Antisemitismusvorwürfen und antisemitisch konnotierten Beleidigungen gleichermaßen um sich warf und dafür juristisch zur Rechenschaft gezogen wurde, lässt einmal mehr erahnen, wie ernst eine Abgrenzung der völkisch-nationalistischen Rechtspopulisten,  gegenüber antisemitischen Einflüssen wirklich zu nehmen ist. Aber der Reihe nach.

Screenshot von der Facebookseite von Matthias Matussek. Zur Verfügung gestellt vom Autor.

Auf seiner Facebook-Seite verbreitete Matthias Matussek, damals Autor bei der Welt, rund um das Aufkommen der Pegida-Proteste eine Webseite – dewion24.de – auf der eine ganze Reihe vorgeblicher Politikerzitate zu finden waren. Der größte Teil der Zitate, die in Teilen heute noch kursieren, ist gefälscht (hier ein Beispiel, für die Kreise, die diese Lügen ziehen). Für einen Journalisten wäre es ein Leichtes gewesen, das herauszufinden. Matussek dürfte daran allerdings kein Interesse gehabt haben, weil die dort aufgeführten Zitate allzu gut in sein verschwörungstheoretisches Weltbild passten.

Dewion24 ist inzwischen seit einiger Zeit offline. Dafür dürften verschiedene Anzeigen gegen die Betreiber verantwortlich sein. Einen Teil der Seite, nur einen Klick von Matusseks Verlinkung entfernt, habe ich allerdings gesichert. Es geht um einen Artikel, der mit zu der übelsten antisemitischen Hetze gehören dürfte, die mir bisher im Netz begegnet ist. Der Text ist lang, weswegen ich ihn nachfolgend nur in Ausschnitten zitieren will. Aber die Kernaussage ist: Die Juden beherrschen die Welt und haben auf ihrem Weg auch den Holocaust geplant, um sich die Deutschen auf Dauer untertan zu machen. Ein (damals noch)Welt-Autor, der solche Seiten verbreitet, verbunden mit der klar erkennbaren Absicht, die Institutionen der deutschen Demokratie zu delegitimieren, das ist bemerkenswert. Wenn so jemand einige Jahre später auf Kundgebungen auftaucht, die von der AfD unterstützt werden – der Partei also, die Antisemiten in ihren Reihen duldet und zu Abgeordneten macht -, kann man sich des Gefühls nicht erwehren, dass sich ein Kreis schließt.

[Anmerkung der Redaktion: Die folgenden Abschnitte (kursiv) enthalten Antisemitismus und Rassismus. Wir haben uns dazu entschieden, einige Textpassagen zu dokumentieren, um klarzumachen, welches Weltbild hinter den von Matthias Matussek geteilten Inhalten steckt.]

Screenshot von Dewion24.de. Mittlerweile ist die Seite nicht mehr erreichbar. 

 

DEUTSCHLAND – DAS “HAYVAN” EUROPAS

Kann überhaupt eine so große europäische Nation würdegemäß funktionieren, wenn sie Menschen wie Hitler oder Merkel hinterherläuft?

[…]

Dies genau ist das Problem des deutschen Imperialismus …Seine Führungskräfte sind offensichtlich keine “Nachkommen” seiner Gesellschaft, sondern sind von manchen “Dritten” ernannt worden.

[…]

Wir reden hier über beispiellose Dinge …wir reden über eine wahre Herausforderung …wir reden über eine lächerliche Führung —bei der es sich offensichtlich um ein aufgetragenes “Puppentheater” handelt—, die ihre Komplexe präsentiert …Den Komplex eines hässlichen Ungeheuers, wie Merkel …Den Komplex eines Krüppels, wie Schäuble …Den Komplex einer irren “Nudel”, wie Westerwelle …Den Komplex des offensichtlichen “Asiaten” Röslers, der sich mit seiner Visage “maskiert” fühlt und eigentlich die arische Rasse zum Ausdruck bringen sollte. Wir reden über einen “Macht-Zirkus”; nie zuvor hat etwas vergleichbares existiert …Ein “Zirkus”, bei dem es offensichtlich ist, dass dessen Hanswurste nach den Kriterien der Leute mit “besonderen” Bedürfnissen ausgewählt wurden, damit sie der aktuellen deutschen Regierung ein “multikulturelles” Bild —welches dessen Bosse im Rahmen der Neuen Weltordnung benötigen— verpassen. All diese Leute sind das blöde “Gehirn” “Deutschlands”, genauso, wie es die Interessen der berüchtigten globalen Regierung erfordern …Das kranke “Gehirn”, das manche Unmenschen dem Riesen Mitteleuropas “eingepflanzt” haben.

