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Stammtisch-Ecke

Es gibt Situationen im Alltag wie den Geburtstag bei der Schwiegermutter, den Stammtisch oder das Bierfest – da sagt Onkel Rolf plötzlich, dass nicht alles schlecht war am Nationalsozialismus.

 

Schicken Sie uns eine Email und teilen Sie uns mit, welchen Onkel-Rolf-Kommentar Sie irgendwo aufgeschnappt haben – wir werden diesen dann diskutieren. Zunächst ein paar stereotype Sätze voller kleiner Lügen – zum Anklicken:

„Unter Hitler gab es weniger Kriminalität und kaum Arbeitslose.“

„Man muss mal bedenken, was für eine Meisterleistung die Autobahnen von Hitler sind.“

„Die Frauen, die hatten es ohnehin viel besser.“

Keiner von uns konnte ahnen, was der Hitler so vorhatte!“

Die kleinen Lügen beziehen sich aber nicht nur auf die Vergangenheit. Rechtsextreme suchen immer wieder nach Argumenten, warum in Deutschland angeblich zu viele Ausländer leben.

Die zwei häufigsten Argumente sind „Ausländerkriminalität“ und „Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg!“.

Mehr auf netz-gegen-nazis.de

| Parolen parieren! Aber wie?

Literatur

Das Buch „Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg!“ von Jonas Lanig und Marion Schweizer (Mühlheim an der Ruhr, 2005)

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2017-05-10-anetta-1

Erstmal vor den Füßen kehren üben, als direkt den Dreck der ganzen Stadt nehmen

Zu den wohl ansteckendsten Übeln dieser Welt gehört die schlechte Laune. Sie braucht eigentlich keine Anlässe, weil es immer Dinge gibt, die einen grummeln lassen oder schlimmeres. Schauen wir uns um: Unsere Welt ist voller Ereignisse, die schlechte Laune provozieren. Terror, Feindseligkeiten, himmelschreiende Ignoranz, Rassismus und allenthalben Leid und Unglück. Wenn es mir schlecht geht und ich in eine Stimmung gerate, in der mir angesichts all dessen die Welt hoffnungslos erscheint, dann schaue ich auf einen Brief, den ich mir selbst geschrieben habe. Darin steht an erster Stelle: "Bitte, mach keine Haufen aus ungelösten Problemen. Schichte sie nicht so hoch auf, dass sie wie ein unerklimmbares Gebirge erscheinen." Nun ist es das Wesen der schlechten Laune, dass sie unbeeindruckt bleibt von solchen Tricks. Also kommt der zweite Punkt: "Schau näher hin. Viel näher. Wenn man sich schwach fühlt und die Straße kehren will, dann ist es besser vor den Füßen zu fegen, als an den Dreck der ganzen Stadt zu denken. Das kannst du machen, wenn du ungefähr weißt, wie es geht."
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