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Chronik Gewalt und Bedrohung durch Neonazis, Rassist_innen, Antisemit_innen – Januar 2015

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Orte, an denen es im Januar 2015 zu rechtsextremer oder rassistischer Gewalt oder Bedrohung kam. (Quelle: Wordle)

Permanent bedrohen Neonazis Menschen in Deutschland, schüchtern sie ein oder greifen sie sogar an. Sie schaffen so ein Klima der Angst. Chronik Januar 2015 – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. 

Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit! Fehlende Vorfälle bitte per Mail an netz@amadeu-antonio-stiftung.de.

29.01.2015, Dresden

Unbekannte haben das Marwa El Sherbiny-Kultur- und Bildungszentrum an der Maschnerstraße mit einem islamfeindlichen Schriftzug beschmiert. Die Schmiererei war mit schwarzer Farbe über zwei Wände in einem Ausmaß von etwa 4m x 1,50m angebracht. (addnraa-sachsen.de)

27.01.2015, Wassenberg (NRW)

Sieben jungen Männern haben in Wassenberg drei Flüchtlinge mit Schlagstöcken angegriffen und dabei fremdenfeindliche Parolen gerufen. Einer der Angegriffenen kam verletzt ins Krankenhaus. Ein Sympathisant der rechtsextremen Szene wurde verhaftet. (Aachener Zeitung)

26.01.2015, Efringen-Kirchen (Baden-Württemberg)

Ein Mann – nach Augenzeugen vermummt und bewaffnet – ist in eine Asylbewerberunterkunft in Efringen-Kirchen eingedrungen.  Nach Angaben von Augenzeugen war der vermummte Mann gegen 03.30 Uhr ins Gebäude gekommen und sei sofort bemerkt worden. Er habe kehrt gemacht, als eine Frau zu schreien begann. Zeugen berichten, dass draußen zwei weitere Männer standen, die sich mit ihm ebenfalls entfernten. Die von einem Bewohner sofort alarmierte Polizei rückte mit mehreren Streifen an, durchsuchte Unterkunft und Gelände, konnte die drei Männer aber nicht mehr finden.  Für die Sprecherin des Landratsamts Lörrach, das die Gemeinschaftsunterkunft betreibt, ist der Vorfall besorgniserregend. (badische-zeitung.de)

26.01.15, Duisburg

Einer Gruppe von Hacker/-innen, die sich „National Sozialistische Hacker-Crew“ nennt, ist es gelungen, 40.000 Namen, Adressen und Telefonnummern von einem linken Onlineversand aus Duisburg zu stehlen und zu veröffentlichen. Auch zahlreich Kund/-innen des Versandes aus Schleswig-Holstein sind betroffen. Die schleswig-holsteinische Landtagsabgeordnete Angelika Beer sprach von einer „besonderen Gefahrenlage für die Kunden des Onlinehops“ und hat – ebenso wie der Betreiber/-innen des Versandes – Anzeige gestellt. Auch zwei mutmaßlich in Schleswig-Holstein wohnhafte Rechtsextreme, welche die Daten im Internet verbreiteten, wurden von der Politikerin der Piratenpartei angezeigt. Betroffene Personen können sich bei Bedarf an die Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus Schleswig-Holstein wenden. (beranet-sh.de )

25.01.2015, Chemnitz (Sachsen)

In Chemnitz wurde ein 36-jähriger Asylbewerber aus Tunesien am Sonntagabend von mehreren Unbekannten zusammengeschlagen und schwer am Kopf verletzt. Zeugen beobachteten, wie die Angreifer anschließend in zwei Autos verschwanden. Am Tatort wurde ein Metallrohr als mögliche Tatwaffe sichergestellt. Wie die Polizei mitteilte, könnte es sich bei den Tätern um Tschetschenen gehandelt haben (kurier.at).

25.01.2015, Dresden (Sachsen)

Ein libyscher Asylbewerber ist am Sonntagabend in der Dresdner Innenstadt von vier Männern zusammengeschlagen worden. Es war der Sonntag, an dem „Pegida“ in der Dresdner Innenstadt eine Kundgebung abgehalten hat. Wie die Polizei am Montag mitteilte, ereignete sich der rassistische Angriff an einer Straßenbahnhaltestelle. Einer der Tatverdächtigen habe den Hitlergruß gezeigt und „Ausländer raus!“ sowie „Deutschland den Deutschen!“ gebrüllt. Der Libyer konnte schließlich vor den Angreifern flüchten. Einer der Angreifer warf eine Bierflasche nach ihm. Das Operative Abwehrzentrum Sachsen der Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung übernommen (Sueddeutscheaddn).

