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Chronik rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt im November 2015

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Chronik rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt im November 2015. (Quelle: Wordle.net)

Wir stellen sie aus Zeitungsmeldungen, Meldungen von Opferberatungsstellen und Polizeipressemeldungen zusammen.

Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit! Wenn Sie weitere Vorfälle kennen, senden Sie bitte eine Mail an netz@amadeu-antonio-stiftung.de.

27.11.2015, Brandenburg an der Havel

Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft in Brandenburg an der Havel

In Brandenburg/Havel haben Unbekannte in den frühen Morgenstunden an der alten Nicolaischule, welche als Notunterkunt für Asylsuchende vorgesehen ist, Feuer gelegt. Die Feuerwehr musste den Brand an einem Fenster löschen und das Gebäude lüften. Dass es sich um Brandstiftung handelt gilt als gesichert. Laut Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann sollten die ersten Asylsuchenden am 7. Dezember einziehen, 160 Plätze stehen zur Verfügung.Meetingpoint Brandenburg

27. November 2015, Berlin-Biesdorf

Rassistische Bedrohung und Messerangriff in Biesdorf

In der Nacht wurde gegen 0:30 Uhr eine Frau mit einem Kopftuch aus rassistischen Motiven von zwei Unbekannten belästigt in der Wuhlestraße in Biesdorf. Ein Zeuge beobachtete die Situation und griff couragiert ein, in dem er die beiden Täter zur Rede stellte. Diese ließen daraufhin von der Frau ab und gingen ihn an. Einer der Täter zog ein Messer und versuchte auf ihn einzustechen. Der Helfter ging zu Boden, woraufhin ihn die beiden Täter sein Portemonnaie raubten und flüchteten. Er wurde mit Schnittverletzungen im Gesicht, Oberkörper und Armen ins Krankenhaus eingeliefert.http://www.berliner-register.de/chronik/marzahn-hellersdorf

23.11.2015, Woldegk

Mehrfamilinenhaus in Brand gesteckt

Ein Unbekannter hat ein Mehrfamilienhaus in Brand gesteckt, in dem auch zehn Asylsuchende untergebracht waren. Nach Angaben der Polizei war das Feuer am Montagabend im Keller des Hauses gelegt worden. Da der Qualm ins Treppenhaus zog, war den insgesamt 35 Bewohnern der Fluchtweg abgeschnitten. Die Feuerwehr musste die Menschen über eine Leiter retten. Ein 76-Jähriger und ein 14-jähriges Mädchen kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.Ostsee-Zeitung

23.11.2015: Dresden-Altstadt (Stadt Dresden)

Angriff auf Kameramann bei Pegida

Am Montag wurde ein Kameramann eines russischen Fernsehteams von Teilnehmenden der Pegida-Demonstration attackiert und geschlagen.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

22.11.2015, Johanngeorgenstadt (Sachsen)

Scheibe eingeschlagen, Feuer gelegt

Unbekannte haben in einem ehemaligen Ferienheim, welches zur Zeit in eine Asylunterkunft ausgebaut wird, eine Scheibe eingeschlagen und versucht Feuer zu legen. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 1000€. Die Ermittlungen werden durch das Operative Abwehrzentrum der Polizei geführt, das für extremistische Straftaten zuständig ist.Freie Presse

22. November 2015, Berlin-Pankow

Hakenkreuz-Schmiererei in der Mühlenstraße

Am Mittag entdeckten Anwohner*innen an der Fassade einer Geflüchtetenunterkunft in der Mühlenstraße im Ortsteil Pankow eine Hakenkreuzschmiererei. Unbekannte hatten die 50 x 50 cam große Schmiererei mit blauer Farbe aufgesprüht. Die Polizei ermittelt.http://www.berliner-register.de/chronik/pankow

21.11.2015, Berlin-Marzahn

Neonazi hetzt gegen Geflüchtete und veröffentlicht Namen

Ein bekannter Neonazis aus dem Umfeld der Bürgerbewegung (Marzahn-)Hellersdorf hetzt auf Facebook rassistisch gegen Geflüchtete, die in eine Turnhalle der Hellersdorfer Grundschule kommen, in dem auch seine Kinder sind. Er ruft die Eltern auf gegen die Maßnahmen zu protestieren und „Alarm zu machen!“. Kurz darauf wird der wortgleiche Beitrag auch auf dem Profil der Naziseite „Nein zum Heim  in Köpenick“ gepostet. Der Neonazi veröffentlichte dazu auch die Namen und Telefonnummern der Lehrer der Schule.http://www.berliner-register.de/chronik/marzahn-hellersdorf

21. November 2015, Berlin-Marzahn

Angriff auf Asylunterkunft Glambecker Ring

Am Abend gegen 22 Uhr dringen 6 Neonazis in das Geländer der Asylunterkunft am Glambecker Ring ein. Die Neonazis versuchen zwei Asylsuchende Bewohner der Unterkunft zu attackieren, die davor stehen. Sie werden rassistisch beleidigt und angespuckt. Nur durch schnelles Ausweichen kann einer der Männer einem Schlag mit einer Bierflasche entgehen. Danach verziehen sich die Neonazis zusammen mit 4 weiteren Neonazis in Richtung Parsteiner Ring.http://www.berliner-register.de/chronik/marzahn-hellersdorf

21. November 2015, Berlin-Marzahn

Angriff auf antifaschistische Demonstration in Marzahn-Mitte

Eine antifaschistische Demonstration durch Marzahn wird von Neonazis angegriffen. Die Neonazis werfen vermutlich von Dächern Pyrotechnik und nicht-zugelassenes Feuerwerk auf den Demonstrationszug. Dies ereignet sich im Kiez zwischen Hohensaater Straße und Grumsiner Straße.http://www.berliner-register.de/chronik/marzahn-hellersdorf

21. November 2015, Berlin-Marzahn

Flaschenwurf auf antifaschistische Demonstration

Teilnehmer einer antifaschistischen Demonstration gegen Nazigewalt wird angegriffen. Unbekannte werfen Glasflaschen auf die Versammlungsteilnehmer. Dabei handelte es sich um einen gezielten Wurf, der die Personen nur knapp verfehlt.http://www.berliner-register.de/chronik/marzahn-hellersdorf

21.11.2015, Roßwein

 

Übergriff auf Geflüchteten und begleitenden Jugendlichen

Das Bündnis „Willkommen in Roßwein“ berichtet auf seiner Facebook-Seite von einem gewaltsamen Übergriff auf einen Jugendlichen aus dem Ort und einen Asylsuchenden. Demnach sei vor allem der junge Mann, der dem Willkommensbündnis nahe stehe, verletzt worden. Unbekannte hätten die beiden Betroffenen im Stadtgebiet angegriffen und den jungen Mann mit einem Messer schwer verletzt. Die Verletzung sei so schwer gewesen, dass der Betroffene im Uniklinikum Dresden notoperiert werden musste. Nach Angaben des Geschädigten sei er mit dem Wort „Zeckenpack“ beschimpft worden. Einer der Angreifer habe ein tätowiertes Hakenkreuz im Nacken gehabt. Das Bündnis geht deshalb davon aus, dass die Attacke auf das Konto der rechten Szene geht.Facebook-Eintrag von „Willkommen in Roßwein“

21.11.2015, Jahnsdorf

Mann greift drei Geflüchtete mit Schlagstock an

Ein Unbekannter hat am Samstag drei Asylsuchende angegriffen, die zu Fuß unterwegs waren. Der Fahrer stieg aus ueinem dunklen Kombi aus und schlug unvermittelt mit einem Schlagstock auf einen der Männer ein und verletzte ihn.Radio Erzgebirge

21.11.2015, Berlin-Marzahn

Sechs Personen dringen in Flüchtlingsunterkunft ein

Am Samstagabend verschafften sich sechs Personen Zugang zum Gelände der Asylunterkunft am Glambecker Ring. Dort beleidigten sie zwei Asylsuchende rassistisch und bespuckten sie. Einer der unbekannten Täter soll außerdem versucht haben, einen der Betroffenen mit einer Bierflasche zu schlagen. Der Asylsuchende konnte dem Angriff jedoch ausweichen. Anschließend entfernten sich die Angreifer gemeinsam mit weiteren Personen, die vor dem Gelände warteten. Sie blieben unerkannt.Polizei Berlin

21.11.2015, Solingen

Fünf Täter schlagen 35-Jähringe aus Bangladesch zusammen

Fünf Unbekannte haben am Samstagnachmittag einen 35-jährigen Asylsuchenden aus Bangladesch brutal zusammengeschlagen. Wie die Polizei mitteilte, ging der Mann gegen 17 Uhr durch einen Fußgängertunnel, als er plötzlich attackiert wurde. Grundlos schlugen die Angreifer auf den Wehrlosen ein und ließen auch dann noch nicht von ihrem Opfer ab, als dieses bereits am Boden lag. Immer wieder traten die Schläger auf den Mann ein, ehe sie schließlich flüchteten. Das Opfer musste im Krankenhaus behandelt werden.Solinger Tagblatt

21.11.2015: Johanngeorgenstadt (Erzgebirgskreis)

Anschlag auf geplante Unterkunft

Unbekannte haben eine Scheibe eines als Asylsuchendenunterkunft geplanten Gebäudes eingeschlagen und versucht Feuer zu legen. Die Flammen erloschen von selbst.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

21.11.2015: Jahnsdorf (Erzgebirgskreis)

Angriff mit Teleskopschlagstock

Einer von drei Asylsuchenden wurden auf einer Umgehungsstraße durch den Fahrer eines Kombi oder Kleintransporters mit einem Teleskopschlagstock angegriffen. Er wurde leicht verletzt.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

