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Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten (ANS/NA)

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Die Aktionsfront Nationaler Sozialisten / Nationale Aktivisten (ANS/NA) hatte rund 400 Mitglieder, darunter  als Funktionäre Michael Kühnen (Sprecher der Organisationsleitung, Bereichsleiter Nord), Thomas Brehl (Bereichsleiter Süd, Generalsekretär des Freundeskreises Deutsche Politik – FKDP, Vorsitzender der Aktion Ausländerrückführung – AAR), Christian Worch (Leiter des Schulungsamtes und des Amtes für Gefangenenhilfe), Peter Müller, Arnd-Heinz Marx, Steffen Hupka.

Die ANS/NA war in 30 Kameradschaften gegliedert, für Frauen gab es einen Mädelbund. Sie gab „Rundbriefe“ heraus („Die innere Front“ und „Das Korps“).  Ziel der Aktivitäten war die Wiederzulassung der NSDAP zu Wahlen.  Ideologisch und strategisch war sie am historischen Vorbild der SA orientiert.

Die ANS/NA war zu Beginn der achtziger Jahre eine der größten neofaschistischen Organisationen in der Bundesrepublik. Sie trat vor allem durch provokante Aktionen an die Öffentlichkeit. Die aus ihr hervorgegangene „Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front“ ist noch heute ein Bestandteil der neofaschistischen Szene.

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Ende August 2012 verbot das Ministerium für Inneres und Kommunales drei der aktivsten Neonazi-Kameradschaften in NRW. Doch die Neonazi-Szene brauchte nur wenig Zeit, um sich zu reorganisieren: Die Partei „Die Rechte“ hat ihnen eine neue politische Heimat geboten. Die Kameradschafts-Aktivistinnen und Aktivisten dominieren die Partei in NRW vollständig und haben sich auch Einfluss auf den Bundesvorstand gesichert.

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