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Symbole und Erkennungszeichen Die Odal-Rune

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Auch als „Othala“ bekannt. Die Bedeutung leitet sich von der germanischen Silbe „Od“ ab, „Besitz“ oder „Erbe“ zu Deutsch.

Im Dritten Reich wurde sie als das Symbol für „Blut und Boden“ gedeutet und vielfach verwendet. Damals bedienten sich die Reichsbauernschaft, die HJ, SS-Freiwilligenverbände und das Rasse- und Siedlungsamt ihrer.

Doch auch heute noch wird die Rune von rechtsextremen und rassistischen Organisationen instrumentalisiert. Darunter die 1994 verbotene neonazistische „Wiking Jugend“, der „Bund Nationaler Studenten“ oder sogar die „African Student Federation“ haben sie auf ihrem Banner.

Das Verwenden unterliegt nur im Zusammenhang mit rechtsextremen Inhalten einem Verbot. Das Abzeichen der Bundeswehr für Hauptfeldwebel verwendet ein Symbol, dass der Odal-Rune sehr ähnlich sieht, allerdings stellt das Tragen einer Original-Odal-Rune innerhalb der Bundeswehr eine Straftat dar.

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Symbole und Erkennungszeichen Gaudreieck/Gauwinkel

Dieser Ärmelaufnäher wurde in der NS-Zeit genutzt, um die Herkunft eines Gaus der NSDAP, der Hitlerjugend (HJ), des Bundes Deutscher Mädel (BDM) oder einer der Unterorganisationen genau zu kennzeichnen. „Gau“ bezeichnete die Bezirke, die ebenfalls wieder und wieder unterteilt waren. Gauleiter waren in Zusammenarbeit mit der Wehrmacht verantwortlich für die zivile Verteidigung ihres Gebietes.

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Themar, Neonazis, Nazis

Kleidung

So einfach wie noch in den 1990er Jahren sind Nazis heutzutage optisch meist nicht mehr zu erkennen. Die klischeehafte Erscheinung meist junger, bulliger Männer mit Glatze, Bomberjacke und Springerstiefeln gibt es zwar noch, allerdings spielen sie inzwischen stilistisch eine untergeordnete Rolle. Der Stil der Szene hat sich stark ausdifferenziert. Viele Neonazis bevorzugen dezentere und modischere Kleidung.

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