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Knape, Andy

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Andy Knape steht innerhalb der JN und NPD für eine Modernisierung der Organisationen und deren Vernetzung mit parteilosen Rechtsextremisten, etwa den ?Freien Kameradschaften?. Dazu tritt er auf Veranstaltungen und in Mobilisierungsvideos der rechten Szene als Redner für die JN auf, wie etwa in den Videos zu den „Trauermärschen“ vom 16. Januar 2010 in Magdeburg und vom 6. August 2011 in Bad Nenndorf. Auf dem Bad Nenndorfer „Trauermarsch“ vom 14. August 2010 wurde Knapes Rede von der Polizei wegen mutmaßlicher Glorifizierung der Waffen-SS abgebrochen.

Auf Veranstaltungen engagiert er sich auch als offizieller Ordner. In dieser Funktion tritt er auf der Demonstration am 1. Mai 2010 in Berlin hervor. Hier scheint sein besonderer Arbeitsschwerpunkt innerhalb von JN und NPD zu liegen. In einem Interview gegenüber der Webseite der JN warb Knape im Oktober 2011 für seine Idee des Aufbaus eines modernen „Sicherheitsdienstes“, den er mit dem offiziellen „Ordnungsdienst“ (OD) der Partei identisch setzt. Die Bezeichnung „Sicherheitsdienst“ (SD) trug ab 1931 der Geheimdienst der NSDAP, der 1939 der SS unterstellt wurde. Vor diesem Hintergrund müssen auch die Aussagen Knapes gewertet werden, wenn er als herausragendes Element des „Sicherheitsdienstes“ neben einer kostengünstigen Ausbildung von Ordnern auch den „verschworenen Mannschaftsgeist“ benennt.

Nebenbei bedient er sich jedoch auch anderer Formen von „Öffentlichkeitsarbeit“. So gab er sich am 26. Februar 2011 während eines Konzerts des DJ-Teams „Tiefschwarz“ in der „FestungMark“ in Magdeburg als Türsteher aus und verweigerte alternativ aussehenden Jugendlichen den Zutritt. Der Veranstalter erstattete Strafanzeige gegen Knape.

Innerhalb der NPD zählt Andy Knape zum engeren Kreis des Parteivorsitzenden Holger Apfel. Er unterstützt dessen Bemühungen mittels einer modernen Außendarstellung einen größeren Zuspruch der Partei in der Bevölkerung zu erzeugen.

Knape tritt für ein selbständiges Agieren der JN gegenüber der NPD ein. So stellt er im Vorfeld des Neuruppiner Bundesparteitages die Forderung nach einer Ausweitung der Finanzierung der JN, um sich gegenüber anderen Parteien bei Jugendlichen durchsetzen zu können.

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