Weiter zum Inhalt Skip to table of contents

Wehrhafte Demokratie MUT macht Mut 2018

Von|

 

Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.: Open Space Seminare in Wurzen

Jugendliche wollen wissen, wie sie die Gesellschaft mitgestalten können. In Wurzen treffen sie sich, um Rassismuserfahrungen Geflüchteter in der Region und ihrer eigenen Rolle in einer demokratischen Kultur in Zusammenhang zu bringen. Doch dabei bleibt es nicht. Die jungen Menschen in Sachsen treffen sich im Anschluss mit Politiker*innen, um ihre Ideen und Wünsche in den politischen Raum zu tragen und für eine Umsetzung zu sorgen.

Kulturbüro Sachsen e.V.: Digitaler Stadtspaziergang Chemnitz

Im Jahr 2015 startete das Projekt Geschichtswerkstatt ‚Jugendarbeit und Transformationsgesellschaft‘ in Chemnitz, das die Bedingungen aufarbeitet, die Chemnitz zu einem zentralen Ort für den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) machte.
Mit einer App wird nun das Wissen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Während eines digitalen Stadtspaziergang zeigt der Verein die Betroffenenperspektive und die Tat- und Wohnorte des NSU in Chemnitz. Orte und Wirken von Jugendarbeit im Komplex des NSU in Chemnitz werden in Zusammenhang gebracht.

Kulturschutzgebiet Projekttheater Dresden e.V.: „Aufspüren Jagen Entsorgen“

Das Projekttheater Dresden hat sich aufgrund der Wahlerfolge der AfD in Sachsen und der immer häufiger auftretenden rassistischen Äußerungen in der Gesellschaft, zum Ziel gesetzt, ein Theaterstück aufzuführen, in dem die verwendete Sprache der Neuen Rechten aufgezeigt wird. Ziel war es, die Veränderung durch diese Art der Sprache der Neuen Rechten in der Kommunikation, im Umgang miteinander und des Klimas im öffentlichen Diskurs, darzustellen. Hierfür wurden Originaltexte dieser verwendet.

Verein 23 e.V.: „Köfte Kosher – Jugendliche gegen Rechts!“

Das Köfte Kosher Projekt fand erstmalig im Jahr 2012 statt. Damals gestalteten Jugendliche jüdischen und muslimischen Glaubens gemeinsam einen Gedenkpavillon. Mit Graffiti-Stencils wurden die Portraits von zwölf Todesopfern rechter Gewalt an den Wänden des Pavillons angebracht. Dieser Gedenkpavillon war in den vergangenen Jahren mehrfach Ziel von Vandalismus. Deshalb wurde das Projekt 2018 neu aufgelegt und um eine Virtual Reality-Anwendung erweitert. Diese Arbeiten wurden im Rahmen eines Schulprojekts der Fachoberschule für Gestaltung Wilhelm Wagenfeld durchgeführt.

Rock gegen Rechts Stralsund e.V.: „Fette Elke“

Die Fette Elke ist ein Mercedes-Transporter, der zur Tanzfläche umfunktioniert wurde. Mit der „Fetten Elke“ sollen Akteure unterstützt werden, die sich im ländlichen Raum für Weltoffenheit einsetzen. Der Bus ist ein fahrendes Kulturangebot, etwas, das im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern dringend benötigt wird. In der Vergangenheit wurde der Bus auf dem Festival der Band Feine Sahne Fischfilet „Wasted in Jarmen“ sowie dem Festival „Jamel rockt den Förster“ eingesetzt.  „Mut gegen rechte Gewalt“ unterstützte notwendige Arbeiten am Fahrzeug sowie die Durchführung des Projektes.

Geförderte Projekte 2018 (Stand: August 2018)

Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.: Open Space Seminare – 1.870,00€
Kulturbüro Sachsen e.V.: Digitaler Stadtspaziergang – 2.500,00€
Rock gegen Rechts Stralsund e.V.: Konzert gegen rechte Gewalt
Kulturschutzgebiet Projekttheater Dresden e.V.: „Aufspüren Jagen Entsorgen“
Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal: Miteinanderfest gegen Rechts
Verein 23 e.V.: „Köfte Kosher – Jugendliche gegen Rechts!“
Rock gegen Rechts Stralsund e.V.: „Fette Elke“
Diakonisches Werk Havelland e.V.: Laut & Bunt Festival – 1.100,00€
Rock gegen Rechts Stralsund e.V.: „Fette Elke“ – 1.500,00€
Uelzen bleibt bunt e.V.: „Aufstehen gegen Rassismus“
Werdauer Initiative gegen Rassismus e.V.: „Fremdsein zu Hause“
Haikultur e.V.: Dreizehn°festival

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf dem Portal „Mut gegen rechte Gewalt“ erschienen (2002-2022).

Weiterlesen

95157499

Trump legt sich mit der NFL an – Dieses Duell könnte er verlieren

Über Jahre war der US-amerikanische Sport darauf bedacht, Politisches nicht auf das Spielfeld zu bringen. Das hat sich mit Donald Trump im Präsidentenamt geändert. Aus Protest gegen den grassierenden Rassismus in den USA, knien immer mehr schwarze Football-Spieler während der Nationalhymne. Der Präsident ist außer sich und hetzt gegen die Sportler. Doch diesmal scheint er sich mit den Falschen angelegt zu haben.

Von|
Eine Plattform der