20. November 2015, Berlin-Marzahn

Rassistischer Angriff auf Schüler

Am Freitagabend wird ein junger Schüler von Neonazis an der Allee der Kosmonauten angepöpelt und bedroht. Eine Gruppe von 3 Neonazis versucht den Schüler im vorbei laufen zu schubsen und beleidigt ihn dann rassistisch. Erst als eine Gruppe von Erwachsenen eingreift lassen sie von ihm ab.http://www.berliner-register.de/chronik/marzahn-hellersdorf

20. November 2015, Berlin-Pankow

Neonazi diskriminiert und bedroht Mitfahrenden in der S-Bahn

Am Abend gegen 19:00 Uhr stieg am S-Bahnhof Pankow in die S8 ein Mann ein (ca. 30 Jahre), der einen Mitfahrenden mit den Worten „Ich habe eine Glatze, ich bin für Deutschland“ anpöbelte. Da der angesprochene Mitreisende daraufhin sehr ruhig blieb, pöbelte der Mann andere Fahrgäste an und drohte, er würde alle „in Auschwitz Vergasen“. Einen Hitlergruß deutete er ebenfalls an. Eine Frau beleidigte er rassistisch und bezeichnete sie als „Scheiß Fitschi“ und meinte, dass sie Deutschland kaputt machen würden. Einen weiteren Fahrgast, der daraufhin intervenierte, bedrohte der Mann mit „ich stech dich ab und ziehe dir eine Flasche über den Kopf“. Weitere Menschen mischten sich ab da in den Vorfall ein und versuchten den Täter zu beruhigen und appellierten an Gewaltverzicht. Daraufhin stieg dieser schnell an der nächsten Station (S-Bahnhof Schönhauser Allee) aus.http://www.berliner-register.de/chronik/pankow

20. November 2015, Berlin-Charlottenburg

Bedrohung der israelischen Botschaft

Am 20. November 2015 gegen 11 Uhr bedrohte ein Mann die israelische Botschaft in der Auguste-Viktoria-Straße. Er war mit Messern bewaffnet und bedrohte damit zwei Wachleute. Als er von ihnen überwältigt wurde, warf er einen Rucksack von sich. Aus diesem ragten Kabel, weswegen er gesprengt wurde. Es befand sich jedoch kein Sprengstoff darin. Die Polizei nahm ihn fest und wies ihn in eine Klinik ein. Es gab keine Verletzten. Eine Gefahr für Mitarbeiter*innen habe nicht bestanden, hieß es seitens der Botschaft.http://www.berliner-register.de/chronik/charlottenburg-wilmersdorf

20.11.2015, Jüterbog

Jugendbegegnungsstätte mit Pyrotechnik angegriffen

Die kirchliche Jugendbegegnungsstätte „Turmstube“ in Jüterbog ist am Freitagabend von einer Explosion erschüttert worden. Ein Polizeisprecher sagte: „Vermutlich wurde Pyrotechnik in dem Haus gezündet.“ Durch die Druckwelle wurden Fensterscheiben und Mobiliar beschädigt. Auch Teile der Deckenverkleidung fielen herunter. Der Sachschaden belaufe sich auf etwa 2.500 Euro, hieß es. Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt, weil zum Zeitpunkt der Detonation keine Personen im Gebäude waren. Die Kirchengemeinde St. Nicolai geht von einer gezielten Einschüchterungsaktion aus. In der Begegnungsstätte bietet die Gemeinde Treffen mit Asylsuchenden an. Asylsuchende können am Wochenende an Deutschkursen teilnehmen.rbb

20.11.2015, Bischofswerda

Mann beschimpft und schlägt Geflüchtete vom Fahrrad aus

Die Polizei hat einen Mann festgenommen, der gestanden hat, in den vergangenen Wochen mehrfach Asylsuchen angegriffen zu haben. Der Mann aus der Region habe die Taten zugegeben und „ausländerfeindliche Motive“ genannt, teilte das für Extremismus zuständige Operative Abwehrzentrum in Leipzig mit. Ihm werden einfache und versuchte gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt. Der Beschuldigte hat den Angaben zufolge von einem Fahrrad aus im Bereich der Erstaufnahmeeinrichtung in Bischofswerda wiederholt Asylsuchende beschimpft und mit der flachen Hand geschlagen. Zum Teil habe er auch mit Steinen nach seinen Opfern geworfen.

Dresdener Neueste Nachrichten

19.11.2015, Barnstorf (Niedersachsen)

Brandanschlag auf Wohnhaus für Asylsuchende

Ein Unbekannter hat versucht, den Anbau eines Wohnhauses für Asylsuchende in Brand zu setzen. Wie die Polizei mitteilte, legte der Täter ein brennendes Stück Stoff in den Raum. Das Feuer weitete sich jedoch nicht aus, da sich in dem Raum aus Beton sich keine brennbaren Gegenstände befanden. Einer der elf Bewohner konnte das Feuer schnell löschen, verletzt wurde niemand.Spiegel online

19.11.2015, Lohmar-Wahlscheid

Bombendrohung in Flüchtlingsunterkunft in Lohmar-Wahlscheid: Polizei geht bei Bombendrohung von „böswilliger Alarmierung“ aus

Per Sprachnachricht ist am Donnerstag eine Drohung bei einem Flüchtlingsheim eingegangen. Die Flüchtlingsunterkunft im Forum Wahlscheid musste am Donnerstag nach einer Bombendrohung geräumt worden. Die Polizei hat die Suche nach Sprengstoff im Forum Wahlscheid inzwischen beendet. Die Drohung habe sich nicht bestätigt, heißt es in einer Mitteilung der Polizei am Donnerstagnachmittag. Insgesamt fünf Sprengstoffspürhunde hatten das Gebäude durchsucht. Es konnte nichts Verdächtiges gefunden werden. Die Polizei gehe derzeit von einer böswilligen Alarmierung aus und ermittelt gegen Unbekannt wegen Vortäuschens einer Straftat. „Sollte der Täter ermittelt werden, droht ihm auch die Rechnung für den Einsatz“, erklärt die Polizei. Später gelingt ihnen das: Es waren Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes aus der Unterkunftkstafocus.deGeneral-Anzeiger

18. November 2015, Berlin-Marzahn

Neonazis stören antifaschistische Gedenkkundgebung

Eine Gruppe von Antifaschist_innen wird am S-Bahnhof Marzahn von Neonazis der Bürgerbewegung M-H beleidigt. Die Gruppe von ca. 15 Neonazis hatte auf die Antifaschist_innen gewartet, ein Aufeinandertreffen wurde jedoch durch die Polizei verhindert. Die Antifaschist_innen befinden sich auf dem Weg zu einer Gedenkkundgebung für Opfer rassistischer Gewalt in Marzahn. 7 Neonazis werden an der Bushaltestelle kontrolliert und bekommen Platzverweise. Kurz darauf versucht der Demoanmelder Rene Uttke und der stellvertretende Vorsitzender der Nazipartei Die Rechte, Patrick Krüger, sich erneut den Antifaschist_innen zu nähern. Auch hier greift die Polizei ein und verhindert einen Angriff.

http://www.berliner-register.de/chronik/marzahn-hellersdorf

18.11.2015: Lausen-Grünau (Stadt Leipzig)

Graffiti an geplanter Asylbewerberunterkunft

An eine geplante Unterkunft für asylsuchende Menschen haben bislang unbekannte Täter*innen den Schriftzug „Raus mit euch“ geschmiert. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

17.11.2015, Bad Oeynhausen (NRW)

Waschbetonplatte gegen Scheige einer Flüchtlingsunterkunft geworfen

In der Nacht zu Dienstag kam es auf dem Gelände des Wittekindshofs in Bad Oeynhausen zu Straftaten, die sich laut Polizei „offensichtlich gegen Flüchtlinge richteten“. Unbekannte Täter warfen mit einer Waschbetonplatte eine Scheibe des Gebäudes ein. Außerdem „äußerten die unbekannten Täter auf am Tatort hinterlassenen Zetteln ihren Unmut gegen Flüchtlinge“, so die Polizei. Das betroffene Gebäude wird nicht von Asylsuchenden bewohnt. Ein von Asylsuchenden bewohntes Gebäude befindet sich jedoch circa 100 Meter vom Tatort entfernt.Polizei Bielefeld

17.11.2015, Berggießhübel (Sachsen)

Hakenkreuze auf Flüchtlingsunterkunft

Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag zwei Hakenkreuze und die Parole „Raus“ auf ein Gebäude gesprüht, in dem sechs Asylsuchende wohnen.mdr

17. November 2015, Berlin-Köpenick

„Identitäre“ am Zentrum für Demokratie

Im Zentrum für Demokratie fand eine Informationsveranstaltung zum Thema „Identitäre Bewegung“ statt. Da die „Identitäre Bewegung“ in letzter Zeit Veranstaltungen von demokratischen Akteur_innen gestört hatte, waren viele Menschen zu der Veranstaltung gekommen. Als die Veranstaltung fast zu Ende war, tauchte eine Gruppe von 10-12 schwarz gekleidete junge Männer auf, starrten in die Räume des Zentrums und liefen weiter. Als sie am S-Bhf. Schöneweide ankamen, reckten sie die Faust gegenüber den Besucher_innen der Veranstaltung im Zentrum und fuhren dann weg. Als die Besucher_innen nach der Veranstaltung ebenfalls zum S-Bhf. liefen entdeckten sie mehrere dutzend Sticker der „Identitären Bewegung“. Es ist davon auszugehen, dass die „Identitäre Bewegung“ die Veranstaltung stören wollte, es sich dann jedoch nicht zutraute.http://www.berliner-register.de/chronik/treptow-k%C3%B6penick

