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Rechtsextreme Musik Agitator

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Ausschnitt aus einem Albumcover von "Agitator" (Quelle: Screenshot)

„Agitator“ war mit dem Lied „Fußballrandale“ auf dem anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2006 produzierten Tonträger „Zu Gast bei uns – Der Fußballsampler“ vertreten, der Hooligans udn Gewalt verherrlicht. Die Band tritt auch immer wieder bei rechtsextremen Veranstaltungen auf, u. a. beim Landesparteitag der Thüringer NPD im Jahr 2005 und dem Deutsche-Stimme-Pressefest der NPD im Jahr 2006 mit ca. 7.000 Besuchern.

Das Bandmitglied Tino Sch. hatte sich im Februar 2009 den Namen „Hardcore“ beim Patentamt als Wortmarke gesichert, was in der linken Szene für erheblich Aufruhr sorgte. Sch. ist auch Gründungsmitglied der Neonazi-Band „Hauptkampflinie“ (HKL) und Inhaber des Neonaziversands „Der Versand“. Sch. spielte zusammen mit Hannes Ostendorf, einem Gründungsmitglied der Szenengröße „Kategorie C“, in dem Bandprojekt „Kategorie C – Hungrige Wölfe“. Gitarrist und Sänger Oliver K. tritt bei „Balladenabenden“ und Kundgebungen auch solo auf.

Textauszug: „Ich bin mit Leib und Seele Nazi und ich weiß mit Sicherheit: für mich kann’s nix Schöneres geben, ich bleib Nazis für alle Zeit.(…) Da der gute alte Wiesenthal uns leider nicht mehr jagt – und der Pole beim polonisieren ständig gnadenlos versagt – komm ich fast um vor Lachen! Ich find das völlig Geil! – Dann tanze ich durch meine Bude, heb den Arm und schrei Juchhu!

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2016-06-13-bremen

Pegida, quo vadis? Heute Bremen

„Pegida“ funktionierte und funktioniert vor allem in Dresden. Doch auch jenseits von Dresden standen seit Dezember 2014 „Gidas“ oder thematisch…

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2014-09-29-hogesa-fer-start

Ho.Ge.Sa – Hooligans islamfeindlich vereint

Erst waren sie nur eine Facebook-Gruppe – inzwischen treten die „Hooligans gegen Salafisten“ (Ho.Ge.Sa.) auch im wirklichen Leben in Erscheinung, zuletzt am Wochenende in Dortmund mit 300 Beteiligten beim „Kennlerntreffen“. Bei aller Islamfeindlichkeit, Schwarz-Rot-Weiß-Gestaltung und Wikingersprüchen möchte zumindest der Facebook-Gruppengründer diskutieren, wie rechtsextrem die „Hooligans gegen Salafisten“ werden wollen. Die Anhänger haben wenig Abgrenzungsprobleme.

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