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TUMULT. Vierteljahresschrift für Konsensstörung

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Website der "Tumult"-Zeitschrift. (Quelle: Screenshot / BTN)

Sitz in Dresden.

Wird herausgegeben vom Förderverein der Freunde der Vierteljahresschrift TUMULT e. V. und ist eng verbunden mit der Manuscriptum Verlagsbuchhandlung, bei der seit 2017 eine Werkreihe von TUMULT im Wechsel mit der Vierteljahresschrift für Konsensstörung erscheint.

Auffallend sind die personellen Verknüpfungen der Verantwortlichen und Autoren ins rechtsextreme Spektrum hinein. So schreibt der Vorstandvorsitzende des Vereins Frank Böckelmann auch für die Sezession, die Junge Freiheit, Compact und ist Referent für die Bibliothek des Konservativismus. Der Schatzmeister des Vereins und ein aktiver Redakteur des Magazins ist Benjamin Jahn Zschocke, der an der Gründung der rechten Chemnitzer Schülerzeitung Blauen Narzisse beteiligt war und in dieser wie auch in der Sezession Artikel veröffentlicht hat. Heute ist er darüber hinaus Sprecher der Bürgerbewegung Pro Chemnitz. Der menschenverachtender Charakter zahlreicher Beiträge wird an folgenden Beispielen deutlich: „Verwandtenehen – Muslimische Inzucht und Behinderung“ von Astrid Nestvogel und „Die Rache der Ausgetauschten“ von Adorján Kovács. Letzterer fordert eine vollständige Unterbindung „muslimischer Masseneinwanderung nach Europa, aber insbesondere nach Deutschland.“ (vgl. Dokumentieren gegen rechts)

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Narrative und Motive »Lügenpresse« und »Gegenöffentlichkeit«

»Lügenpresse« wurde 2015 zum Unwort des Jahres 2014 gewählt. Wie Google Trends verdeutlicht, ist der Begriff mit der Popularisierung von PEGIDA verbunden. »Lügenpresse! Lügenpresse!« war ein ständiger Schlachtruf auf den Demonstrationen. Ab Dezember 2014, mit Beginn der ersten PEGIDA-Demonstrationen in Dresden, stiegen die Suchanfragen nach dem Begriff sprunghaft.

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OhneMacht im Kampf gegen Rechts?

„Ein erschütternder Streifzug durch das Land“: Mit diesen Worten endet der Klappentext des Reportagebuches „OhneMacht. Zerfall der Gesellschaft – Kampf…

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„Das Internet erlaubt das Leben in einer rechtsextremen Welt“

Für die rechtsextreme Szene ist das Internet zum zentralen Ort ihrer Binnenkommunikation geworden – es stabilisiert und festigt die unterschiedlichen Strömungen. Dieses Fazit zieht Kai Brinckmaier in seinem Buch „Bewegung im Weltnetz: Rechtsextreme Kommunikation im Internet“. netz-gegen-nazis.de hat ihn interviewt.

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