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Faustrecht

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Ausschnitt aus einem Album-Cover von "Faustrecht" (Quelle: Screenshot)

Titel wie „Die Macht des Kapitals“ verdeutlichen, dass zu den Feindbildern von Faustrecht neben den üblichen rechten Sündenböcken auch „Bonzen und Börsenspekulanten“ gehören. Ihr Bandlogo, ein Zahnrad, diente schon im Nationalsozialismus der „Deutschen Arbeitsfront“ als Logo.

Die 1994 gegründete Band um Sänger „Nogge“ stammt aus dem Allgäu und war anfangs eine Art Hausband der 1996 verbotenen „Skinheads Allgäu“. 2002 löste sich die Band auf, mittlerweile spielt sie aber wieder zusammen. In 2006 und 2007 gab sie etwa zehn Konzerte. 2007 hatten sie beispielsweise einen Auftritt in Belgien. Ein Bandmitglied hetzte dort gegen „zionistische Bastarde“. Das Publikum quittierte solche Ansagen begeistert mit Hitlergrüßen und Sieg-Heil-Rufen. Ein Teil der Band war Mitglied im inzwischen verbotenten Musiknetzwerk „Blood & Honour“.

Die 1997 veröffentlichte CD „Blut, Schweiß und Tränen“ wurde am 31.10.2000 indiziert. Es folgte 1999 die CD „Sozialismus oder Tod“. Gegen die CD „Geächtet“ besteht seit dem Ende 1996 ein Beschlagnahmebeschluss. 2004 wurde sie indiziert.

Die Band trat regelmäßig auf Konzerten von „Blood and Honour“ im Ausland auf, so beispielsweise 2012 in Finnland, 2013 in Frankreich und 2014 im Großbritannien.

Die Band gab im Frühjahr 2018 auf ihrer Website ihre Auflösung bekannt.

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