16.11.2015, Vlotho

Schreckschüsse auf Flüchtlingsheim in Vlotho

 Mit Schreckschusswaffen haben Unbekannte im ostwestfälischen Vlotho aus einem Auto heraus auf eine Flüchtlingsunterkunft gefeuert. Wie die Polizei Bielefeld am Dienstag mitteilte, könne angesichts des Ziels ein fremdenfeindlicher Hintergrund nicht ausgeschlossen werden, so dass auch der Staatsschutz eingeschaltet wurde. Zeugen hatten den Vorfall, der sich bereits am späten Samstagabend ereignet hatte, gemeldet. Demnach soll ein dunkles Auto mit fünf Insassen vorgefahren sein. Dann fielen mehrere Schüsse in Richtung der Unterkunft. Verletzt wurde niemand. Die Polizei stellte mehrere Patronenhülsen einer Schreckschusswaffe sicher und leitete die Ermittlungen wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.Die Welt

16.11.2015: Chemnitz (Stadt Chemnitz)

Angriff auf Cegida-Gegner_innen

Mehrere Rechte griffen am Rande der Cegida-Kundgebung Gegner_innen an. Es gab Verletzte.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

16.11.2015: Hoyerswerda (LK Bautzen)

Sachbeschädigung an Gebäude

Am Montag wurde die Tür eines Gebäudes beschädigt, in welchem neben diversen Betrieben auch Asylsuchende untergebracht sind.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

15.11.2015: Dresden Neustadt (Stadt Dresden)

Fußgänger aus Auto beleidigt und bespuckt

Auf der Linksabbiegespur der Waldschlösschenstraße auf die Bautzner Straße stand ein dunkler VW Passat mit Dresdner Kennzeichen. Als ein Mann mit dunkler Hautfarbe die Straße queren wollte, ließen die Insassen, vier bis fünf junge Männer, die Scheiben runter und beschimpften den Fußgänger, bespuckten und drohten dem Mann. Dieser rannte zurück auf den Gehweg. Zeugen, die sich in einem Fahrzeug dahinter befanden, hatten nach dem Vorfall Anzeige erstattet. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Beleidigung und des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen. Der betroffene Fußgänger ist bis dato nicht bekannt.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

15.11.2015: Neukirch (LK Bautzen)

Steinwurf in zukünftiges Asylheim

In Neukirch haben Unbekannte einen Pflasterstein in eine Fensterscheibe des ehemaligen Schullandheims geworfen.’Das Heim soll als Asylsuchendenunterkunft genutzt werden.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

15.11.2015, Möckern (Sachsen-Anhalt)

Täter schlagen auf Flüchtlinge aus Afghanistan ein

In Möckern-Dörnitz haben Unbekannte zwei Asylsuchende aus Afghanistan angegriffen. Die Täter schlugen auf ihre Opfer ein und flüchteten anschließend. Die Betroffenen mussten im Krankenhaus behandelt werden.neues deutschland

15.11.2015, Trassenheide (MV)

Brandanschlag auf künftiges Flüchtlingsheim

Ein künftiges Flüchtlingsheim in Trassenheide auf Usedom hat am frühen Sonntagmorgen gebrannt. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Am 19. November sollten hier 15 Flüchtlinge unterkommen. Das Haus, ein etwa 50 mal 25 Meter großes, zweigeschossiges, ehemaliges Verwaltungsgebäude einer Metallbaufirma, sollte zur Flüchtlingsunterkunft werden. Vier Wohnungen wurden dafür hergerichtet.NordkurierOstsee-Zeitung

15.11.2015, Usedom

Mecklenburg-Vorpommern: Flüchtlingsheim auf Usedom ausgebrannt

In Mecklenburg-Vorpommern ist ein Bürogebäude in Flammen aufgegangen, in dem 15 Flüchtlinge wohnen sollten. Die Regierung fordert die Länder laut einem Medienbericht auf, Unterkünfte für Migranten besser zu schützen. Auf der Ostseeinsel Usedom ist in der Nacht zum Sonntag eine geplante Flüchtlingsunterkunft ausgebrannt. Das teilte die Polizei mit. Bei dem Haus handelte es sich um ein Bürogebäude einer Metallbaufirma in Trassenheide, 15 Flüchtlinge sollten ab Mitte kommender Woche in den vier frisch hergerichteten Wohnungen in dem zweigeschossigen Haus leben.Spiegel OnlineNDR

15.11.2015, Glauchau

„Freie Presse“-Redaktion in Glauchau angegriffen

Unbekannte haben gestern Abend mit sechs Ziegelsteinen mehrere Fenster in der Lokalredaktion und der Geschäftsstelle eingeworfen. Gegen 18.40 Uhr gab es den ersten lauten Knall. Während zwei Redakteure noch an der Montagsausgabe der „Freien Presse“ Glauchau arbeiteten, warfen Unbekannte sechs Ziegelsteine von der Paul-Geipel-Straße aus in die Redaktion und in die Geschäftsstelle. Zwei Steine zerstörten Scheiben des Sekretariats der Lokalredaktion, vier Steine trafen die Geschäftsstelle, die sich direkt daneben befindet. Die Scherben lagen weit verbreitet in den Räumen. Ein 53-Jähriger Anwohner hat kurz nach dem Angriff einen Mann, etwa 1,70 Meter groß und mit einer dunklen Bomberjacke bekleidet, in Richtung Gründelpark laufen sehen. Freie Presse

14.11.2015, Bielefeld

Angriff mit Metallstangen und Steinen auf zwei Unterkünfte

Fünf junge Männer im Alter von 19 bis 22 Jahren haben in der Nacht zu Samstag an einer Asylunterkunft an der Paderborner Straße randaliert. Sie warfen unter anderem mit einem Blumenkübel die Scheibe einer Haustür ein und zündeten Böller vor dem Gebäude. Die Polizei geht nicht von rassistisch motivierten Taten aus. Stattdessen hätten die Taten „offensichtlich dem Zweck des Frustabbaus aufgrund privater Probleme gedient“, so die Polizei.Polizei BielefeldAllerdings randalierten sie später in der Nacht an einer Asylunterkunft an der Holter Straße randaliert. Mit Metallstangen und Steinen zerstörten sie Fenster.Polizei Bielefeld

14.11.2015, Stolpen (Sachsen)

Fenster von Flüchtlingsunterkunft mit Ziegelsteinen eingeworfen

Unbekannte haben ein Gebäude an der Pirnaer Landstraße mit Ziegelsteinen beworfen. Dabei zerstörten sie sechs Fenster. In dem Gebäude werden zurzeit Wohnungen saniert, in denen künftig Asylsuchende wohnen sollen.MOPO24

14.11.2015, Neukirch (Sachsen)

Pflasterstein durch Scheibe

Unbekannte haben am Wochenende mit einem Pflasterschein eine Scheibe in einem zukünftig als Asylunterkunft geplanten Gebäude eingeworfen.Sächsische Zeitung

14.11.2015: Stolpen (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)

Pflastersteinattacke

In der Nacht zum Sonntag haben Unbekannte Pflastersteine in die Fenster von zwei Erdgeschosswohnungen, in denen Geflüchtete untergebracht werden sollen, geworfen.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

14.11.2015: Bad Gottleuba-Berggießhübel (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)

Hakenkreuze an Asylsuchendenwohnung

An die Fassade eines Mehrfamilienhauses, in welchem sechs Asylsuchende wohnen, wurden in der Nacht zum Sonntag zwei Hakenkreuze und das Wort „raus“ gesprayt.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

14.11.2015: Görlitz (LK Görlitz)

Pyrotechnikattacke

Am Rande einer rechten Demonstration in Görlitz wurde eine Gegendemonstrantin mit Pyrotechnik angegriffen.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

14.11.2015, Darmstadt

Darmstadt: Mann reißt junge Frau an Kopftuch und Haaren und beschimpft sie

Die Kriminalpolizei in Darmstadt ermittelt nach einem Angriff auf eine junge Frau am Samstagnachmittag (14. November). Der jungen Frau war zunächst in der Bismarckstraße auf dem Weg zur Haltstelle des R-Busses aufgefallen, dass ihr jemand nachlief, woraufhin sie die Straßenseite wechselte, berichtet die Polizei. Kurz vor der Haltestelle habe ihr der Mann plötzlich am Kopftuch und an den Haaren gerissen und sie zu Boden gezerrt. „Er ließ dann wieder los und ging zunächst auf die andere Straßenseite. Von dort aus beschimpfte und beleidigte er sie auf das Übelste, woraufhin die junge Frau um Hilfe rief“, heißt es im Polizeibericht. Der Unbekannte sei daraufhin erneut auf sie zugelaufen und habe ihr gedroht. Vermutlich weil in diesem Moment eine Gruppe anderer Leute hinzukam, rannte der Täter davon.Darmstädter Tageblatt

