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Gaudreieck/Gauwinkel

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Dieser Ärmelaufnäher wurde in der NS-Zeit genutzt, um die Herkunft eines Gaus der NSDAP, der Hitlerjugend (HJ), des Bundes Deutscher Mädel (BDM) oder einer der Unterorganisationen genau zu kennzeichnen. ?Gau? bezeichnete die Bezirke, die ebenfalls wieder und wieder unterteilt waren. Gauleiter waren in Zusammenarbeit mit der Wehrmacht verantwortlich für die zivile Verteidigung ihres Gebietes.

Auch heute wird der Gauwinkel mit der aufgestickten Ortszugehörigkeit in der Neonazi-Szene verwendet.
Das Tragen dieser Abzeichen, auch in anderen Farben als schwarz, ist seit 2002 strafbar, da sie eindeutig zur NS-Symbolik gehören.

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Das Eiserne Kreuz

Auch dieses Symbol wurde von den Nazis okkupiert, keineswegs selbst erfunden. Als dieses Abzeichen 1939 zum bekanntesten Kriegsorden des „Dritten Reichs“ wurde, hatte es bereits eine lange Tradition im Preußischen Militär. Schon 1813 wurde das „Eiserne Kreuz“ in den Napoleonischen Kriegen als Verdienstabzeichen verliehen – und selbst dieses war von Orden inspiriert, die Deutschritter schon seit dem 14. Jahrhundert trugen. Die Ursprünge gehen sogar auf das Alte Ägypten zurück.

Es ist auch heute noch ein gern und allumfassend genutztes Symbol der rechten Szene, muss an allerdings nicht zwingend als solches gelten. Doch die Assoziation zum Militär und der Ausdruck eines Männlichkeitskultes sind immer gegeben. Das Eiserne Kreuz wird auch in der Heavy-Metal- und (eher selten) auch in der Hardcore-Szene verwendet.

Die Bundeswehr nutzt das Symbol seit 1956 als Emblem für ihre Luft- und Kampffahrzeuge, auch auf dem „Ehrenzeichen der Bundeswehr“ ist es zu finden. Es gehört fest zu ihrem „Corporate Design“.

Seit Juli 2009 wird das Kreuz erstmalig wieder seit dem 2. Weltkrieg als Tapferkeitsorden verliehen, was auf die den Vorschlag des Verteidigungsministers Franz Josef Jung (CDU) zurückgeht.

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