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Die Bruderschaft “Turonen“ / “Garde 20“

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Zunächst trat sie 2014 unter dem Namen „Bruderschaft Thüringen“, teilweise auch als „Bruderschaft H8 Thüringen“, in Erscheinung. 2015 wurde die Gruppe umbenannt und ist seit dem unter „Turonen“ und „Garde 20“ bekannt. Dabei handelt es sich nicht um drei verschiedene Gruppierungen, sondern um ein und denselben Personenkreis.

Wie aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage von Die Linke hervorgeht, handelt es sich bei den Mitgliedern um bekannte Rechtsextreme aus mehreren Teilen Thüringens. Das Netzwerk organisiere hauptsächlich Rechtsrock-Konzerte und sammele sich um die Ballstädter Neonazi-Szene. Aus derselben Anfrage lässt sich entnehmen, dass die Gruppe über ein hohes Mobilisierungspotential und einen hohen Vernetzungsgrad verfügt. Als Treffpunkt der Gruppierung wird das szenebekannte „gelbe Haus“ genannt. 

 

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Am Samstag sind Neonazis in Berlin-Spandau zum Gedenken an den NS-Verbrecher Rudolf Heß aufmarschiert. Ihre geplante Strecke konnten sie zwar dank engagierter Gegendemonstrant_innen nicht erreichen, dieser Erfolg sollte jedoch nicht verschleiern, dass die rechtsextreme Szene trotz heftiger interner Zerstrittenheit insgesamt 1.100 Neonazis mobilisieren konnte – aus dem In- und Ausland.

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