22.01.2015, München (Bayern)

Ein unbekannter Mann hat am Donnerstagnachmittag am Stachus das Infozelt protestierender Flüchtlinge attackiert und schwer beschädigt. Das berichtet ein Sprecher der Gruppe „Refugee Struggle for Freedom“, jener Flüchtlingsinitiative, die Ende vergangenen Jahres in den Hungerstreik getreten war. Seit Mittwoch protestieren sie neben dem Hotel Königshof erneut für bessere Asylbedingungen. Nach dem Angriff liegt am Donnerstagabend die Zeltplane auf dem Boden, das Gestänge wirkt zerstört, daneben ein umgeworfener Infotisch, seine Beine zeigen nach oben. Fünf Flüchtlinge hätten sich in dem Pavillon aufgehalten, berichtet der Sprecher der Gruppe, als der Angreifer sie kurz vor 16.30 Uhr zunächst rassistisch beschimpft habe. Dann habe sie der Mann auch noch körperlich attackiert (sueddeutsche.de).

22.01.2015, Feilitzsch (Bayern)

Neonazis haben in Feilitzsch ein Gebäude in der Brauhausgasse mit insgesamt sechs Hakenkreuzen beschmiert. In dem Gebäude sollen Flüchtlinge untergebracht werden.(nordbayern.denazistopp-nuernberg.de)

21.01.2015, Bad Nenndorf (Bayern)

Nach mehreren Vorfällen im Jahr 2012 ist die stellvertretende Vorsitzende des Bündnisses gegen Rechtsextremismus „Bad Nenndorf ist bunt“ (BNib), Birgit Kramp, erneut Opfer eines Anschlags geworden. Am Mittwochabend schlug ein Unbekannter die Scheiben ihres Autos ein. Ob die Tat tatsächlich einen politischen Hintergrund hat oder etwas mit den damaligen Ereignissen zu tun hat, ist noch unklar (sn-online).

21.01.2015, Waldkirchen (Bayern)

Unbekannte haben in der Nacht auf Mittwoch rechtsextreme Symbole auf ein Gebäude in Waldkirchen (Landkreis Freyung-Grafenau) gesprüht. Wie die Polizei am Mittwoch bekanntgab, entstand dabei ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro (FOCUS).

20.01.2015, Kassel

Rentnerin beleidigt Mitreisende im Zug rassistisch und schlägt 14-Jährigen. Auf der Fahrt in einem Regionalexpress von Kassel-Wilhelmshöhe zum Hauptbahnhof hat sie am Freitag gegen 17.40 Uhr einen 14-jährigen aus Staufenberg geschlagen. Das berichtet die Bundespolizei. Zuvor soll die etwa 70 Jahre alte Frau andere Reisende rassistisch belästigt haben, sagt der Junge aus Staufenberg. Nach der Ankunft am Hauptbahnhof habe er die Frau auf ihr Verhalten angesprochen, sagt der 14-Jährige. Daraufhin verpasste sie dem Jungen eine heftige Ohrfeige.Fuldaer Zeitung

20.01.2015, Magdeburg (Sachsen-Anhalt)

Die Magdeburger Polizei hat zwei Jugendliche gefasst, die einen Mann aus Eritrea in der Straßenbahn angegriffen haben sollen. Die beiden 14- und 15-Jährigen hatten den 21 Jahre alten Geflüchteten am Abend des 20.01.2015 zunächst angespuckt und dann geschlagen und getreten, wie die Polizei in Magdeburg am Mittwoch mitteilte. Zudem rissen sie ihrem Opfer, das leicht verletzt wurde, eine Kette vom Hals. Andere Geflüchtete in der Straßenbahn kamen dem 21-Jährigen zur Hilfe. Die Polizei fand die beiden Tatverdächtigen wenig später in einer anderen Straßenbahn (t-online.de).

20.01.2015, Sonderhausen (Thüringen)

In der Nacht zu Dienstag hatten Unbekannte unter den Ortseingangsschildern der Stadt Sondershausen Schilder mit rassistischen Parolen angebracht: „Liebe Asylschwindler! Bitte flüchten Sie weiter, es gibt hier nichts zu wohnen“. Fotos der rassistischen Plakate machten auf Facebook innerhalb von kürzester Zeit die Runde. Sie wurden auf der Facebookseite ‚Sondershausen gegen Asylmissbrauch‘ veröffentlicht, die 2461 Abonnenten hat. Der Beitrag wurde fast vierhundertmal geteilt. Überschrieben ist er mit: ‚Hoffen wir mal das es sich die Asylschwindler zu Herzen nehmen und zukünftig einen großen Bogen um unser Sondershausen machen!!!‘. 882 Menschen sind der Meinung: ‚Gefällt mir‘.“ Im Gegenzug hat sich die Gemeinschaft „Sondershausen ist Bunt“ gegründet (Thüringer AllgemeineSpiegel Online).