13.11.2015, Kaunitz

Kaunitz: Knallkörper in Asylbewerberheim gezündet

An zwei Flüchtlingsunterkünften in Kaunitz ist in der Nacht von Freitag auf Samstag randaliert worden. Das teilte die Polizei Bielefeld mit. Auch mehrere junge Männer aus Verl im Alter zwischen 19 und 22 Jahren stehen im Verdacht. Zeugen alarmierten am Samstag die Polizei. Laut Bericht der Beamten ereignete sich die Tat bis 2.56 Uhr. Die Männer zerstörten Türen und Fenster an den Einrichtungen der Stadt, die an der Holter und der Paderborner Straße liegen. Unter anderem wurde an der Paderborner Straße mit einem Blumenkübel die Haustürscheibe eingeworfen. Außerdem wurden mehrere kleine Knaller gezündet. An der Unterkunft an der Holter Straße wurden ein Küchenfenster und ein Oberlicht mittels Metallstangen und Steinen beschädigt. Personen wurden in beiden Fällen nicht verletzt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, nahm der Bielefelder Staatsschutz sofort nach Bekanntwerden der Tat die Ermittlungen auf. Fünf junge Männer, die bislang als unbescholten galten, aus dem Kreisgebiet Gütersloh wurden festgenommen. Bei den Vernehmungen stellte sich heraus, dass in erheblichem Maß Alkohol konsumiert wurde. Die Taten hätten dem Frustabbau aufgrund privater Probleme gedient. die-glocke.de

13.11.2015, Hannover

Unbekannte haben die Fassade einer Asylunterkunft mit rassistischen Parolen beschmiert.Polizeidirektion Hannover

13. November 2015, Berlin-Friedrichshain

Rassisten pöbeln an Notunterkunft

Am frühen Freitag Abend tauchte eine Gruppe von Rassisten an der Notunterkunft in der Gürtelstraße auf. Sie lieferten sich ein kurzes Wortgefecht mit dem Security Dienst bei dem unter andere Aussagen fiele wie: es hätten ja auch schon andere Unterkünfte gebrannt. Die Security eskortierte die Männer vom Gelände welche sich daraufhin verzogen.http://www.berliner-register.de/chronik/friedrichshain-kreuzberg

13. November 2015, Berlin-Köpenick

Cafe Köpenick angegriffen

Um ca. 21:40 Uhr drangen zwei rechtsextreme Personen in das HdJK/ Café Köpenick ein. Nachdem sie mehrfach geklingelt und gegen die Eingangstür getreten hatten bemerkten sie anscheinend, das diese nicht verschlossen war und betraten das Haus. Im zu diesem Zeitpunkt leeren Hausflur riefen sie mehrfach „Sieg Heil“ und zeigten den „Hitlergruß“, was durch die teilweise geöffnete Tür zum Barraum zu beobachten war .Als daraufhin eine Person aus dem Keller herauf kam wurde er auf der Treppe von einem der beiden Angreifer ins Gesicht getreten und danach in eine Ecke des Treppenhauses gedrängt, während sein Komplize weiter oben auf der Treppe stehen blieb und das Geschehen beobachtete. Als sowohl aus dem Keller als auch aus dem Barraum weitere Menschen herbei kamen, ließ der erste der  Angreifer von seinem Opfer ab und beide zogen sich langsam zum Eingang zurück. Während des gesamten Geschehens riefen die beiden wieder mehrfach „Sieg Heil“ und „scheiß Antifa-Fotzen“.http://www.berliner-register.de/chronik/treptow-k%C3%B6penick

13.11.2015: Hoyerswerda (LK Bautzen)

Angriff auf Parteibüro der Linken

Der Büro der Linkspartei in Hoyerswerda ist erneut Ziel eines gewaltsamen Angriffs geworden. In der Nacht zum Donnerstag haben Unbekannte gegen 2.20 Uhr am Parteibüro an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße ein Glas mit Farbe gegen die Scheibe geworfen. Das Fenster blieb unbeschädigt, das Farbglas zersplitterte jedoch. Die Bundestagsabgeordnete Caren Lay, um deren Büro es sich dabei handelte, verurteilte den Angriff scharf. „Ich gehe von einer politisch motivierten Tat aus“, teilte sie mit. Auf die Büros von Lay sind bereits 19 Angriffe verübt worden.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

13.11.2015: Plagwitz (Stadt Leipzig)

Anschlag auf Wohnhaus

Am 13.11.15 wurde morgens an eine Hauswand in Plagwitz kombiniert mit einem Nachnamen „Du Zecke“ gesprüht. Zudem wurden mehrere Scheiben eingeschlagen. AugenzeugInnen haben zwei vermummte Angreifer beobachten können, die mit dem Auto davonfuhren.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

13. November 2015, Leipzig-Plagwitz

„Du Zecke“: Nächster Anschlag auf Wohnhaus

Nachdem am 9. November drei Angreifer das Wohnhaus eines Bloggers in Reudnitz angegriffen hatten, den sie als „Zecke“ ausgemacht hatten, gab es in den frühen Morgenstunden des 13.11. einen weiteren Anschlag nach dem gleichen Muster in Plagwitz. Auch hier wurde ein Nachname an eine Hauswand gesprüht kombiniert mit „Du Zecke“. Die Angreifer schlugen mehrere Scheiben ein, darunter das Fenster einer unbeteiligten Anwohnerin sowie zwei Haustürscheiben.https://www.chronikle.org/

13.11.2015: Pirna-Copitz (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)

Böllerwürfe bei „Nein zum Heim“-Demo

Am Freitag abend haben sich ca. 100 Menschen vor einer geplanten Asylunterkunft in Copitz versammelt um dort zu protestieren. Während der Versammlung kam es immer wieder zu Böllerwürfen.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

12. November 2015, Berlin-Friedrichshain

Bild „Vaterland“ antisemitisch beschmiert

Das Bild „Vaterland“ an der East-Side Gallery wurde erneut beschmiert. Mit einem schwarzen Stift wurde es mit den Schriftzügen „free Pälestine“, „long live Pälestine“ sowie durchgestrichen „Israel“ bemalt.? http://www.berliner-register.de/chronik/friedrichshain-kreuzberg

12.11.2015, Buchholz (Niedersachsen)

Am Donnerstag haben Unbekannte erneut die Asylunterkunft „Am langen Sal“ mit rassistischen Symbolen und Parolen beschmiert.Polizeiinspektion Harburg

12.11.2015, Crimmitschau

Brandanschlag auf Unterkunft

Auf ein Wohnhaus in der Leipziger Straße ist in der Nacht zu Donnerstag ein Brandanschlag verübt worden. Das Gebäude wird als dezentrale Unterkunft für Asylsuchende genutzt. Wie die Polizei mitteilte, warfen die Täter gegen drei Uhr nachts einen Brandsatz gegen die Wand des Hauses. Der Brandsatz erlosch von selbst. Zusätzlich warfen sie einen Blumenkübel gegen ein Fenster im Erdgeschoss, wodurch die Fensterscheibe beschädigt wurde. Wie sich später herausstellte, war auch die Eingangstür gewaltsam geöffnet worden. Ob dies im Zusammenhang mit dem Brandanschlag steht, muss noch ermittelt werden. Ins Hausinnere eingedrungen sind die Täter nicht. Die Polizei traf noch vor Ort auf die zum Teil stark alkoholisierten Tatverdächtigen und nahm einige von ihnen vorläufig fest. Einer der mutmaßlichen Täter ging dabei auf die Beamten los.Hitradio-RTL

12. November 2015, Berlin-Marzahn

Rassistischer Angriff an der Raoul Wallenberg Straße

In der Raoul Wallenberg Straße greift eine Gruppe von vermummten Neonazis einen Mann aus rassistischen Motiven mit einer Eisenstange an. Die Täter attackieren den Mann, klauen ihm zwei Tüten mit Einkäufen und verjagen ihn. Die Neonazis waren vermutlich Teil einer Gruppe die den Abend über im Gebiet zwischen Raoul-Wallenberg-Straße und S-Bahnhof Marzahn unterwegs war. Ihr Ziel war es nicht die Naziveranstaltungen zu besuchen, sondern im Schutze der Dunkelheit Menschen zu überfallen und zu attackieren. Es handelte sich nach Augenzeug_innen dabei um 12-15 junge Männer, die einheitlich schwarz gekleidet waren. Später versuchen diese, mehrere vermeintliche Linke zu attackieren. Diese können sich knapp in die S-Bahnstation Raoul Wallenberg Straße retten.http://www.berliner-register.de/chronik/marzahn-hellersdorf

11.11.2015: Grünau (Stadt Leipzig)

Anschlag auf Landesdirektion in Leipzig

Unbekannte haben in der Nacht zum 11.11.15 bei der Landesdirektion in der Braustraße die Scheiben sowie das Gebäude mit Farbbeutelnbeschmissen. In Grünau wurden im Umfeld einer geplanten Flüchtlingsunterkunft rassistische Sprüche und ein Hakenkreuz gesprüht.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

11.11.2015: Meißen (LK Meißen)

ZDF-Team angegriffen

Während einer Heimatschutz-Veranstaltung kam es gegenüber des ZDF-Kamerateams zu Angriffen.Das ZDF hat ein Video mit den Handgreiflichkeiten veröffentlicht.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

11.11.2015, Fuldatal

Übergriff in Fuldatal

In der Nacht zum 11. November sägten Unbekannte eine Gasleitung nahe einer ­geplanten Flüchtlingsunterkunft in Fuldatal bei Kassel (Hessen) an. Wie die Nachrichtensendung Hessenschau berichtete, verhinderten Wachschützer eine Explosion. Ein fremdenfeindliches Motiv könne nicht ausgeschlossen werden, sagte der Staatsschutz (Deutsches Haushessenschau.de)

