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Rechtsextremismus im Fußball

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Fans des SC Freiburg engagieren sich gegen Rassismus im Stadion. (Quelle: nordtribuene.org)

Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit und die mediale Berichterstattung zu diesen Vorkommnissen zeigten der Öffentlichkeit, dass Rassismus, Diffamierung und Ausgrenzung nicht nur Fußball-Profiligen anzutreffen sind, sondern vielmehr in den unterklassigen Amateurligen ein besonderes Problem darstellen.

Die Sozialisationsinstanz Fankurve hat eine unvermindert hohe Bedeutung bei der Vermittlung von Werten und Einstellungsmustern junger Männer, zunehmend aber auch junger Frauen.

Auch der organisierte Rechtsextremismus spielt im Stadion eine Rolle: Seit über 25 Jahren versuchen rechte und nationalistische Kader und Parteien hier ihren Nachwuchs zu rekrutieren oder zumindest eine hegemoniale politische Definitionshoheit zu organisieren.

An vielen Orten reagierten die Fankulturen hierauf ? oftmals animiert und unterstützt durch die vor Ort tätigen pädagogischen Fan-Projekte ? durch eine Verstärkung ihres zivilgesellschaftlichen Engagements mit der Organisierung und Durchführung antirassistischer Initiativen.

Aufgrund der zuletzt verstärkt in den Amateurligen vorkommenden gewalttätigen und offen rassistischen Zwischenfälle, die auf ein Ausweichen aus dem stärker reglementierten Raum des professionellen Fußballs und einer qualifizierteren Sicherheitsarchitektur zurückzuführen sind, muss insbesondere in den eher fußballprovinziellen Regionen unseres Landes eine entsprechende Aufmerksamkeit erst noch erzeugt werden.

Die Fans der Vereine der entsprechenden Regionen können ? wie andernorts schon erfolgreich praktiziert ? aktiviert und mobilisiert werden, um sich selbst gegen die Instrumentalisierungsversuche entsprechender Organisationen zu wehren.

Dieser Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Deutschen Sportjugend (amballbleiben.org)

Zum Thema

| Wie Neonazis Fußball-Vereine unterwandern

| Fussball und Rassismus – neue Dimension der Gewalt von Holger Kulick

| Wie kann ich Neonazis daran hindern, sich in unserem Fanclub breit zu machen?

Weblinks

| Studie zum Thema vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft über Rechtsextremismus beim Fußball zum Herunterladen

| Broschüre ?100 Tipps für Präventionsarbeit gegen Gewalt und Rassismus im Amateurfußball? von der Arbeitsgruppe ?Sport und Gewaltprävention? Mecklenburg-Vorpommern zum Herunterladen

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Die Marke „White Rex“ ist seit ihrer Gründung 2008 in Russland mehr als nur ein Bekleidungs-Label. Gegründet durch Denis Nikitin, ist es mittlerweile ein Netzwerk international organisierter Neonazis, die sich durch Kraft- und Kampfsport, körperliche und geistige Ertüchtigung für den Nahkampf, bzw. den von Neonazis oft beschworenen „Heiligen Rassenkrieg“ vorbereiten.

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