20.01.2015, Berlin

Gegen 16:30 Uhr versammelten sich ca. 15 Menschen in der Nähe des Bucher Bürgerhauses um eine Kundgebung gegen die Bürgersprechstunde des Bürgermeisters abzuhalten. Den Großteil der Teilnehmenden stellen Bucher Neonazis, u.a. Christian Schmidt (Kreisvorsitzende der NPD KV8 Pankow), dar. Nach ungefähr einer dreiviertel Stunde wurde die Kundgebung aufgelöst. Als die meisten anwesenden Polizisten abgefahren waren, erschienen die Neonazis wieder vor dem Bucher Bürgerhaus und versuchten zu der Bürgersprechstunde zu kommen. Christian Schmidt und ein weiterer Neonazi gingen in das Bucher Bürgerhaus. Die noch anwesende Polizei im Haus verwies sie des Hauses, da die Neonazis sich nicht zu der Sprechstunde angemeldet hatten und kein Termin mehr frei war. Ihnen wurde darüber hinaus ein Hausverbot erteilt, sodass sie sich auf dem Gehweg versammelten und die Abreise des Bürgermeisters mit den Worten „Hier ist das Volk“ kommentierten. (berliner-register.de)

18.01.2015, Berlin

Die Gedenktafel am Platz des 23. April wurde beschmiert und damit unleserlich gemacht. Die Gedenktafel erinnert an die Opfer der “Köpenicker Blutwoche”. (berliner-register.de)

18.01.2015, Köln

Am Abend  versammelten sich rund 150 Menschen zu einer Kundgebung in der Probsteigasse, um an den rassistischen NSU-Bombenanschlag auf das Lebensmittelgeschäft vor 14 Jahren zu erinnern. Aufgerufen zu der Solidarität mit den Opfern des Terroranschlages hatte die Antifaschistische Koordination Köln. Während der Veranstaltung tauchten in der Nähe rund 50 teils vermummte Personen des rechten Spektrums auf. Rund 30 von ihnen konnte die Polizei festsetzen. Bei der Durchsuchung fand die Polizei Elektroschocker, Schlägerhandschuhe und Tränengas. Laut Presseinformationen soll es sich um Hooligans aus dem Bergischen Land und dem Ruhrgebiet gehandelt haben, die aus Essen nach Köln gekommen waren. In Essen war eine Demo der Gruppe „Hooligans gegen Salafisten“ verboten worden, viele Hooligans waren aber trotz des Verbots nach Essen gekommen. (Kölner Stadt-Anzeiger , opferberatung-rheinland.de)

18.01.2015, Dresden

Als sich zwei Personen in einem Bus kritisch über Pegida unterhielten, wurden sie von einem Fahrgast mit dem Handy fotografiert. Nach der Ankunft am Bahnhof Neustadt kamen zwei weitere Personen hinzu. Von diesen nunmehr drei Männern wurden die zwei Personen bis zum Eingang des Bahnhofs verfolgt. Die jungen Männer, die dem Augenschein nach dem Hooligan und rechten Spektrum zuzuordnen waren, traten dabei sehr bedrohlich auf. Als dann noch drei weitere Männer hinzukamen, wendeten sich die zwei Verfolgten an die Polizei im Bahnhof. (raa-sachsen.de)

18.01.2015, Haselbachtal (Sachsen)

In der Nacht haben Unbekannte den Keller einer Asylsuchendenunterkunft, die demnächst eröffnen sollte, unter Wasser gesetzt. Vor der Tat positionierten sich Anwohner mit Transparenten gegen das Heim, wie “ Wir brauchen kein Asylheim“ oder „Nein zum Asylheim“. (mopo24.deraa-sachsen.de)

18.01.2015 Bamberg  (Bayern)

Wie die Antifa Bamberg  mitteilte, seien in der Nacht vom 17. auf den 18. Januar mehrere für links gehaltene Menschen durch eine Gruppe von Neonazis angegriffen worden. „Dabei wurde auf am Boden liegende weiter eingeschlagen und getreten und Sprüche wie ‚Scheiß Zecken‘ und ‚Scheiß Linke‘ gerufen“.  (nazistopp-nuernberg.de)

17.01.2015, Porta Westfalica (NRW)

In Porta Westfalica (NRW) ist eine Asylbewerberunterkunft attackiert worden. Etwa sechs erwachsene Männer beschossen die Unterkunft in der Nacht zum Samstag mit sogenannten Paintball-Waffen, wie die Polizei Minden-Lübbecke mitteilte. Dabei sollen sie ausländerfeindliche Parolen gerufen haben. Etwa eine Stunde später hätten vermutlich die selben Männer an Türen und Fenster des Heims geklopft und erneut ausländerfeindliche Sprüche gerufen. Anschließend seien die Täter geflüchtet (ND).

