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Die Bruderschaft “Turonen“ / “Garde 20“

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Zunächst trat sie 2014 unter dem Namen „Bruderschaft Thüringen“, teilweise auch als „Bruderschaft H8 Thüringen“, in Erscheinung. 2015 wurde die Gruppe umbenannt und ist seit dem unter „Turonen“ und „Garde 20“ bekannt. Dabei handelt es sich nicht um drei verschiedene Gruppierungen, sondern um ein und denselben Personenkreis.

Wie aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage von Die Linke hervorgeht, handelt es sich bei den Mitgliedern um bekannte Rechtsextreme aus mehreren Teilen Thüringens. Das Netzwerk organisiere hauptsächlich Rechtsrock-Konzerte und sammele sich um die Ballstädter Neonazi-Szene. Aus derselben Anfrage lässt sich entnehmen, dass die Gruppe über ein hohes Mobilisierungspotential und einen hohen Vernetzungsgrad verfügt. Als Treffpunkt der Gruppierung wird das szenebekannte „gelbe Haus“ genannt. 

 

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ERSCHIEßUNGSKOMMANDO & Co. (final)

Rechtsrock & Rechtsterror – Teil 6 „Erschießungskommando“ & Co

Die Reihe „Rechtsrock & Rechtsterror“ beleuchtet die inhaltlichen und personell-strukturellen Verbindungen zwischen Rechtsrock und Rechtsterror. Timo Büchner zeigt diese Verbindungen an Liedtexten und Mitgliedern ausgewählter Rechtsrock-Bands auf. In dieser Folge: „Erschießungskommando“ & Co.

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Ballstädt, Thüringen: Angelpunkt der Bruderschaft „Turonen“ / „Garde 20“. Dort liegt der Szenetreffpunkt „Gelbes Haus“.

Großrazzia in Thüringen Die Biker-Nazis der Turonen / Garde 20 (Bruderschaft Thüringen)

Sie verkaufen Crystal Meth, betreiben Bordelle, organisieren Rechtsrock-Konzerte und sind international bestens vernetzt: Am vergangenen Freitag wurden knapp 30 Räume der rechtsextremen Bruderschaft „Turonen“/„Garde 20“ („Bruderschaft Thüringen“) durchsucht, zehn Personen wurden verhaftet. Nicht aber wegen ihrer politischen Aktivitäten, sondern wegen organisierter Kriminalität.

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