[…]

Bei diesem tückischen Plan haben die Juden “mitgespielt” und natürlich davon mitprofitiert …Die Juden, die an der deutschen “Investition” sowohl als Finanziers und Bankiers als auch als “Ideologen”-Sozialisten mitgewirkt haben. Zwar mag es seltsam erscheinen, aber, “Deutschland” ist eine “Konstruktion”, dessen Spitze vom härtesten kapitalistischen Kern —welcher die Banken sind— finanziert wurde und dessen Fundamente mit dem härtesten sozialistischen Kern —welcher der Kommunismus ist— “verbunden” sind. Viel wichtiger, als alle Kaiser und alle Habsburger zusammen, sind für die Stärkung des heutigen “Deutschlands” die Rothschilds und die Rockefellers. Viel wichtiger, als alle Kanzler zusammen, sind für die Stärkung des heutigen “Deutschlands” Marx und Luxemburg.

[…]

Das war die Rolle der Juden in “Deutschland” gewesen und diese Rolle haben sie ganz gut gespielt. Wie gut? Es genügt zu wissen, dass die Entstehungen der Nazi-Konzentrationslager mit Geldern des Juden Rockefellers finanziert wurden. Es genügt zu wissen, dass sogar der chemische Giftstoff “Zyklon B”, welcher in diesen Lagern verwendet wurde, von einem Juden erfunden wurde. Die Juden erscheinen manchmal als Täter und manchmal als Opfer, damit sie die Deutschen in diejenige Richtung lenken können, die den Briten gut in den Kram passt.

[…]

Wenn man also weiß, dass die Angelsachsen —entweder als Briten oder als Amerikaner— die wahren Bosse “Deutschlands” sind und die Juden als deren Stellvertreter und Diener fungieren, kann man viele der seltsamen Geheimnisse der Weltkriege erklären.

[…]

Aus diesem Grund sind wir uns etwas mehr als sicher, dass die Juden —und nicht die naiven Amerikaner— diejenigen gewesen sind, die den Zweiten Weltkrieg geplant haben. Die Amerikaner waren einfach nur die “Investoren” im jüdischen “Projekt”. Sie haben sich einfach nur von den Juden überzeugen lassen. Die Amerikaner wurden ohne weitere Schwierigkeiten überzeugt, da ihr Ziel absolut realisierbar war. Die Juden machten es realisierbar, da sie sich ihrer Vorteile, welche aus ihrer Anwesenheit in “Deutschland” resultierten, bewusst waren.

[…]

Auszüge von dewion24.de – nur zu Dokumentationszwecken. Screenshots liegen vor.

In diesem Stil geht der Text weiter. Juden hätten den Holocaust finanziert und organisiert, Juden hätten dafür gesorgt, dass jeder Zweifel am Holocaust strafbar wäre, damit das nicht ans Licht käme und Juden hätten die Migration von „Ausländern“ nach Deutschland geplant – und damit Deutschland „erobert.“

Nun könnte man meinen, dass Matussek nicht wusste, was er da teilte. Das wäre zwar erbärmlich für jemanden, der sich Journalist nennt. Aber auch Erbärmlichkeit begegnet einem hin und wieder. Warum ich das allerdings in diesem Fall schwer glauben kann, hängt mit meinen persönlichen Erlebnissen mit dem Mann auf den Bierkästen zusammen, die 2016 und 2017 zu Gerichtsterminen vor dem Hamburger Landgericht führten. Am Ende hatte Matthias Matussek einige tausend Euro weniger in der Tasche und ihm wurde verboten, eine ganze Reihe übler Lügen und Beleidigungen zu meiner Person weiter zu verbreiten

Nicht nur, dass er mich mehrfach und völlig aus der Luft gegriffen einen Antisemiten genannt und wildeste Verschwörungstheorien angestellt hatte (da muss ich direkt wieder an die zwei leeren Bierkästen denken, auf denen er in Hamburg krakeelte), verbunden mit der klaren Zielsetzung, mit dieser üblen Lüge meine Existenz zu vernichten. Nein, dabei beließ es Matussek (damals übrigens immer noch bei der „Welt“, ohne das sein in der Chefredaktion bekanntes Verhalten irgendwelche Konsequenzen nach sich gezogen hätte) natürlich nicht.