17.01.2015, Berlin

Eine Passantin beobachtete, wie fünf Männer des BVG-Sicherheitsdienstes „WISAG“ sich in rassistischer Weise über einen People of Color (PoC) lustig machten. Die fünf Männer überquerten die Wiener Straße und liefen dabei an dem PoC vorbei, der etwas in einer Fremdsprache sagte. Daraufhin fingen die Männer an, ihn nachzuäffen in unkenden Lauten und sich über ihn lustig zu machen. Trotz des Einschreitens der Passantin machten sich die Männer weiter lustig und einer sagte, dass er ja gar keine Bananen dabei habe. (berliner-register.de)

17.01.2015, Berlin

Auf dem Nach-Hause-Weg von den Gegenprotesten eines Hooligan-Treffens wurden zwei Antifaschist_innen von vier Neonazis auf der Greifswalder Straße erst provoziert und anschließend geschlagen. Anfangs beschimpften sie die Opfer mit „scheiß Zecken“ und zeigten den „Hitler Gruß“. Anschließend holten sie sich Verstärkung aus der Kneipe „Bierquelle“ und fingen an die Opfer zu bedrohen und zu schlagen. (antifa-nordost.org , berliner-register.de)

17.01.2015, Dresden

Gegen Mittag bedrohten zwei Deutsche Flüchtlinge mit einem Messer und einer Pistole und versuchen die Tür der Wohnung einzutreten. Sie riefen „Wir bringen euch um“. (raa-sachsen.de) 

16.01.2015, Villigst (NRW)

Steinwürfe gegen die Hauswand und ausgestreckte Mittelfinger: Was am Abend des 16.01.2015 vor der Flüchtlingsunterkunft in Villigst passierte, ist alles andere als ein dummer Jungenstreich. Der Staatsschutz ermittelt gegen drei Jugendliche. Gegen 18 Uhr, so bestätigte ein Polizeisprecher, sei man alarmiert worden. Die drei Täter hätten vor dem Eintreffen der Polizei bereits die Flucht angetreten. Kurz vor acht wurde dann erneut die Polizei alarmiert, weil dieselben drei Jugendlichen in der Nähe der Unterkunft Feuerwerkskörper abgebrannt hätten. Auch hier habe man vor Ort niemanden mehr angetroffen, und die Nahbereichsfahndung blieb ohne Ergebnis. Nachbarn berichten, dass es auch bereits am vergangenen Wochenende einen ähnlichen Zwischenfall gegeben habe. Die Flüchtlinge hätten sehr verschüchtert reagiert (WAZ).

16.01.2015, Dresden

In die Nacht bedrohten zwei Männer zwei Asylsuchende aus Syrien, die in einer Erdgeschosswohnung untergebracht sind, mit einem Messer. (raa-sachsen.de)

15.01.2015, Berlin

Eine Gruppe von Studierenden der Alice-Salomon-Hochschule wurde am Abend am U-Bahnstation Hellersdorf von ca. 15 Personen aus der rechten Szene angepöbelt. Die Gruppe rief zuvor am U-Bahnhof laut Nazi-Parolen. Dabei wurde den Studierenden auch Gewalt angedroht. (berliner-register.de)

13.01.2015, Suhl (Thüringen), 13.01.2015

Wie die Polizei mitteilte, stieß ein bislang unbekannter Täter am 13.01.2015 in Suhl einem 26 Jahre alten syrischen Flüchtling zweimal mit der Schulter so stark ins Gesicht, dass dessen Lippe blutete. Erst durch laute Schreie einer Passantin ließ der Täter von seinem Opfer ab und flüchtete. (insuedthueringen.de)

12.01.2015, München (Bayern)

Aus der „Bagida“-Demonstration in München am 12.01.2015 greifen Demo-Teilnehmer Gegendemonstranten an. Rund ein Dutzend Islamgegner trifft im Hauptbahnhof gegen 21 Uhr auf fünf Gegendemonstranten. Es wird gepöbelt und geschubst. Karl-Heinz S. stößt einen der Münchner zu Boden. Er versucht, ihn zu treten – trifft aber nicht. Bevor sich der Neonazi erneut auf sein Opfer stürzen kann, greift die Polizei ein und nimmt S. vorübergehend fest. Der Vorwurf: Körperverletzung. Am Stachus spielen sich etwa zur selben Zeit ähnliche Szenen ab. Doch hier stoppen Bagida-Anhänger die Aggressoren aus den eigenen Reihen, berichtet die Abendzeitung.

