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Die populärsten Zahlencodes

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Rechtsextremer in einem T-Shirt mit "88"-Aufdruck auf dem Weg zu einem Rechtsrock-Konzert in Ostritz 2018. (Quelle: Zamira Alshater)

Viele Begriffe aus der Neonazi-Szene sind bei Zurschaustellung im öffentlichen Raum strafbar. Die Nazis greifen daher zu Zahlencodes als Synonyme für ihre Statements. So können sie sich unauffällig in der Gesellschaft bewegen und Gleichgesinnte trotzdem erkennen.

Allerdings können diese Zahlenkombinationen natürlich auch ohne rechtsextremen Hintergrund verwendet werden (z.B. auf T-Shirts, Nummernschildern usw.). Deshalb sind Zahlencodes ein Hinweis, aber kein „Beweis“ für eine rechtsextreme Gesinnung. Eindeutig werden sie erst, wenn sie in Kombination vorkommen, etwa mehrere einschlägige Zahlencodes oder in Kombination mit anderer rechtsextremer Symbolik.


Die am häufigsten verwendeten Zahlencodes:

Die Codes sind einfach zu entschlüsseln, da überwiegend lediglich die Anfangsbuchstaben der Begriffe durch ihren Stellenwert im Alphabet eingetauscht wurden.

18 = Adolf Hitler

 

88 = „Heil Hitler“, das Alphabet rückwärts abgezählt auch „SS“. Die Ehrung ist hier mit einem Lorbeerkranz verstärkt.

 

28 = Das neonazistische Netzwerk Blood & Honour, seit 2000 in Deutschland verboten.

 

168:1 – Dieses „Endergebnis“ geht auf einen Bombenanschlag des Rechtsextremisten Timothy McVeigh im Murrah Federal Building in Oklahoma City am 19.04.1995 zurück. Es starben dabei 168 Menschen. McVeigh erhielt darauf hin die Todesstrafe, die 2001 vollstreckt wurde.

 

14 words – „We must secure the existence of our people and a future for white children“ („Wir müssen die Existenz unseres Volkes und die Zukunft weißer Kinder schützen“), Ausspruch des US-Neonazis David Eden Lane. „Our people“ meint dabei die „arische Rasse“.

 

Weitere:

74 – „G“ und „D“ für „Großdeutschland“

124 – „Ausländerbefreites Deutschland“

198 – 19 + 8 = „Sieg Heil“

444 – „Deutschland den Deutschen“

4/20 – Adolf Hitlers Geburtstag (20.04.1889) nach Amerikanischer Datumszählung (Monat/Tag)

1919 – „SS“ = Schutzstaffel

84 – „Heil Deutschland“ oder auch „Heil Dir“

1488 – Kombination aus den Codes „14 words“ und 88 = Heil Hitler

192 – „Adolf Is Back“

1347 – auch 13/4/7 = „Mit deutschem Gruß“

146 – „Auf den Führer“

3/11 – „KuKluxKlan“

C18 – „Combat18“

H8 – Wortspiel  aus „Heil Hitler“ und „H-eight“ = Hate

2yt4u – „Too white for you“ („Zu weiß für Dich“)

 

Bildquelle: Aktion Zivilcourage

| Übersicht: Rechtsextreme Symbole, Codes und Erkennungszeichen

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Themar 2019-07-05 (116)

Symbole und Erkennungszeichen Thorshammer (Mjölnir)

Der Thorshammer ist Symbol des germanischen Donnergottes Thor. Er wird unter anderem als Schmuckstück in der rechtsextremen Szene getragen. Der Thorshammer ist allerdings auch in anderen (Jugend-) Szenen beliebt.

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Hintergrund Rechtsextreme Symbole, Codes und Erkennungszeichen

Vom eindeutigen „88“ für „Heil Hitler“ bis zum unaufälligen „Thor Steinar“-Pullover – die rechtsextreme Szene benutzt eine Vielzahl an Symbolen, Codes und Erkennungszeichen. Viele sind für Außenstehende auf den ersten Blick nicht eindeutig zu erkennen, verfehlen damit aber ihre Wirkung innerhalb der Szene (Zusammengehörigkeit) und gegenüber Opfergruppen (Bedrohung) nicht.

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Der etwas andere Geschichtsunterricht mit Hardy Krüger

Hardy Krüger ist ein Weltstar. Am Donnerstag war er Gast an einem Gymnasium in Celle. Hier erzählte der 89-Jährige seinen knapp 250 Zuhöhrer_innen, wie er zunächst zum Nazi erzogen wurde, dann jedoch zu einem erbitterten Gegner Adolf Hitlers geworden ist. Zum Ende der Veranstaltung richtete er eine eindringliche Bitte an sein junges Publikum.

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