Skip to content

Pit Bull

Aus dem „Pit Bull“-Angebot 2009

 

Benannt nach der als aggressiv geltenden Hunderasse bietet diese Bekleidungsmarke alle nur erdenklichen Kleidungsstücke von T-Shirts über Bademäntel, Jogginghosen, Handtücher, Trainingsanzüge bis zu kugelsicheren Überwurfwesten. Im Design wird auf aggressive Gestaltung und einen martialischen Eindruck Wert gelegt, welcher sich auch aus der Namensgebung herleitet. Die Firma aus Frankfurt am Main ist zwar hauptsächlich dem Rocker- und Hooligan-Milieu zuzurechnen, wird aber nach wie vor auch mit der neonazistischen Szene in Verbindung gebracht. Das rührt neben dem zum Teil fließenden Übergängen der einzelnen Szenen daher, dass die Marke sich insbesondere in den 1990er Jahren unter Neonazis großer Beliebtheit erfreute. Die Firma distanzierte sich im Jahre 2001, nach dem das Tragen von „Pit- Bull“-Textilien an einer Schule verboten wurde, deutlich von rassistischen Einstellungen und gab bekannt, dass über 50% der Angestellten Ausländer und selbst einer der Geschäftsführer der Firma türkischer Abstammung seien.

| Kleidung: Allgemeine Kennzeichen
| Kleidung: Marken, die bei Neonazis beliebt sind

| Übersicht: Rechtsextreme Symbole, Erkennungszeichen und Codes

Belltower.News macht gemeinnützigen Journalismus, denn wir klären auf und machen das Wissen von Expert*innen zu Antisemitismus, Rassismus und
Rechtsextremismus und allen anderen Themen der Amadeu Antonio Stiftung für alle zugänglich.
Unsere Reportagen, Recherchen und Hintergründe sind immer frei verfügbar und verschwinden nie hinter einer Paywall. Dafür brauchen wir aber auch deine Hilfe.
Bitte unterstütze unseren Journalismus, du hilfst damit der digitalen Zivilgesellschaft!

Read more

Incel Looksmaxxing (1)

Versteckte Botschaften Wie Rechtsextreme Emojis als Codes nutzen

Blitz, Milchglas oder Tür: Was nach Alltagssymbolen aussieht, kann Teil einer rechtsextremen Codesprache sein. Eine Übersicht über versteckte Botschaften im Netz.

Von
schlafschafe-tit

Symbolik Schafe in der Verschwörungsideologie

An der Weihnachtskrippe stehen Schafe, denn sie gehörten nicht nur zu den ersten Haustieren des Menschen, sondern dürfen im Christentum sogar Gottes Sohn versinnbildlichen. Doch 2020 sind Schafe als Symboltiere ganz unten angekommen: Als Schlafschafe der Verschwörungsideolog*innen.  Eine Analyse.

Von
20130314_boylondon_a

Kommerz mit faschistischen Symbolen

Dass der modebewusste Nazi von heute nicht unbedingt mit Bomberjacke und Springerstiefeln um die Häuser zieht, sondern aus einem breiten Fundus rechtsextremer Marken schöpfen kann, ist nicht neu. Eine ganz andere Sache ist es allerdings, wenn faschistische Symbole als vermeintlicher Mode-Gag Einzug in den Mainstream finden sollen.

Von Redaktion

Von

Schlagen Sie Wissenswertes in unserem Lexikon nach.