Von „Meedia“ morgens aus dem Bett geklingelt (vielleicht hätten sie am späten Nachmittag anrufen sollen, um ihn mit vergleichsweise klarem Kopf zu erwischen) war ihm nicht nur entfallen, dass er einen Gerichtstermin hatte und weshalb, sondern er erging er sich in einer ganzen Reihe weiterer justiziabler Beleidigungen in meine Richtung (hier nachzulesen). Zwei der Beleidigungen, die dort und auf Facebook geäußert wurden, sind allerdings besonders hervorzuheben, weil sie ihrerseits eine klar antisemitische Konnotation haben.

Ich erlaube mir, dazu aus der Stellungnahme meines Anwalts Achim Doerfer zu zitieren, übrigens auch Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Göttingen:

So stellt sich der Beklagte, - wie auch dem Gericht bekannt sein dürfte - in der Öffentlichkeit sehr pointiert als bürgerlichen und konservativen Katholiken dar. Das ist sein Koordinatensystem. Das ist die Plattform, von der aus er seinen publizistischen Tätigkeiten nachgeht. Passend dazu stammen die schwerstmöglichen Beleidigungen für den Beklagten nicht etwa aus dem Fundus von Fäkalausdrücken oder sexuellen Anspielungen, sondern aus dem Bereich des Antisemitismus und Antisemitismusvorwürfen. So hat er zum einen den Kläger in der streitbefangenen Weise als Antisemiten beschimpft. Er zählte ihn auch – wie bereits vorgetragen – zu den „Leuten, die brüllen ‚Juden in’s Gas’“ (vgl. S. 6 der Klageschrift). Wiederum auf Facebook jedoch macht er ihm zum Vorwurf, bei einem unter Pseudonym geschriebenen Buch einen jüdisch klingenden Namen benutzt zu haben. Schließlich wiederum hat er ihn - wohl in Bezug auf das laufende Verfahren - öffentlich als „Brunnenvergifter“ und „Natter“ beschimpft.

Dies macht nicht nur deutlich, dass der Beklagte offenbar nur noch schwer durch das Recht zu erreichen ist - auf ein justizförmiges Verfahren wegen schwerer Beleidigungen mit neuen Beleidigungen zu antworten, ist höchst verwerflich. Vielmehr stammen auch diese beiden Ausdrücke wiederum aus dem Fundus antisemitischer Beleidigungen. In einer komischen Umkehr der Verhältnisse überzieht der Beklagte den Kläger mit Schmähausdrücken übelster Art für Juden, nachdem er ihm zuvor vorgeworfen hat, Antisemit zu sein.

Der bürgerliche Anstand gebietet noch folgenden Hinweis: „Brunnenvergifter“ und „Natter“ sind nicht nur beleidigend für den jeweils Angesprochenen. Sie sind zugleich auch eine Schmähung widerlichster Art gegen jeden Juden, da aufgrund ihrer Entstehung spezifisch gegen Juden gerichtet. Nicht nur wiederholen sie eben diese Sicht auf Juden als Brunnenvergifter und Nattern, wohl gemerkt ohne dass der Beklagte sich nur im Geringsten davon distanzieren würde. Sie blenden unweigerlich auch die historischen Zusammenhänge ein, in denen eben diese Sicht auf Juden zugleich Anlass deren Verfolgung und Ermordung war. Ein schönes Weltbild hat der feine Herr Matussek.

So ist der Ausdruck „Brunnenvergifter“ gegen Juden gerichtet, und zwar fußend auf einer antisemitischen Legende seit dem Mittelalter, wonach Juden die Brunnen christlicher Bürger vergifteten. Dies stammt aus der Pestzeit des Mittelalters, wird aber etwa auch in dem gefälschten antisemitischen Pamphlet „Protokolle der Weisen von Zion“ aufgegriffen. Der ebenfalls prominente Arbeitskollege des Beklagten Alan Posener erklärt den Begriff „Brunnenvergifter“ und qualifiziert ihn, bzw. allein dessen Verwendung richtiger Weise bereits als antisemitisch:

„Wer aber 'orchestriert”'diese Kampagne? Wer hätte die Macht dazu? Das macht der Kardinal deutlich, indem er von einer 'Brunnenvergiftung' spricht. Man weiß ja, wer die Brunnen im Mittelalter nach Meinung der alleinseligmachenden Kirche vergiftete, um damit ordentliche, ungewaschene Christenmenschen der Pest auszuliefern: die Juden. Schtonk! Wie es scheint, können manche katholischen Würdenträger dieser Tage nicht einmal ihren Mund aufmachen, ohne Antijüdisches von sich zu geben.“

Es ist bemerkenswert, zugleich aber abstoßend, aus welchen Quellen der Beklagte zitiert. Ähnliches gilt für den Begriff „Natter“. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine allgemeine herabsetzende Beleidigung aus dem Tierreich übelster Art, vgl. „das Tier im Spiegel der Sprache“, Richard Riegler, S. 199:

 

Vielmehr schöpft hier der Beklagte aus seiner nachhaltigen biblischen Bildung. So ist gerade dieser Begriff dahingehend überliefert, dass Jesus Juden als „Nattern“ beschimpfte, nämlich Matthäus 23, 33:

„Ihr Nattern, ihr Schlangenbrut! Wie wollt ihr dem Strafgericht der Hölle entrinnen?“, Zitat hier.

Nach alle dem wird offenbar, dass der Beklagte gegen den Kläger bewusst mit dem streitbefangenen Antisemitismusvorwurf das schwerste Geschütz herausgeholt hat, welches ihm zur Verfügung stand. In dieser doppelten Beschimpfung beinhaltet der Vorwurf des Antisemitismus damit gleichzeitig den Vorwurf der absoluten Prinzipienlosigkeit, indem dieselbe Person gleichzeitig über eine Beschimpfung als animalischer krimineller Jude (Natter und Brunnenvergifter) und als Antisemit qualifiziert wird.

Diese merkwürdige Doppelheit mag man mit den beiden gegenwärtigen Quellen des Antisemitismus erklären: Den völlig neben der Sache liegenden Antisemitismusvorwurf des Beklagten gegen den Kläger biegt sich dieser daraus zurecht, dass der Kläger angeblich mit Positionen derjenigen (muslimischen) Antisemiten sich gemein mache, welche ihren Antisemitismus aus einer Abneigung gegen Israel speisen. Die Quellen des hier nur zu Tage getretenen Antisemitismus des Beklagten sind hingegen nicht so „migrantisch“, viel traditioneller, quasi „Old School“. Seine Entgleisungen speisen sich aus dem Fundus des christlichen Antisemitismus.

 

Am Ende der Geschichte steht am Dammtorbahnhof eine Gruppe Menschen, die vorgibt, gegen die Regierungspolitik zu demonstrieren. Das wäre selbstverständlich legitim, auch ich bin sicher kein Merkel- und GroKo-Fan. Was die Versammlung allerdings besonders macht: Die Teilnehmer haben kein Problem damit, wenn unter ihnen AfD-Vertreter stehen, der Partei also, die Antisemiten in deutsche Parlamente schickt. Und sie jubeln einem Mann zu, der antisemitische Webseiten teilt, antisemitische Beleidigungen zu seinem Standardvokabular zählt und juristisch gezwungen werden musste, unbescholtene Bürger, die eine andere Meinung als er haben, nicht als Antisemiten zu beschimpfen. Er steht auf zwei Bierkisten dort, wo sich die Juden sammeln mussten, bevor sie ins Verderben geschickt wurden, und skandiert „Widerstand“.

 

Immerhin, Matussek spricht in seiner Rede nur noch von der christlichen Prägung unseres Landes, nicht von einer „christlich-jüdischen“, wie es „Pegida“ und Co. getan haben. Und er taucht auf einer Liste von Autoren auf, die eine ominöse „Erklärung 2018“ unterstützen - gemeinsam mit Thilo Sarrazin, der noch vor wenigen Jahren von einem Juden-Gen fabulierte, seinem kulturrassistischen Freund und AfD-Mitarbeiter Klonovsky und AfD-Unterstützer Max Otte.. „Wer nicht ist, wie wir und wer nicht denkt, wie wir, gehört nicht dazu“, ist die Botschaft, die Matussek auf allen Kanälen proklamiert und wofür er von Rechtspopulisten und Rechtsextremen Applaus bekommt. Es ist ein schlüssiges Bild. Und man muss jedem dankbar sein, der sich mit demokratischen Mitteln diesen Menschen entgegenstellt.

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