12.01.2015, Dresden (Sachsen)

Laut Bericht der Aktivist_inne von „Pegida-Watch“ wollte am Montag, den 12.01.2015, eine Gruppe von 20 Pegida-Demonstranten eine Gegendemonstrantin angreifen und konnte nur mit Mühe davon abgehalten werden. Anwohner_innen, die von Fenstern und Balkonen aus ihren Unmut gegen „Pegida“ äußerten, wurden aufgefordert: „Spring!“ (vgl. Huffington Post). Diese Sprechchöre gab es auch in LeipzigNoLegida berichtet auch von Übergriffen auf Gegendemonstrant_innen.

12.01.2015, Dresden

Ein Asylsuchender aus Libyen wurde von fünf bis sechs Männern angesprochen. Er verstand sie nicht. Einer der Männer schüttet ihm eine heiße Flüssigkeit ins Gesicht. Er erlitt Verbrennungen und musste im Krankenhaus behandelt werden (raa-sachsen.de)

12.01.2015, Hannover (Niedersachsen)

In Hannover kam es am 12.01.2015 zu Gewalt, nachdem 30 Neonazis aus dem Umfeld der verbotenen Kameradschaft „Besseres Hannover“ zu bis dahin friedlich verlaufenden „Hagida“-Demonstration mit rund 200 Teilnehmer_innen stießen. die Rechtsextremen versuchten, zu Gegendemonstrant_innen durchzubrechen, warfen Glasflaschen auf Polizisten und Fotografen. Neonazi Ronny D. ging mit einem Regenschirm auf Fotografen los, zwei weitere Neonazis griffen einen Pressevertreter an und beschädigten dessen Ausrüstung. Danach prügelten sich „Kameraden“ mit Polizeibeamten, um die Festnahme der zwei zu verhindern, berichtet Blick nach rechts. Insgesamt nahm die Polizei vier Neoanzis fest und leitete Verfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung, versuchter Gefangenenbefreiung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.

12.01.2015, Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern)

Laut einer Reportage von Endstation rechts mit Videomaterial haben in Stralsund Neonazis aus  der „MVGida“-Demonstration heraus Gegendemonstrant_innen angegriffen: „Mehrere Teilnehmer wurden gestoßen und bedrängt. Ein Demonstrant entfernte sich mit blutender Nase – er sei nach eigener Aussage von einem Neonazi geschlagen worden.“ Lobbi MV ergänzt: Vor allem am Rande des Aufmarsches des islamfeindlichen PEGIDA-Zweigs in Stralsund kam es zu Übergriffen durch Angehörige der Neonaziszene. Befördert wurden diese durch eine offensichtlich falsche Einschätzung der Einsatzleitung der Polizei, hinsichtlich des Aggressionspotenzials des rechten Aufmarsches. Schon zu Beginn der Demonstration kam es zu Tätlichkeiten, als die Demonstrationsspitze, angetrieben durch Neonazi-Kader aus dem östlichen Vorpommern, durch 400 Protestierende drängte. Die offenbar überforderte Polizei sah zu. Lobbi MV schreibt weiter: „Zu einem besonders brutalen Angriff soll es gekommen sein, als der auf eine Alternativroute geführte, rechte Demonstrationszug, auf 30 bis 40 Protestierende traf und diese unvermittelt angriff, während sich Teile der Einsatzkräfte bereits zurückgezogen hatten. Die wenigen und anscheinend überraschten Polizeibeamt_innen vor Ort sollen sich hierbei zurückgezogen und das Geschehen lediglich vom Rande aus beobachtet haben. Mehrere Personen wurden verletzt, Festnahmen von Angreifern sind nicht bekannt.“

12.01.2015, Berlin

Bei der Abreise von Teilnehmer_innen der Kundgebung „Gegen Rassismus – Flüchtlinge willkommen in Buch“ versuchten sechs Neonazis aus Buch eine Bedrohungssituation auf dem S-Bahnhof Buch aufzubauen, indem sie sich an den Haupteingang stellten. Es kam zu keinem Angriff. Als sich die Türen der S-Bahn schlossen, wurde einigen Teilnehmer_innen der Kundgebung der Spruch „Haut ab ihr Mädchen“ hinterher gerufen. (berliner-register.de)

11.01.2015, Hamburg

Unbekannte haben den Wahlkampfmanager der Hamburger Grünen überfallen und brutal zusammengeschlagen. Wie der Landesverband der Partei bestätigte, hat Sebastian Kloth (34) dabei einen Kieferbruch erlitten und wird im Krankenhaus behandelt. Die Hintergründe des Angriffs sind unklar, die Täter flüchteten unerkannt. Weil die Ermittler ein politisches Motiv aber nicht ausschließen können, ermittelt der Staatsschutz. Wie erst jetzt bekannt wurde, ereignete sich der Überfall bereits am frühen Sonntagmorgen. Kloth hatte an einer Grünen-Wahlparty auf dem Kulturschiff „MS Stubnitz“ am Rande der HafenCity teilgenommen. Die Veranstaltung der Grünen-Europagruppe stand unter dem Motto „Europa tanzt gegen Rechts“. Als der 34-Jährige das Schiff am Kirchenpauerkai gegen 5.20 Uhr verließ, fielen vermutlich drei Männer über ihn her. Ohne ein Wort zu sagen, sollen die Angreifer ihrem Opfer mehrfach mit Fäusten ins Gesicht geschlagen haben (shz.de).