11.11.2015, Dresden

Dresden: Wachmänner schikanieren Flüchtlinge

In einer großen Unterkunft in Dresden ist ein libanesischer Asylbewerber gejagt, getreten und geschlagen worden. In der Erstaufnahmeeinrichtung Hamburger Straße in Dresden ist es im Oktober zu einem schweren Zwischenfall zwischen dem Sicherheitspersonal und Asylbewerbern gekommen. Auf Fotos und Videos, die der SZ vorliegen, ist zu sehen, wie Wachleute Flüchtlinge ohne ersichtlichen Grund in den Schwitzkasten nehmen und zu Boden drücken. Ein Asylbewerber wird über den gesamten Innenhof gejagt. Ein Security-Mitarbeiter schlägt und tritt ihn. Die Szenen erinnern an einen Vorfall aus einem Heim im nordrhein-westfälischen Burbach, wo vor einem halben Jahr fünf Wachleute Bewohner misshandelt haben sollen. Dieser Fall hatte bundesweit Aufsehen erregt. Auf einem der Videos ist zu hören, dass die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes ein besonderes Interesse an den Handys der Flüchtlinge hatten. Zuvor waren Vorwürfe bekannt geworden, nach denen einige Security-Leute unangemeldet die Zimmer der Bewohner gestürmt, sie beleidigt und bedroht hätten.Sächsische Zeitung

10.11.2015, Trent (MV)

Scheiben eingeworfen

Im Tatzeitraum zwischen dem 9. und 13. November haben Unbekannte eine geplante Asylunterkunft beschädigt. Insgesamt wurden sieben Fenster und die Scheibe der Eingangstür eingeschlagen.Polizeipräsidium Neubrandenburg

10.11.2015, Berlin

Antisemitische Schmierereien an mehreren Fassaden

In der Nacht zum 10. November brachten Unbekannte antisemitische Schmierereien an einer Fassade in Berlin an. In dem Gebäude befindet sich der Sozialverband Volkssolidarität, der im Bezirk Marzahn-Hellersdorf eine Notunterkunft für Flüchtlinge unterhält. Das berichtete der Tagesspiegel (Deutsches Haus)

10.11.2015, Altenerding

In derselben Nacht hinterließ ein unbekannter Sprayer in Altenerding (Bayern) einen rassistischen Text auf der Fußgängerbrücke.In der Nacht zum 7. November sprühten bisher Unbekannte ein Hakenkreuz und eine antisemitische Hassparole an den Gedenkstein der Synagoge in Eisenach (Thüringen) (Deutsches Haus).

10.11.2015: Chemnitz (Stadt Chemnitz)

Syrische Jugendliche mit Messer bedroht

Vier Jugendliche wurden von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht. Der Radfahrer beschimpfte sie, zeigte den „Hitlergruß“ und verfolgte sie. Die Jugendlichen konnten fliehen.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

10. November 2015, Bruckmühl-Heufeld

Antisemitisches Graffiti

Unbekannte schmieren an eine Wand am Netto-Markt ein großes, antisemitisches Graffiti („Der Feind aller Völker auf alle Zeit ist u bleibt die Judenheit“, Fehler im Original) sowie ein Hakenkreuz.https://www.aida-archiv.de/index.php/chronologie/chronik/11/2015

9./10. November 2015, Bad Aibling

Großes antisemitisches Graffiti

Am Jahrestag der Pogromnacht von 1938, in der Nacht von Montag, 9. November 2015, auf Dienstag, 10. November 2015, sprühen Unbekannte ein großes, antisemitisches Graffiti auf eine Wand am Bahnhof: „Asyl is part of our Death! JEWS KILL GERMANY SINCE 1933“ (Schreibweise im Original). Auf die selbe Wand war in der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober 2015 bereits „Opa war in Ordnung“ und ein Hakenkreuz geschmiert worden.https://www.aida-archiv.de/index.php/chronologie/chronik/11/2015

09. November 2015, Leipzig-Reudnitz

„Du Zecke“: Rechtsmotivierter Anschlag auf Wohnhaus in Reudnitz

Im Leipziger Stadtteil Reudnitz haben mehrere Personen das Wohnhaus eines Leipziger Bloggers angegriffen. Sie schmierten den Nachnamen des Betroffenen an eine Hauswand und markierten ihn als „Zecke“. Außerdem zerstörten die Angreifer mehrere Scheiben. Laut Augenzeug_innen soll es sich um drei vermummte Angreifer gehandelt haben. Der Angriff soll gegen 22:30 stattgefunden haben.https://www.chronikle.org/

9. November 2015, München

Neonazis mit Fackeln am Kriegerdenkmal

Ein halbes Dutzend jüngerer Neonazis stellt sich am Abend – am Jahrestag der antisemitischen Pogromnacht von 1938 – unangemeldet mit Fackeln vor dem Kriegerdenkmal an der Feldmochinger Straße/Grashofstraße zu einem „Heldengedenken“ auf. Rund um das Denkmal und den historischen „Zwergbrunnen“ drapieren sie weitere, brennende Fackeln. Im Nachhinein (21. November 2015) veröffentlicht die Neonazipartei „Der dritte Weg“ dann auch einen Bericht über ihre Aktion und nimmt darin Bezug auf den Hitlerputsch der NSDAP am 8./9.November 1923. https://www.aida-archiv.de/index.php/chronologie/chronik/11/2015

09.11.2015, Berlin-Köpenick

Unbekannter schießt auf Flüchtlingsheim in Berlin-Köpenick

Mit einer Luftdruckwaffe hat ein Unbekannter am späten Montagabend auf ein Gebäude in Berlin-Köpenick gezielt, in dem rund 300 Flüchtlinge untergebracht sind. Die Kugeln prallten ab, verletzt wurde niemand.RBB

9. November 2015, Berlin-Mitte

Mahnmale geschändet

Am 9. November, dem Jahrestag der Reichsprogromnacht von 1938, schändeten unbekannte Neonazis gleich mehrere Mahnmahle, die an die Deportationen der Berliner Juden in die Konzentrationslager erinnern: Beschmiert wurden die Denkmäler in der Levetzowstraße 7-8 (ehemalige Synagoge, später Sammellager für Abtransporte), und in der Ellen-Epsein-Straße bzw. auf der Putlitz-Brücke, von wo 32.000 Juden ab Januar 1942 ins KZ abtransportiert wurden. Auf das Denkmal auf der Putlitzbrücke kritzelten die Täter „Gaskammer-Lüge“, „Holohoax – Die Täter sind Zionisten“ und „9.11. – false flg“. „Alles Lüge“, behaupteten die Täter an der Ellen-Epsein-Straße.http://moabit.net/9228

9. November 2015, Berlin-Mitte

Antifa-Demo mit 2-Liter-Tetrapacks beworfen

Am 9. November führte die Moabiter Antifa-Szene ihre traditionelle Demonstration zum Jahrestag der Reichsprogromnacht durch. Die Demoteilnehmer wurden als „Scheiß Juden“ beschimpft. Außerdem wurde der Demozug aus einem Fenster mit 2-Liter-Tetra Paks beworfen.http://www.berliner-register.de/chronik/mitte

9. November 2015, Berlin-Mitte

Frau pöbelt antisemitisch in S-Bahn

Am 9. November gegen 16.45 Uhr pöbelte eine ältere Dame in der S-Bahn zwischen den Stationen Gesundbrunnen und Pankow. Sie mokierte sich darüber, dass Lügen in die Welt gesetzt würden, über die Taten der Väter und Großväter, die diese angeblich begangen haben sollen. Als sie von einem Fahrgast zurechtgewiesen wurde, bezeichnete sie diesen als „Juden“.http://www.berliner-register.de/chronik/mitte

09.11.2015, Vadrup (NRW)

Ehemalige Schule brennt

Am frühen Montagmorgen brannte es an der ehemaligen Schule in Vadrup. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. „Dieser leerstehende Gebäudeteil ist für die Unterbringung von Flüchtlingen vorgesehen“, sagte Oberstaatsanwalt Heribert Beck.Westfälische Nachrichten

9. November 2015, Berlin-Köpenick

SPD-Mitarbeiter bedroht

Die Tür des Abgeordnetenbüro von Tom Schreiber in Köpenick wurde eingetreten und ein Mitarbeiter beleidigt und bedroht. Ausserdem äusserte er sich rassistisch gegenüber geflüchteten Menschen.Quelle: Abgeordnetenbüro Tom Schreiber, MdAhttp://www.berliner-register.de/chronik/treptow-k%C3%B6penickKurz nachdem die Polizei das Büro des Abgeordneten Tom Schreiber’in Köpenick verlassen hatte (siehe vorheriger Vorfall), postierten sich zwei Männer vor dem Büro, skandierten „Scheiß-SPD“ und zeigten mehrmals den Hitlergruß.http://www.berliner-register.de/chronik/treptow-k%C3%B6penick

09.11.2015: Reudnitz (Stadt Leipzig)

Wohnhaus eines Leipziger Bloggers angegriffen

Nach einem Drohbrief im März indem dem Blogger Martin Meißner körperliche Gewalt angedroht wurde nun in der Nacht zum Dienstag 10.11.15 Scheiben bei dem von ihm bewohnten Mehrfamilienhaus eingeworfen und ein Graffito „Meißner du Zecke“, an der Hauswand hinterlassen. Augenzeugen berichten von drei vermummten Männern. Meißner hat Anzeige auf Sachbeschädigung und Beleidigung erstattet und lässt sich in seiner Arbeit nicht unterkriegen.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

09.11.2015: Dresden-Altstadt (Stadt Dresden)

Mahnwache zum 9. November beleidigt und Blumen beschädigt

Am Abend des 9. November wurden Teilnehmer einer Mahnwache zum Gedenken an die Opfer der Shoa von Teilnehmer_innen der Pegida Kundgebung massiv beschimpft. Kerzen und Blumen, die bei den Stolpersteinen nieder gelegt waren, wurden kaputt getreten.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

