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Lexikon: Verlage

Rechte Verlage bringen Zeitungen, Zeitschriften und Bücher heraus, um ihre jeweilige Ideologie auf verschiedenste Wege ans Publikum zu bringen. Neben rechtsextremen Verlagen verbreiten auch rechtspopulistische Verlage, verschwörungsideologische Verlage und fundamental-christliche Verlage gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

Artikel zum Thema

FinanzBuchVerlag

Gehört zur „Münchner Verlagsgruppe“ Hier publiziert Thilo Sarrazin seine rassistischen Thesen, zuletzt „Feindliche Übernahme. Wie der Islam den Fortschritt behindert…

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Resch Verlag

Sitz: Gräfeling Ursprünglich ein dezidiert ingenieurs- und energietechnischer Verlag, der vom Sohn des Firmengründers aber breiter aufgestellt wurde und seit…

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Fontis AG

Ein Verlag rechter Evangelikaler, d. h. protestantisch-fundamentalistischer Christen, der radikale Lebensschützer bzw. Abtreibungsgegner und Homosexuellenfeinde bzw. „Homoumpoler“ versammelt.

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Europa Verlag

Dieser Verlag bzw. einige Publikationen weisen rechtspopulistisch-rechtskonservative Tendenzen auf. Er verlegt Autoren, die in der „Bibliothek des Konservativismus“ oder dem „Institut für Staatspolitik“ (IfS) referiert und die Erklärung 2018 unterzeichnet haben (David Engels, Arnulf Baring) oder Mitglied der AfD sind (Joachim Starbatty). Aber auch Anti-AfD-Literatur.

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Deutsche Vereinigung für eine christliche Kultur e. V. (DVCK e.V.)

Die „Deutsche Vereinigung für eine christliche Kultur e. V. (DVCK e.V.)“ ist ein von katholischen Laien gegründeter überparteilich und überkonfessionell agierender Verein aus dem Lebensschützer-Spektrum. Mit der Aktion „SOS Leben“ agiert er hauptsächlich gegen Abtreibungen; die Aktion „Kinder in Gefahr“ richtet sich „gegen die Zersetzung der moralischen Werte in Familie und Gesellschaft“; und mit der Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ werden katholische Bücher und Devotionalien vertrieben

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Cato-Verlag

Der „Cato Verlag“ sitzt in Berlin. Er gibt das „CATO – Magazin für neue Sachlichkeit“ heraus, „das für den vergessenen Wert des Bewahrens“ und die Stärkung des „Eigenen und des Gefühls dafür“ eintritt. Dieses Magazin gibt sich betont bürgerlich-intellektuell, aber hinter dieser Fassade verbergen sich prominente Publizisten der Neuen Rechten. Initiator und Mitgründer dieses Magazins ist Karlheinz Weißmann, neben Götz Kubitschek der wichtigste Vordenker und Publizist der Neuen Rechten im deutschsprachigen Raum.

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