11.01.2015, Bochum (NRW)

Eine Flüchtlingsunterkunft in Bochum ist mit rassistischen Parolen beschmiert worden. An der Außenfassade des Gebäudes stand in heller Farbe ein Schriftzug mit rassistischem Hintergrund. (rp-online.de)

11.01.2015, Grevesmühlen (Mecklenburg-Vorpommern

Die Polizei sucht nach zwei Männern, die am Sonntag im Asia-Imbiss in der Wismarschen Straße in Grevesmühlen randaliert haben. Nach ersten Erkenntnissen waren die etwa 20 Jahre alten Männer gegen 20.35 Uhr in den Imbiss gekommen und hatten auf der Toilette randaliert. Als sie den Imbiss verließen rief einer der Täter „Sieg Heil“ und skandierte den Hitlergruß, anschließend verschwanden sie in unbekannte Richtung. (ln-online.desvz.de)

11.01.2015, Güstrow

Unbekannte haben eine Asylbewerberunterkunft in Güstrow (Landkreis Rostock) attackiert. Die Täter warfen am Sonntagmorgen einen Stein gegen ein Fenster im Erdgeschoss und flüchteten, wie ein Polizeisprecher berichtete. Verletzt wurde niemand. (nordkurier.de)

11.01.2015, Dormagen (NRW)

Eine im Bau befindliche Moschee in Dormagen (Rhein-Kreis Neuss) ist erneut mit Hakenkreuzen und fremdenfeindlichen Parolen beschmiert worden. Die Tat habe sich gegen 5.00 Uhr am Sonntagmorgen ereignet, sagte ein Sprecher der Polizei in Neuss. Das ergebe sich aus den Aufnahmen von Überwachungskameras. Die Moschee war bereits am 21. Dezember an mehr als 40 Stellen mit Hakenkreuzen und Nazi-Parolen beschmiert worden. Der Staatsschutz ermittelt seitdem wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung. (welt.de)

10.01.2015, Aschbach (Bayern)

Vier junge Männer sind am Wochenende randalierend und ausländerfeindliche Beleidigungen gröhlend durch Aschbach bei Schlüsselfeld gezogen. Die Männer im Alter von 14 bis 26 Jahren demolierten außerdem ein Fahrzeug und warfen Böller. Als sie die Flüchtlingsunterkunft passierten, versuchten sie die Bewohner_innen durch lautstarke, ausländerfeindliche Rufe auf sich aufmerksam zu machen. Anschließend gingen sie zu einem Parkplatz und demolierten einen dort abgestellten, stillgelegten Alfa Romeo. Auf ihrem Rückweg, gegen 2 Uhr, unternahmen sie erneut einen Anlauf die Bewohner_innen der Unterkunft durch Rufe zu wecken. Die Kripo Bamberg konnte am Dienstag die Täter überführen. (infranken.de)

09.01.2015, Deining (Bayern):

Vor etwa 200 geladenen Gästen hat ein polnisch-stämmiger Pfarrer im Rahmen des jährlichen Neujahrsempfangs eine ganze Serie rechter Tiraden abgelassen. Laut SZ Online habe er unter anderem die Meinung vertreten, in Deutschland finde zweifellos „eine Islamisierung statt, der Staat sei Weltmeister im Abkassieren, Homosexuelle würden wie Heilige behandelt, eine objektive Information durch Medien sei nicht vorhanden“. Einige Gäste hätten bereits während seiner Rede den Saal verlassen. (sueddeutsche.denazistopp-nuernberg.de )

08.01.2015, Berlin

Am Morgen hat ein Mann eine Flasche gegen die Gemeinschaftsunterbringung für Geflüchtete im Salvador-Allende Viertel  geworfen. Zusätzlich rief er: “Wir fackeln euch alle ab”. (berliner-register.de)

07.01.2015, Berlin

Die Fassade eines Parteibüros beschmierten am Vormittag Unbekannte in Pankow. Gegen 11.30 Uhr wurden die mit roter Farbe aufgebrachten Farbschmierereien an der Vorderfront des Mehrfamilienhauses in der Florastraße festgestellt. Die Schriftzüge richteten sich augenscheinlich gegen die Unterbringung von Flüchtlingen, er trug den Slogan „Nein zum Heim“. (berliner-register.de)