09.11.2015: Dresden-Altstadt (Stadt Dresden)

Versuchter Angriff auf „Herz statt Hetze“-Demo

Mehrere Anhänger_innen der PEGIDA-Demonstration versuchten am Montag Abend in eine Kundgebung der Gegendemo an der Synagoge einzudringen. Dies konnte nur durch das Eingreifen von Demoteilnehmer_innen verhindert werden.  Die Polizei hat nicht eingegriffen.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

08.11.2015: Lobstädt (LK Leipzig)

Brandanschlag auf geplante Asylunterkunft

Bei der vom Landratsamt Borna geplanten Unterkunft für Asylsuchende sind mehrere Scheiben zerstört und ein Brand gelegt worden. Ob die Unterkunft wie geplant im November bezogen werden kann, ist derzeit unklar. Die Ermittlungen laufen noch.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

08.11.2015, Brandis-Beucha (Sachsen)

Anschlag auf geplantes Asylheim in Beucha

Am Sonntag hatten bislang unbekannte Täter versucht, das Gebäude in der Albert-Kuntz-Straße in Brand zu setzen. „Das Feuer ist aber nicht ausgebrochen. In einem Raum kam es nur zu einem Schwelbrand, der von selbst wieder erloschen ist“, erklärte  OAZ-Sprecherin Kathleen Doetsch gestern. Die in ihrem Eigentum befindliche Immobilie in der Albert-Kuntz-Straße hat die Steinbruchfirma Ruppert dem Landkreis für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung gestellt. Der Betreibervertrag ist bereits unter Dach und Fach. 120 Flüchtlinge und Asylbewerber sollen hier demnächst einziehen. „Neben der Eingangstür wurde ein Fenster zerstört und ein Brandsatz in das Gebäude geworfen“, so das OAZ weiter.Leipziger Volkszeitung

07.11.2015, Oberndorf (Bayern)

Oberndorf: Asylbewerberheim wird mit einem Stein beworfen

Nach Angaben der Polizei ist am Samstag gegen 1.35 Uhr eine Fensterscheibe auf der Westseite der Oberndorfer Turnhalle, die momentan als Asylbewerberunterkunft genutzt wird, mit einem Stein beworfen worden. Dieser konnte die Scheibe nicht komplett durchdringen und prallte am Fenster ab. Es entstand ein Sachschaden von etwa 300 Euro, so die Beamten. Verletzt wurde niemand. Eine Gefährdung der Bewohner war nicht gegeben.Augsburger Allgemeine

07.11.2015, Berlin

AfD-Großdemo in Berlin

Der freie Fotograf Kaveh Rostamkhani berichtete auf Facebook, dass er am Hauptbahnhof während der Abschlusskundgebung der AfD „mehrfach bedrängt und behindert und beleidigt“ worden sei. „Dieses Mal hatte ich wirklich Angst“, sagte Rostamkhani am Sonntag dem Tagesspiegel. Er habe schon von vielen Demonstrationen berichtet, sei nicht zimperlich, „aber das war neu“. Auch der für die „heute-show“ tätige Kabarettist Ralf Kabelka bekam auf der AfD-Demo Gegenwind. Kabelka berichtete als Clown verkleidet. Mehrere Videos auf Youtube zeigen, dass viele AfD-Anhänger das gar nicht komisch fanden. Am Ende hat Kabelka keine Clownsmütze mehr auf, offen bleibt, ob ihm die geklaut wurde oder sie verloren ging. Anzeige erstattete auch Kabelka nicht.Tagesspiegel

7. November 2015, Berlin-Marzahn

Rassistischer Mann schubst geflüchtete Kinder

Eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die als Asylsuchende in Marzahn leben, werden am Nachmittag Ziel rassistischer Aggressionen. Ein Mann begegnet den jungen Menschen nahe dem Brodowiner Ring an der Landsberger Allee. Der Mann rempelt mehrere Jugendliche absichtlich an und versucht sie zum stolpern zu bringen.http://www.berliner-register.de/chronik/marzahn-hellersdorf

07.11.2015, Peißen (Sachsen-Anhalt)

Peißen: Brandsätze auf potenzielles Asylbewerberheim geworfen

 In Peißen bei Halle haben Unbekannte Brandsätze auf eine potenzielle Asylbewerberunterkunft geworfen. Drei Molotowcocktails seien gestern auf das leerstehende Gebäude geflogen, teilte die Polizei in Halle mit. Zu einem Brand kam es nicht. Es seien Rußschwaden an den Wänden entstanden. Die Polizei sicherte Spuren, auch ein Fährtenhund wurde eingesetzt. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.T-Online-News

06.11.2015, Uhingen (Baden-Württemberg)

Jagdszenen in Uhingen

Mehrfach haben am Freitagabend Neonazis in Uhingen versucht, eine linke Kundgebung vor der Hieberschule anzugreifen. In der Schule beschloss der Gemeinderat, 50 Flüchtlinge in Nassachmühle unterzubringen. Mit Hilfe eines Polizeihunds war der stadtbekannte, mehrfach verurteilte Neonazi M. daran gehindert worden, mit weiteren Rechtsextremisten eine Kundgebung der Antifa anzugreifen. Die Linken waren gekommen, um zu verhindern, dass die Neonazis wieder an die Gemeinderatssitzung teilnehmen, wie es zuvor schon der Fall war. Der einzige Tagesordnungspunkt war die geplante Unterbringung von 50 Asylbewerbern im ehemaligen Gasthof Nassachmühle – was am Ende auch einstimmig beschlossen wurde. „Wir werden dafür sorgen, dass die Nazis hier keinen Fuß auf die Straße kriegen“, kündigte ein Redner vor etwa 60 Demonstranten zu Beginn der Kundgebung an. Bis auf den Platz vor der Schule schafften es die Rechtsextremen zwar nicht, allerdings versuchten sie mehrfach, dorthin zu gelangen und die Antifaschisten anzugreifen. Als es bereits stockdunkel war, stürmten mehrere Gruppen von Polizisten die Schulstraße hinunter in Richtung der Filsbrücke südlich der Schule. Etwa acht bis zehn Rechte hatten versucht, auf diesem Weg zur Kundgebung zu gelangen, wurden von den Polizeikräften aber über die Brücke abgedrängt. Zur gleichen Zeit versuchte M. mit weiteren Neonazis den Platz von Norden aus zu stürmen, auch diese kleinere Gruppe wurde von der Polizei mit Hilfe eines Hundes abgedrängt. Schließlich sammelten sich die vermummten Rechtsextremisten an der Ulmer Straße, schräg gegenüber der Aral-Tankstelle, bewacht von einem größeren Aufgebot der Polizei, insgesamt waren an dem Abend 50 Beamte im Einsatz. Den Platz der Kundgebung durfte zu diesem Zeitpunkt kein Teilnehmer mehr verlassen. Als die Polizisten dann die Gruppe stadtauswärts eskortierten, rannten wie auf Kommando plötzlich alle Neonazis durch den Feierabendverkehr über die Ulmer Straße, weil sie auf der anderen Seite einige Linke ausgemacht hatten. Doch die Polizei war schneller und fing die Gruppe wieder ein, bevor es zu einer Eskalation kommen konnte. Mehrfach kam es wegen der Störenfriede zu Staus auf der Ulmer Straße.SWPStuttgarter Nachrichten

06.11.2015, Schkeuditz (Sachsen)

Brandanschlag

Unbekannte verübten am Freitag einen Brandanschlag auf ein Haus, das zur Unterbringung von Asylsuchenden genutzt werden sollte.Leipziger Volkszeitung

06.11.2015, Kruckow (MV)

Flaschen auf Familienunterkunft

Unbekannte Täter warfen am frühen Freitagmorgen Flaschen auf ein Wohnhaus, in dem asylsuchende Familien aus Syrien leben. Ein Fenster ging bei dem Übergriff zu Bruch, Verletzte gab es jedoch nicht.Nordkurier

5. November 2015, Berlin-Köpenick

Wahlkreisbüro mit Drohung beschmiert

Am Wahlkreisbüro von Matthias Schmidt in Baumschulenweg wurde ein aufgehängtes Strichmännchen gesprüht.Quelle: Matthias Schmidt – Wahlkreisbürohttp://www.berliner-register.de/chronik/treptow-k%C3%B6penick

05.11.2015, Freital (Sachsen)

Feuer gelegt an Flüchtlingsunterkunft

Erneut legten Unbekannte Feuer in einem ehemaligen Baumarkt, der als Unterkunft für Asylsuchende im Gespräch ist. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Es entstand nur geringer Schaden.Dresden Fernsehen

05.11.2015, Crimmitschau

Anschlag auf Asylbewerberunterkunft im Crimmitschau

Erneut ist in Sachsen ein Brandanschlag auf ein als Flüchtlingsunterkunft genutztes Wohnhaus verübt worden. In Crimmitschau flog in der Nacht zum Donnerstag ein Brandsatz gegen die Fassade, erlosch aber von selbst, wie die Polizei in Zwickau mitteilte. Eine Gruppe von Frauen und Männern aus der Region im Alter zwischen 16 und 35 Jahren wurde unter dem Verdacht schwerer Brandstiftung festgenommen. Zur genauen Zahl der Tatverdächtigen wollte sich eine Polizeisprecherin mit Verweis auf laufende Untersuchungen nicht äußern. Sie seien „stark alkoholisiert“ gewesen und bisher nicht durch politisch motivierte Kriminalität aufgefallen.Rheinische Post

