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Lexikon: Antisemitismus

Unter dem Begriff „Antisemitismus“ kann man „die Gesamtheit judenfeindlicher Äußerungen, Tendenzen, Ressentiments, Haltungen und Handlungen unabhängig von ihren religiösen, rassistischen, sozialen oder sonstigen Motiven“ fassen. Antisemitismus zeigt sich in verschiedenen Formen, er ist wandelbar und manchmal nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Gemeinsam ist den Erscheinungsformen, dass sie nichts mit dem tatsächlichen Verhalten, Handeln oder Dasein von Jüdinnen und Juden zu tun haben, sondern eine Projektion der Antisemitinnen und Antisemiten sind. So wird Jüdinnen und Juden die Verantwortung für gesellschaftliche Probleme, Konflikte und Ängste von Seiten der Mehrheitsgesellschaft zugeschoben. Deshalb nennt der Philosoph und Sozialforscher Theodor W. Adorno den Antisemitismus auch treffend „das Gerücht über die Juden“.

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Gastkommentar Zur Antisemitismusdebatte der Linkspartei Berlin

In Berlin strauchelt die Linke über ihr Verhältnis zu Antisemitismus. Gegner schlachten das aus, die Parteispitze reagiert mit Anerkennung und Leugnung gleichzeitig.

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Vermeintliche Israelkritik, tatsächlicher Judenhass Wenn jüdische Studierende an Hochschulen zur Zielscheibe werden

Seit dem 7. Oktober 2023 haben antisemitische Vorfälle an Hochschulen drastisch zugenommen. Die Ablehnung des Zionismus gilt nicht mehr als eine Meinung unter vielen, sondern als moralische Pflicht. 

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Sahra Wagenknecht, BSW Wahlkampfabschluss

AfD, Antisemitismus und Russlandnähe Das BSW als Querfront

Im Wahlkampf inszeniert sich das BSW als Kämpferin gegen das Establishment und für Meinungsfreiheit. Politisch kämpft die Partei ums Überleben.

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AUT, FPÖ Festakt zum 40. Jahrestag der Wahl von Jörg Haider

FPÖ und Israel „Nie wieder“ als Machtstrategie

FPÖ-Parteichef Herbert Kickl verspricht den Kampf gegen Antisemitismus, Israels Regierung applaudiert, die rechtsextreme Szene tobt. Ein Pakt, der zeigt, wie Israel-Solidarität im modernen Rechtsextremismus zur Machtstrategie wird.

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Berlin-Wahl AfD drittstärkste Kraft ohne Chance auf Einfluss

Die Analyse der Berliner Wahldynamiken – vom Profil der neuen AfD-Fraktion bis zu den Antisemitismus-Debatten um den Wahlsieger Die Linke.

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Alon Meyer Bundesverdienstkreuz Makkabi Frankfurt

Makkabi „Diese Spiele haben wir uns nicht nehmen lassen“

Nachdem 2025 die Maccabiah wegen des Gazakriegs ausgefallen war, fand der Wettbewerb dieses Jahr wieder statt. Es ist das größte jüdische Sportevent weltweit, das alle vier Jahre in Israel stattfindet.

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Goyslop Wie eine antisemitische Dog Whistle zum Internetbegriff wird

Das Narrativ lautet, dass jüdische Eliten die nichtjüdische Bevölkerung gezielt mit minderwertigen Produkten versorgen, um sie körperlich, geistig und moralisch zu schwächen.

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Israel in den Schlagzeilen Zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit

Lukas Uwira und Jonas Hessenauer haben für das Tikvah Institut in ihrer Studie „Israel in deutschen Medien. Eine qualitative Inhaltsanalyse antisemitischer und verzerrender Darstellungen“ die Presseberichterstattung des Jahres 2023 untersucht. Ein Gespräch über antisemitische Muster, das „Kritiktabu“ und die Auswirkungen des 7. Oktober auf die Berichterstattung.

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„Bruchzeiten – Leben nach dem 07. Oktober“ ein Ausschnitt

In ihrem Buch unternimmt die Autorin und Psychologin Marina Chevinsky eine berührende literarische Reflexion über jüdische Erinnerung und Gegenwart.

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Fussball WM 2026 PK: Ecuador - Deutschland

WM und Rassismus Immer wieder Einzelfälle

Von Schweinsteigers „wilden afrikanischen Fußball“ über die rassistischen Hasskommentare zu Tah bis hin zu den rassistischen Angriffen in Chemnitz: Es zeigt sich ein fortbestehendes Bild eines vermeintlich nicht existenten Rassismus-Problems im Fußball.

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