Weiter zum Inhalt

Zillertaler Türkenjäger

„Die Zillertaler Türkenjäger“ sind ein klandestines Projekt, dessen 1997 veröffentlichte CD „12 Doitsche Stimmungshits“ für Aufsehen sorgte.

 

Auf der 1997 indizierten und ab 1998 eingezogenen CD werden Schunkellieder wie „Kreuzberger Nächte“ mit extrem rassistischen Texten gecovert. Die Produzenten und Musiker der „Zillertaler Türkenjäger“ konnten nie ausfindig gemacht werden.

Seit 2004 gibt es allerdings eine Art inoffiziellen, legalen Nachfolger: „Gigi und die Braunen Stadtmusikanten“ covern ebenfalls populäre Songs mit veränderten Texten. Peinlich genau wird hier jedoch darauf geachtet, nicht gegen Gesetze zu verstoßen ? auf den Veröffentlichungen wird etwa auf Mordaufrufe (wie bei den „Zillertaler Türkenjägern“) verzichtet. Frontmann der Band ist Daniel Giese, genannt „Gigi“.

Belltower.News macht gemeinnützigen Journalismus, denn wir klären auf und machen das Wissen von Expert*innen zu Antisemitismus, Rassismus und
Rechtsextremismus und allen anderen Themen der Amadeu Antonio Stiftung für alle zugänglich.
Unsere Reportagen, Recherchen und Hintergründe sind immer frei verfügbar und verschwinden nie hinter einer Paywall. Dafür brauchen wir aber auch deine Hilfe.
Bitte unterstütze unseren Journalismus, du hilfst damit der digitalen Zivilgesellschaft!

Weiterlesen

ü 2018 Mönchengladbach (339) hatecore symbol racist

Stilkritik Nazi-Trends 2018 – T-Shirt-Aufdrucke mit Popkultur-Bezug

Selbst wenn die Ideologie immer ewiggestrig bleibt: Selbst klassische Neonazis suchen sich bisweilen neue Lieblingsmotive, um ihren Rechtsextremismus zu feiern.…

Von
«Combat 18» - Razzia in Castrop-Rauxel

Razzia „Combat 18“ wurde verboten

Am 23.01.2020 hat das Innenministerium den rechtsextremen Neonazi-Verein „Combat 18“ verboten. Razzien fanden am Morgen in mehreren Bundesländern statt.

Von
ostritz schwarze sonne

Rechtsrock und Gegenprotest 700 Neonazis fallen zum dritten SS-Festival in Ostritz ein

Am vergangenen Wochenende fand in Ostritz zum dritten Mal das Rechtsrock-Festival „Schild und Schwert“ statt. Trotz Alkoholverbot und Pressevertreter*innen auf dem Gelände konnten die rund 700 Neonazis ihren Hass-Lifestyle feiern. An den Gegenveranstaltungen im Ort nahmen bis zu 2.000 Menschen teil.

Von

Schlagen Sie Wissenswertes in unserem Lexikon nach.