04.11.2015, Bad Belzig (Brandenburg)

Übergriff in Bad Belzig: Hochschwangere Asylbewerberin von Jugendlichen geschlagen und getreten

Eine hochschwangere Asylbewerberin aus Somalia wurde in Bad Belzig angegriffen. Noch ist unklar, wie schwer ihre Verletzungen sind und wie es dem ungeborenen Kind geht. Die mutmaßlichen Angreifer sind 14 und 15 Jahre alt. Bad Belzig – Schock in Bad Belzig: Am Mittwochnachmittag ist eine hochschwangere Frau aus Somalia von drei Jugendlichen attackiert, zu Boden gestoßen und getreten worden. Wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag mitteilte, war die 21-Jährige gegen 14 Uhr auf dem Rückweg vom Edeka-Markt zum Flüchtlingswohnheim, als sie von den drei Jugendlichen – darunter ein Mädchen – im Alter von 14 bis 15 Jahren überfallen wurde. Das Opfer hatte, wie in ihrer Heimat üblich, ihren gerade gekauften Sack Kartoffeln auf dem Kopf getragen. Gleichzeitig telefonierte sie mit ihrem Handy. Laut Polizei schlugen die Angreifer die junge Frau in der Weitzgrunder Straße die Kartoffeln vom Kopf und stießen sie um. Einer der Jugendlichen habe noch auf die am Boden Liegende eingetreten. Dann flüchtete die Gruppe. Die im achten Monat schwangere Frau befindet sich noch immer im Krankenhaus. Laut Bad Belzigs Bürgermeisterin Hannelore Klabunde-Quast (parteilos) ist die Somalierin wahrscheinlich mit dem Schrecken davongekommen. Bleibende Schäden seien auch am Kind nicht zu erwarten. „Trotzdem bin ich erschüttert. Eine Schwangere zu attackieren, entzog sich bislang meiner Vorstellungskraft“, sagte sie den PNN. pnn.dePolizei Brandenburg (I)Polizei Brandenburg (II)

04.11.2015, Oberhausen (NRW)

Jugendliche im Grillopark in Oberhausen angegriffen

Rassismus im Alltag scheint zuzunehmen – auch in Oberhausen. Andrea-Cora Walther hat es selbst erfahren müssen. Ihre beiden dunkelhäutigen Kinder sind jetzt im Grillopark von zwei Jugendlichen verfolgt, festgehalten und geschlagen worden. „Geht zurück, wo ihr herkommt!“ hatten die Jugendlichen die 13-Jährige und ihren 15-jährigen Bruder beschimpft. Die Ratsfrau (Bürgerliste) ist geschockt. Fast 200 Meter hatten die Angreifer die Kinder von der Christuskirche bis in den Park verfolgt, dabei immer wieder drangsaliert. „Lasst uns in Ruhe!“, versuchte der 15-Jährige nach den Worten seiner Mutter die beiden Jugendlichen abzuwehren. Er schlug zurück, verschaffte sich und seiner Schwester dadurch etwas Luft. Doch im Grillopark ging es weiter. Mit Beschimpfungen, Tritten. „Meine Kinder baten zwei Mitarbeiter der OGM, die gerade in dem Park arbeiteten, um Hilfe“, erzählt Walther. Doch die beiden hätten nur zugeschaut. „Ich weiß nicht, was mich fassungsloser macht, der Übergriff selbst oder diese unterlassene Hilfeleistung“, schüttelt die Oberhausenerin den Kopf. Erst als ein 20-Jähriger, der zufällig vorbeigekommen sei, sich einmischte, seien die Schläger weggerannt.WAZ.de

04.11.2015, Sellin (MV)

Sellin: Unbekannte leiten stinkende Flüssigkeit in geplantes Flüchtlingsheim  

In einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Sellin auf Rügen haben Unbekannte eine übelriechende Flüssigkeit verschüttet. Wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte, leiteten die Täter die Flüssigkeit am Mittwoch von außen durch ein Fenster in den Speisesaal des derzeit ungenutzten Schullandheimes. Um welche Flüssigkeit es sich handelt, war am Donnerstagmorgen noch unklar. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen, da ein politisches Motiv hinter der Tat nicht ausgeschlossen wird. Die Feuerwehr hat den betroffenen Raum gereinigt. Focus

04.11.2015: Großpösna (LK Leipzig)

Rasierklingen unter „Refugees not Welcome“ Aufkleber versteckt – Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

Mit dieser rassistischen und menschenfeindlichen Tat, hat die Flüchtlingsfrage in Großpösna eine kriminelle Dimension erreicht. Ein Bauhofmitarbeiter bemerkte am Montag den 02.11.15 vor einer Grundschule beim entfernen eines dieser besagten Aufkleber eine Rasierklinge. In der Nähe wurden weitere 20 Aufkleber gesichtet, bei denen Klingen auf den ersten Blick nicht sichtbar sind, weswegen eine erhebliche Verletzungsgefahr besteht. Hauptamtsleiter Daniel Strobel wertet die Tat als „vorsätzliche Gefährdung unserer Mitarbeiter, vor allem aber der Kinder der Grundschule“. Aufkleber sollen daher bei dem Ordnungsamt der Gemeinde gemeldet werden, welches sich dann um eine Beseitigung kümmert.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

04.11.2015: Görlitz (LK Görlitz)

Piraten-Stadträtin bedroht

Eine Piraten-Stadträtin aus Görlitz wurde im Internet wegen ihres Engagements zum Thema Asyl bedroht.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

03.11.2015: Chemnitz (Stadt Chemnitz)

Helferin angegriffen

Eine ehrenamtliche Helferin einer Kirchgemeinde ist von einem Unbekannten angegriffen worden. Er warf einen faustgroßen Stein durch die Heckscheibe ins Innere ihres Pkw. Die Scheibe barst, die Frau blieb unverletzt. Sie engagiert sich in einer Asylbewerberunterkunft und hatte schon zuvor anonyme Post mit Drohungen erhalten.http://www.raa-sachsen.de/index.php/chronik.html

03.11.2015, Geretsried (Bayern)

15 Jugendliche brüllen „Ausländer raus“ vor Geflüchteten-Unterkunft

In der Nacht zu Dienstag, ziehen zehn bis 15 Jugendliche zur Mittelschul-Turnhalle, in der zur Zeit 150 Geflüchtete vorübergehend untergebracht sind. An der Unterkunft klopfen sie gegen die Fensterscheiben der Erstaufnahmeinerichtung und schreien „Ausländer raus!“. Der Vorsitzende des Sportvereins TUS Geretsried beobachtet den Vorfall und alarmiert die Polizei. Die Polizeidienststelle Geretsried verschweigt den Vorfall jedoch zunächst und führt ihn nicht in ihrem ansonsten ausführlichen Pressebericht auf. Das Geschehen wird daher erst zwei Wochen später durch Recherchen der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) bekannt. Johann Brandhuber, stellvertretender Leiter der Polizeidienststelle Geretsried, rechtfertigt das Vorgehen gegenüber der SZ: „Ich wollte keinen Nachahmer-Effekt“.Süddeutsche Zeitung

3. November 2015, Berlin-Johannisthal

Couragiert gehandelt und angegriffen worden

Eine junge Frau die mit dem Fahrrad in Johannisthal unterwegs war beobachtete mehrere Neonazis, wie sie einen Mann rassistisch beleidigten. Sie ist eingeschritten und wurde daraufhin von einem der Neonazis vom Fahrrad getreten.http://www.berliner-register.de/chronik/treptow-k%C3%B6penick

03.11.2015, Prenzlau (Brandenburg)

Männer schlugen 28-jährigen Flüchtling vom Fahrrad

Nach bisherigen Erkenntnissen stießen zwei bis drei Unbekannte am Dienstag einen 28-Jährigen Asylsuchenden von seinem Fahrrad und schlugen auf ihn ein, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Mann erlitt Verletzungen im Gesicht. Er wurde ambulant behandelt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.Welt online

03.11.2015, Waldkreiburg (Bayern)

20-jähriger aus Nigeria beim Einkaufen bedroht

Ein 20-jähriger Asylsuchender aus Nigeria wurde am Dienstagabend nach dem Einkaufen bedroht. Demnach stiegen zwei Männer und eine Frau aus einem Auto aus, gingen auf den Mann zu und begannen in aggressiver Weise in englischer Sprache auf ihn einzureden und ihn zu schubsen. Nachdem einer der Täter mit einer Eisenstange auf den jungen Mann losging, ließ dieser seine Einkaufstüten stehen und flüchtete.InnSalzach24

3. November 2015, Berlin-Neukölln

Beleidigt, beschimpfen und angeschrieen im Stadtbad Neukölln

EineTrans* Person wurde in das Stadtbad Neukölln beleidigt, beschimft und angeschrien. http://www.berliner-register.de/chronik/neuk%C3%B6lln

02.11.2015, Kiel (Schleswig-Holstein)

6 Männer greifen Flüchtling am Bahnhof an

Am späten Montagabend kam es auf dem Bahnhofsvorplatz zu einem Angriff auf einen 35-jährigen Asylsuchenden aus dem Irak. Eine Gruppe von 6 Männern verfolgte den Mann und griff ihn mit Glasflaschen an. Das Opfer erlitt Gesichtverletzungen und musste ins Krankenhaus ein.Stern

