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Verfassungsschutz zu Blood and Honour

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Das Ziel der Organisation ist es, dem rechtsextremistischen Teil der Skinhead-Szene eine organisatorische Basis zu verschaffen, ihren Zusammenhalt durch die Veranstaltung von Konzerten zu stärken und über die Musik ideologische Agitation zu betreiben. Verbindendes Element der Bewegung ist neben der aggressiven Musik die Ideologie von der globalen Dominanz der weißen Rasse und der Kampf für deren Erhaltung. Im Gegensatz zu den meisten Skinheads, die kein Interesse an politischer Arbeit haben, stand ?Blood & Honour? der Zusammenarbeit mit politischen Organisationen, insbesondere mit der ?Nationaldemokratischen Partei Deutschlands? (NPD), offen gegenüber. Unter dem Slogan ?The Independent Voice of Rock against Communism? verfolgte die deutsche Division konsequent ihr Ziel, die Skinhead-Szene durch das Medium Musik mit neonazistischen und rassistischen Texten zu beeinflussen. Vor allem bei der Ausrichtung von Konzerten waren ?Blood & Honour?-Aktivisten in Deutschland führend.

B&H in Deutschland

Aufgrund des Erfolges der Mutterorganisation in Großbritannien begannen Skinheads in anderen Ländern B&H-Ableger zu gründen, so genannte Divisionen. Die 1994 gegründete deutsche Division wurde im September 2000 vom Bundesministerium des Innern verboten, weil sich die Aktivitäten der Organisation gegen die verfassungsmäßige Ordnung und den Gedanken der Völkerverständigung richteten. Zum Zeitpunkt des Verbots gehörten ihr ca. 200 Mitglieder an. Trotz des Verbots sind die meisten Mitglieder von B&H der rechtsextremistischen Szene verbunden geblieben. Sie betrachten sich weiterhin als Mitglied der internationalen B&H-Bewegung und gehören zu den Besuchern von B&H-Konzerten, die im benachbarten Ausland durchgeführt werden.

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Nazi-Rock vom Schulchor Und alle singen mit

Zwei YouTube-Videos haben die Schulabschlussfeier eines Jahrgangs in Kirchberg im Hunsrück (Rheinland-Pfalz) gezeigt. Gefeiert und gesungen wird mit Eltern und Lehrer*innen…

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„Es war ein Versehen“ – Sicherheitsrisiko Verfassungsschutz

Man müsse sich den Verfassungsschutz wie einen Hubschrauber vorstellen, so Bernd Palenda, kommissarischer Leiter des Verfassungsschutzes Berlin. Dieser Hubschrauber kreise über die Stadt um nach Falschparkern zu suchen. Diese Informationen würde er dann an die Polizei weitergeben, könne jedoch nie selbst direkt eingreifen, da er viel zu weit weg sei. Um diesen Hubschrauber handlungsfähiger zu machen, müsse man seine Aufgaben neu definieren und ihn mit mehr Instrumenten ausstatten. Genau darüber wurde bei der Veranstaltung „Sicherheitsrisiko Verfassungsschutz“ diskutiert.

Von Alina Valjent

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