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Thor Steinar

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„Thor Steinar“ ist die ungekrönte Lieblingsmarke der rechtsextremen Szene. Die Kleidungskollektionen der Marke aus dem brandenburgischen Königs Wusterhausen ist ebenso dezent nach außen wie eindeutig nach innen gestaltet. Anfangs war „Thor Steinar“ fast ausschließlich in einschlägigen Naziläden und Versänden zu kaufen. Inzwischen drängt sie auch in Sportgeschäfte. Mit germanischen Runen, völkischer Symbolik, sowie zweideutigen T-Shirt-Aufdrucken, wie „Ski Heil“ oder “ Hausbesuche“ (mit einem Maschinengewehr darunter) machte sich die Marke schnell in der rechtsextremen Szene beliebt. Allerdings wurde jüngst bekannt, dass es mit der Mähr, Verkaufserlöse flössen zurück in die rechtsextreme Szene, nicht mehr weit her ist: Die ursprünglichen Besitzer verkauften an einen Investor aus Dubai, der die Marke nun international herausbringen will.

| Kleidung: Allgemeine Kennzeichen
| Kleidung: Marken, die bei Neonazis beliebt sind

| Übersicht: Rechtsextreme Symbole, Erkennungszeichen und Codes

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Hintergrund Rechtsextreme Symbole, Codes und Erkennungszeichen

Vom eindeutigen „88“ für „Heil Hitler“ bis zum unaufälligen „Thor Steinar“-Pullover – die rechtsextreme Szene benutzt eine Vielzahl an Symbolen, Codes und Erkennungszeichen. Viele sind für Außenstehende auf den ersten Blick nicht eindeutig zu erkennen, verfehlen damit aber ihre Wirkung innerhalb der Szene (Zusammengehörigkeit) und gegenüber Opfergruppen (Bedrohung) nicht.

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Symbole und Erkennungszeichen Die Lebensrune / Man-Rune

Die Lebensrune (Man-Rune) hat den Lautwert z. Zu Beginn der völkischen Bewegung wird die Rune als Lebensrune gedeutet und ihr umgedrehtes Pendant als Todesrune. Unter dem NS-Regime wurde die Lebensrune als Lebensborn-Zeichen verwendet. Der Lebensborn war in der NS-Zeit ein von der SS getragener, staatlich geförderter Verein, dessen Ziel es war, auf der Grundlage der nationalsozialistischen Rassenhygiene und Gesundheitsideologie die Erhöhung der Geburtenziffer „arischer“ Kinder herbeizuführen.

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Rechtsextreme Sprachcodes

Rechtsextreme sind bei Wort- oder Phrasenschöpfung erfinderisch – gilt es doch, sprachliche Signale an Gleichgesinnte auszusenden und eigene Ideologie ausdrücken zu können, ohne strafrechtlich belangt zu werden. Gerade im Internet finden solche rechtsextreme Wortschöpfungen schnell Verbreitung.

Von Simone Rafael

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