2. November 2015, Berlin-Marzahn

Versuchte Angriffe durch Nazihools in Marzahn

Im Umfeld der neonazistischen Demonstration am S-Bahnhof Springfuhl versuchen aggressive Nazihooligans Gegendemonstranten anzugreifen. Statt sich der rechten Demonstration anzuschließen versammeln sie sich immer in der Nähe der antifaschistischen Kundgebung und versuchen Personen anzugreifen. Die Polizei schreitet nur teilweise ein und die toleriert die Gruppe von ca. 20 Neonazis die offensichtlich nicht demonstrieren wollen sondern die Konfrontation suchen. Als Gegendemonstranten sich auf den Heimweg machen werden sie von den Nazihooligans gejagt ohne das die Polizei eingreift.http://www.berliner-register.de/chronik/marzahn-hellersdorfKurz nach der Bärgida-Demo werden Demonstrierende auf einem nahegelegenen Parkplatz gejagt: 15 Neonazis tauchen aus Büschen auf und rennen, Gewalt androhend, auf die Personen zu, die sich nur retten, weil sie in ein Auto einsteigen und wegfahren können.http://www.berliner-register.de/chronik/marzahn-hellersdorf

02.11.2015, Spremberg (Brandenburg)

Feuer in Flüchtlingsheim in Spremberg

In Spremberg (Spree-Neiße) ist am frühen Morgen gegen 4 Uhr ein Feuer im Keller eines ehemaligen Gymnasiums ausgebrochen. Inwieweit noch weitere Räumlichkeiten betroffen sind, ist nach Angaben der Polizeidirektion Süd derzeit noch unklar. Auch zur Brandursache können noch keine Aussagen getroffen werden. Brandstiftung sei aber nicht auszuschließen, hieß es. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Das seit über einem Jahr leerstehende Gebäude am Rande eines Wohngebiets im Ortsteil Trattendorf wird gerade zu einer Unterkunft für Asylbewerber umgebaut. Es soll nach seinem Umbau Platz für bis zu 180 Flüchtlinge bieten und im Frühjahr 2016 bezogen werden.Maz-Online.de

02.11.2015, Berlin

Welt-Reporter bei Neonazi-Demo attackiert

„Medienkritik“ von Rechten wird immer häufiger gewalttätig geäußert. Nach Angriffen auf Journalisten bei einer Demo in Dresden kam es am Montagabend in Berlin erneut zu Übergriffen, dieses Mal auf Reporter der Welt. In Berlin kam es am Montagabend bei einer NPD-Demo gegen ein Flüchtlingsheim erneut zu Angriffen auf Berichterstatter. Wie Welt-Journalist Martin Heller via Twitter und Periscope dokumentierte, griff mindestens ein Demo-Teilnehmer das Welt-Videoteam bei seinen Dreharbeiten an. Hellers Aussagen zufolge soll auch ein zweiter Demonstrant dabei gewesen sein. Die Männer gingen die Journalisten körperlich an und wollten ihnen das Kamera-Equipment aus den Händen schlagen.Meedia

01.11.2015, Walluf (Hessen)

Walluf: Zukünftige Flüchtlingsunterkunft unter Wasser gesetzt

Zwischen 300 und 400 Menschen sind am Sonntagmittag in Walluf zusammengekommen, um ein deutliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen und zu zeigen, dass Flüchtlinge in Walluf willkommen sind. Hintergrund der Demonstration, zu der alle Fraktionen des Gemeindeparlamentes einhellig aufgerufen hatten, ist der Anschlag auf die ehemalige Pension Henz, in der Flüchtlinge untergebracht werden sollen. Unbekannte waren in das Haus in der Johannisbrunnenstraße eingebrochen und hatten das Gebäude unter Wasser gesetzt, sodass es auf viele Wochen nicht bewohnbar ist.Wiesbadener KurierHessenschau.de

01.11.2015, Sehnde (Nidersachsen)

Brandanschlag auf bewohnte Asylunterkunft in Sehnde

Auch auf eine bewohnte Asylunterkunft in Niedersachsen wurde in der Nacht zum heutigen Sonntag ein Brandanschlag verübt. In Sehnde bei Hannover nahm die Polizei einen 43-jährigen Mann wegen des Verdachts der Brandstiftung fest. Nach Angaben der Polizei brannte es kurz nach ein Uhr im Eingangsbereich des Fachwerkhauses, in dem eine dreiköpfige Familie lebt. Passanten alarmierten die Feuerwehr. Mithilfe der Bewohner konnten sie das Feuer noch vor Eintreffen der Rettungskräfte löschen. Verletzt wurde niemand. Ermittler kamen wenig später auf die Spur des Verdächtigen. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung fanden sie mutmaßliches Beweismaterial und nahmen ihn fest.Die ZEITNeue Presse

01.11.2015, Döbeln

Schüsse auf Erstaufnahme in Döbeln

Unbekannte haben vermutlich bereits am Sonntag, in der Zeit zwischen 15 und 23 Uhr, Scheiben der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge an der Eichbergstraße beschädigt. Eine entsprechende Anzeige erhielt die Polizei erst am Dienstagvormittag. „Nach ersten Erkenntnissen könnten die Beschädigungen an der äußeren Verglasung mit einer Luftdruckwaffe verursacht worden sein“, teilt die Polizeidirektion Chemnitz mit. Verletzt wurde niemand. Angaben zur Höhe des Schadens liegen noch nicht vor.Sächsische Zeitung

01.11.2015, Magdeburg

Rassismus in Magdeburg: Bis zu 30 Unbekannte überfallen Asylbewerber

Bis zu 30 teilweise mit Baseballschlägern bewaffnete Unbekannte haben in Magdeburg drei Asylbewerber angegriffen und verletzt. Ein 24-jähriger mutmaßlicher Täter wurde vorläufig festgenommen, wie die Polizei am Sonntag in Magdeburg mitteilte. Den Angaben zufolge hatten zivile Polizeibeamte am frühen Sonntagmorgen den Angriff von 20 bis 30 dunkel gekleideten Personen auf die aus Syrien stammenden Männer beobachtet. Als die Beamten einschritten, flüchteten die Angreifer in verschiedene Richtungen. Einer der Täter bedrohte die Polizisten mit einem Schlagstock. Nachdem diese sich mit Pfefferspray zur Wehr setzten, floh auch er. Die Opfer des Überfalls, zwei 26 und ein 35 Jahre alter Syrer, wurden mit Prellungen und Verletzungen im Gesicht ambulant im Krankenhaus behandelt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, schweren Landfriedensbruchs, Verstoßes gegen das Waffengesetz und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.mz-webmdr

01.11.2015, Freital (Sachsen)

Angriff auf Flüchtlingswohnung, ein Verletzer

Bei einem Anschlag auf eine Wohnung von Asylsuchenden ist ein Mensch leicht verletzt worden. Das Operative Abwehrzentrum der Polizei teilte mit, dass ein 26-Jähriger Schnittwunden an der Stirn erlitten habe, als in der Nacht zum Sonntag vor seinem Schlafzimmerfenster eine Sprengladung explodierte. Bei dem Sprengsatz habe es sich um in Deutschland nicht zugelassene Pyrotechnik gehandelt. Drei Fenster bewohnter Zimmer seien zerstört worden. In der Erdgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses sind acht Asylsuchende untergebracht. Die Täter entkamen unerkannt. Die Polizei geht von einem rechten Hintergrund aus und sucht Zeugen.MDR

01.11.2015, Meerane (Sachsen)

Mob gegen Flüchtlingsbusse

Etwa 100 Personen, darunter stadtbekannte Neonazis und NPD-Anhänger, haben am Montagabend in Meerane randaliert. Der Mob versammelte sich, nachdem bekannt wurde, dass am Abend Asylsuchende am Bahnhof ankommen und von dort aus in Unterbringungen in ganz Sachsen verteilt werden sollten. Die Menge versuchte, die Busse mit Blockaden an der Abfahrt zu hindern. Aus der Gruppe heraus wurden Polizeibeamte mit Böllern beworfen und tätlich angegriffen. Eine Frau wurde verletzt.MOPO24

01.11.2015, Berlin-Johannisthal

Unbekannte dringen mehrfach auf Gelände ein

In der Nacht zu Sonntag gab es mehrere Angriffe auf eine neu eingerichtete Asylunterkunft. Viermal musste der Sicherheitsdienst die Polizei rufen, weil Böller flogen und Unbekannte auf das Gelände vordrangen. Ein Böller explodierte an der Eingangstür. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.uffmucken-schöneweide

01.11.2015, Dortmund

Müllcontainer neben Unterkunft angezündet

Am Dortmunder Leibniz-Gymnasium an der Kreuzstraße haben in der Nacht zu Sonntag Müllcontainer gebrannt. In unmittelbarer Nähe der Schule sind derzeit Geflüchtete in einer Turnhalle untergebracht. Mittlerweile bestätigt die Polizei, Spuren eines Brandbeschleunigers gefunden zu haben. „Die Nähe zur Unterkunft legt natürlich den Schluss nahe, dass es einen rechten Hintergrund gibt. Darum haben wir auch die Soko Rechts eingeschaltet, die intensiv ermittelt“, sagte Polizei-Sprecher Gunnar Wortmann. „Doch wir ermitteln weiter in alle Richtungen.“Ruhrbarone

01.11.2015, Kelkheim

Scheiben eines Gasthauses eingeworfen

Am Sonntagmorgen gegen 3.30 Uhr werfen Unbekannte die Scheiben von vier Fenstern eines Gasthauses in Kelheim-Weltenburg ein. Das derzeit noch leerstehende Haus soll in Kürze als Unterkunft für 30 Asylsuchende genutzt werden.https://www.aida-archiv.de/index.php/chronologie/chronik/11/2015

 

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