07.01.2015, Dortmund

Rechtsextreme haben am Mittwochabend eine öffentliche Bürgerinformation der Stadt Dortmund für eine Flüchtlingsunterkunft in Eving massiv gestört und vor der Segenskirche einen Polizisten angegriffen. Nach Zwischenrufen und Beleidigungen mussten rund 25 Dortmunder Neonazis am Mittwochabend die evangelische Segenskirche an der Deutschen Straße in Eving verlassen. Auf der Straße eskalierte die Lage. Als Polizisten die Personalien der Störer aufnehmen wollten, schlug einer der Täter zu. Er verletzte einen Polizisten (derwesten.deruhrnachrichten.de)

06.01.2015, Boostedt (Schleswig-Holstein)

Die Boostedter Gemeindevertreterin Marina Weber (FWB) ,wird  auf Facebook von mutmaßlichen Mitgliedern der rechtsextremen Szene bedroht. Dies steht in Zusammenhang mit einer geplanten Unterkunft für Geflüchtete in der Gemeinde. Zudem wurde Weber Anfang Dezember von einem unbeleuchtet fahrenden Auto angefahren und vermutet einen Zusammenhang. Weber hatte sich bei dem Vorfall Rippenbrüche zugezogen. Der Wagen fuhr unerkannt davon. (abendblatt.de , beranet-sh.de

05.01.2015, Berlin

In der Nacht zu Dienstag wurde das Auto des Bezirkspolitikers Hans Erxleben (Linke) angezündet, der Kleinwagen brannte vollständig aus. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt, denn eine politische Motivation für die Tat ist mehr als wahrscheinlich: Erxleben, der sich seit Jahren gegen Neonazis engagiert, wurde bereits mehrfach Opfer rechtsradikaler Angriffe. 2012 verübten mutmaßlich Neonazis einen Anschlag auf sein Wohnhaus. „Erst das Haus, nun das Auto, dazu die persönlichen Drohungen – natürlich frage ich mich, was als Nächstes kommt“, sagte Erxleben am Dienstag. In letzter Zeit hätten die Bedrohungen gegen ihn noch einmal zugenommen – seit sich Erxleben gegen die Flüchtlingsfeinde engagiert, die in Köpenick wegen der dortigen Containerunterkunft auf die Straße gehen. Erxleben ist Vorsitzender des Integrationsausschusses im Bezirk und Sprecher des „Bündnis für Toleranz und Demokratie“, und er ist präsent bei den Protesten gegen die rassistischen Demonstrationen. „Ich bin für diese Szene eine Hassfigur“, sagt er (taz).

05.01.2015, Saalfeld (Thüringen)

Am Abend hatten ein oder mehrere bisher unbekannte Personen erneut die Schaufenster-Scheiben des Büros der Landtagsabgeordneten Katharina König (DIE LINKE) beschmiert. Das war das vierte  Mal binnen weniger Wochen. Zuletzt wurde am 27. Dezember 2014 ein Hakenkreuz mit Edding angebracht. (ezra.de)

05.01.2015, Neumarkt (Bayern)

Am Montag hatten sich in Neumarkt etwa 700 Menschen zu einer Kundgebung versammelt, um gegen Pegida und rassistische Stimmungen öffentlich Position zu beziehen. Aufgerufen hatte eine Neumarkter Privatperson, die während eines Dresden-Besuchs eine Pegida-Aktion miterlebt hatte.  Knapp 20 Neonazis seien von der Polizei gestoppt worden, als sie sich der Kundgebung nähern wollten. Eine Frau hatte zeitweise rassistische Flyer an die KundgebungsteilnehmerInnen verteilt.  (nordbayern.de , nazistopp-nuernberg.de)

04.01.2015, Magdeburg

Etwa 20 Rechtsextreme haben die Tanzfläche einer Magdeburger Diskothek gestürmt, den Hitlergruß gezeigt und auf Gäste eingeschlagen. Zu dem Übergriff sei es gekommen, nachdem am Sonntagmorgen das Lied „Lieber bunt als braun“ gespielt worden war, teilte die Polizei in Magdeburg mit. Der Sicherheitsdienst habe die Gewaltbereiten im Alter von 19 bis 31 Jahren des Hauses verwiesen, die alarmierte Polizei Platzverweise erteilt. In der Diskothek seien zwei Menschen leicht verletzt worden. Danach gingen den Angaben zufolge die Neonazis, die Verbindungen zu der gewaltbereiten Fußballfan-Gruppe „Blue White Street Elite“ haben sollen, in der Innenstadt auf vier Iraker los. Polizisten hätten die Auseinandersetzung beendet. Derzeit werde geprüft, ob Mitglieder der Gruppe auch für den Abbruch eines Hallenfußballturniers in Gommern bei Magdeburg verantwortlich sind, teilte die Polizei weiter mit (mz-weblvz-online.de – Hintergrund dazu auf fussball-gegen-nazis.de)

