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Wenn die stille Nacht in eine rassistische Diskussion abrutscht

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Was tun, wenn Höckes Rassismus mit am Weihnachtstisch sitzt? (Quelle: dpa - Bildbearbeitung BTN)

Demokratische Werte und Freiheitsrechte verteidigen sich nicht von allein – das müssen wir übernehmen. Und zwar am einfachsten in unserem nahen Umfeld. Wenn also die ja eigentlich ganz liebe Tante an Weihnachten mal wieder gegen den Islam hetzt, treten Sie ihr argumentativ entgegen – das geht zum Glück auch recht unkompliziert. Es geht damit los, klar zu benennen, dass rechtspopulistische, rassistische, antisemitische, islamfeindliche Statement nicht Ihre Zustimmung bekommen. Denn kein Widerspruch herabwürdigender Aussagen wird von den Äußerden quasi als Zustimmung interpretiert.

SOS Weihnachten: Argumente gegen Vorurteile

Obwohl viele der flüchtlingsfeindlichen, rassistischen und antisemitischen Argumente oftmals auf Vorurteilen, Fakenews oder gefühlten Wahrheiten beruhen, kommen wir mit unseren Gegenargumenten manchmal doch ins Schwimmen….

… und dann helfen die passenden Fakten. Hier kann der Facebook-Account „SOSWeihnachten“ helfen. Per Nachrichten-Bot bekommen Sie die passenden Gegenargumente und Fakten gegen die gängigen Vorurteile.

Und so funktioniert’s: Schreiben Sie dem Account SOSWeihnachten: Argumente gegen Vorurteile eine Nachricht oder eine Frage per Messenger. Danach bekommen Sie ein Hauptmenü angezeigt, in dem das jeweilige Diskussionsthema ausgewählt werden kann, zum Beispiel „Asylpolitik“. Der Bot gibt Ihnen dann automatisch zum jeweiligen Thema Fakten und gleichzeitig Gegenfragen für die Diskussion.

„Pro Menschenrechte. Contra Vorurteile.“

Weiterführende Fakten gegen Vorurteile speziell zu Geflüchteten bekommen Sie per Klick auf die folgenden 14 Bilder, auf denen mit Informationen und Fakten die verschiedenen Vorurteile entkräftet werden.

Hier finden Sie die gesamte Broschüre zum Download und bei der Amadeu Antonio Stiftung.

 

Mehr Argumentationshilfen finden Sie auf Belltower.News:

Zu flüchtlingsfeindlichen DiskussionenZu rechtspopulistischen ArgumentationsstrategienWann wird aus Kritik an Israel eigentlich Antisemitismus?Hier werden die geläufigsten antisemitischen Stereotype demaskiert

 

             

Aber am meisten wünschen wir Ihnen: friedliche Feiertage mit anregenden Gespächen!

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Das abgebrannte Geflüchtetenlager in Moria: Ursprünglich wurde es für 2.800 Menschen gebaut. Zum Höhepunkt wohnten hier 20.000 Geflüchteten.

Interview mit „Mare Liberum“ zu Moria „Wir erleben rechtsextreme Anwohner*innen, aber auch hilfsbereite“

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