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Lexikon: Pegida

Kurz für „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“. PEGIDA ist eine rechtspopulistisch-islamfeindliche-flüchtlingsfeindliche Straßenprotestbewegung ab Ende 2014, begründet in Dresden u.a. von Lutz Bachmann. Seit Oktober 2014 organisiert PEGIDA in Dresden Demonstrationen gegen eine angebliche „Islamisierung“ und gegen die Einwanderungs- und Asylpolitik Deutschlands. Ähnliche, deutlich kleinere Demonstrationen finden in weiteren Städten in Deutschland und Europa statt (bis 2015). Nur PEGIDA Dresden läuft noch regelmäßig und ist eine Vernetzungsplattform von angeblich „besorgten Bürger*innen“, AfD und der organisierten Rechten (IB, Neue Rechte, Hooligans).

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09052020_Anti-Corona-Aufzug_Dresden

Jahresrückblick 2020 Sachsen

Was wird uns von 2020 in Bezug auf Rechtsextremismus und Demokratiefeindlichkeit in Erinnerung bleiben? Für den Jahresrückblick befragen wir zivilgesellschaftliche…

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Rezension 20 Jahre „Institut für Staatspolitik“ – „Faschist*innen des 21. Jahrhunderts“

Seit 20 Jahren will die sogenannte „neue“ Rechte mit Götz Kubitscheks „Institut für Staatspolitik“ (IfS) Einfluss auf Politik und Gesellschaft nehmen. Seit 20 Jahren wird sie dabei von Journalist*innen beobachtet. Das Magazin der rechte rand veröffentlicht in einen neuen Band Artikel aus 20 Jahren über die „Faschist*innen des 21. Jahrhunderts“.

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Grauer Block: Ein Pegida-Aufmarsch in Dresden 2017.

Novemberpogrome Gedenken verboten, Hetzen erlaubt

Dieses Jahr fallen diverse Demonstrationen zum Gedenken an die nationalsozialistischen Novemberpogrome pandemiebedingt aus. Eine „Pegida“-Kundgebung in Dresden mit dem rechtsextremen Ex-AfDler Andreas Kalbitz als Redner darf stattfinden. Die Jüdische Gemeinde ist empört.

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Antimoderne Kontinuitäten Die Projektion auf den Osten

„Begriffe wie ‚Gesinningskorridor‘ und ‚DDR2.0‘, die die Meinungsfreiheit in Deutschland in Frage stellen sollen, werden nun nicht nur von Pegida und Co., sondern auch von einem Kreis vertreten, der sich selbst als konservatives Kulturbürgertum versteht.“

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2019-06-01 Chemnitz TddZ 2 (93)

Opferverband RAA Rassistische Gewalt bleibt erschreckende Normalität in Sachsen

Sachsen hat die letzten Jahre durch die rassistischen Mobilisierungen extrem hohe Fallzahlen rechter Angriffe zu verzeichnen. Nun hat sich der Wert um knapp 30% gesenkt. Darunter taucht allerdings der rassistische Normalzustand auf einem konstant hohen Niveau auf, so der Opferverband RAA. 

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