03.01.2015, Meerane

Wie erst jetzt bekannt wurde, sind bei einem brutalen Angriff vor zwei Wochen vier Personen verletzt worden. Ein Mann landete im Krankenhaus. Die Täter kommen aus der Neonazi-Szene. Die Nacht ist eisig kalt, Schnee liegt über der Stadt. Es ist gegen Mitternacht am Samstag nach Neujahr, als sich die Gewalt Bahn bricht. In einer Spielothek in der Äußeren Crimmitschauer Straße brennen bei vier Männern die Sicherungen durch. Zwischen Billardtischen und Spielautomaten gehen sie auf mehrere Personen los, verletzen drei Leute, von denen sich später zwei ambulant behandeln lassen müssen, und prügeln einen Vierten ins Krankenhaus. Unbestätigten Angaben zufolge habe der Mann wegen seiner Verletzungen mit dem Tod gerungen. Wie die „Freie Presse“ erfuhr, geht es um die Gruppe eines jungen Meeraner Fahrzeughändlers, der weitere Verwandte des Mannes angehören. Die Täter sind in der Stadt keine Unbekannten. Sie gelten als gewaltbereit und gehören der rechtsextremen Szene an. Die Polizei sieht bisher kein politisches Motiv (Freie Presse).

02.01.2015, Grabau (Schleswig-Holstein)

Am Freitag den 02.01.2015 sorgte eine Rauchbombe in einer Unterkunft für Geflüchtete in Grabau für einen Feuerwehreinsatz. Nach Aussagen von Bewohnern klingelte es an der Tür. Als sie die Tür geöffnet hatten, sei es schon zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Ein Bewohner beförderte die Patrone nach draußen. Zwei der neun Bewohner_innen mussten wegen Rauchvergiftungen im Krankenhaus behandelt werden. Bisher konnten keine Tatverdächtigen ermittelt werden. In der Öffentlichkeit wird aber über einen möglichen rassistischen Hintergrund spekuliert. (beranet-sh.de)

01.01.2015, Stockelsdorf (Schleswig-Holstein)

Zum dritten Mal in Folge war es in der Silvesternacht zu einer Sachbeschädigung bei einem Dönerimbiss in Stockelsdorf gekommen. Die ersten beiden Male wurde jeweils der Briefkasten beschädigt, dieses Mal ging eine Scheibe zu Bruch. Der Betreiber befürchtet, dass die Täter ihn aufgrund seiner kurdischen Abstammung ins Visier genommen haben. (beranet-sh.de

01.01.2015, Berlin

Gegen 21.30 Uhr wird ein 28-jähriger Mann auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Seestraße von einem Mann rassistisch beleidigt, bespuckt und geschlagen. Der 28-Jährige verletzte sich, als er von dem ebenfalls 28-jährigen Täter mit einem Messer bedroht und in das Gleisbett geschubst wurde. (berliner-register.de)

01.01.2015, Berlin

Wie erst am Wochenende bekannt wurde, kam es in der Neujahrsnacht zu einer Gewalttat mit rechtsextremem Hintergrund. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat ein 26-jähriger Israeli nachts die U-Bahn, als er sieben junge Männer im Waggon bemerkte, die antisemitische Gesänge anstimmten. Er filmte die Gruppe und forderte die Personen auf, das Singen zu unterlassen. Unter anderem sollen die Sprüche „Fuck Israel“ und „Fuck Juden“ gefallen sein, sagte ein Polizeisprecher zu SZ.de. Anschließend bespuckten die Täter ihn. Da er sich weigerte seine Aufnahmen zu löschen, bespuckten sie ihn erneut, schlugen und traten ihn. Er erlitt Prellungen und eine Kopfplatzwunde. Erst als BVG-Sicherheitsmitarbeiter einschritten, flohen die Unbekannten. (TagesspiegelSüddeutsche)

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Rechtsterrorismus Rädelsführer von „Revolution Chemnitz“ wegen Volksverhetzung vor Gericht

In Chemnitz stand am Mittwoch der vermutliche Rädelsführer der rechtsterroristischen Gruppe „Revolution Chemnitz“ Christian K. wegen Volksverhetzung vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen ein Bild auf seine Facebook-Seite gestellt zu haben, dass die Verbrechen des Nationalsozialismus verharmlost. K. bestreitet die Vorwürfe, weshalb der Prozess heute vertagt wurde.

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