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Argumentationshilfen aktuell zu Flucht und Asyl, Rechtspopulismus und Fake News

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Wie entscheidend sind Fake News im Bundestagswahlkampf? Auch dazu erschien im August eine Studie. (Quelle: www.flickr.com / Hrag Vartanian / CC BY-ND 2.0)

 

Fakten zur Asylpolitik

(Sachverständingenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration)

In einem Faktenpapier hat der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration die wichtigsten Informationen und Zahlen zur Asylpolitik in Deutschland und auf EU-Ebene zusammengestellt. Darin werden Strukturdaten, Asylverfahren und -leistungen sowie Regelungen im Bildungsbereich und für die Erwerbstätigkeit dargestellt.

https://www.svr-migration.de/publikationen/fakten-zur-asylpolitik/

 

Zuwanderung zum Zweck der Erwerbstätigkeit 

(Sachverständingenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration)

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration hat ein Faktenpapier zusammengestellt, in dem wichtige Informationen zur Regelung der Zuwanderung zum Zweck der Erwerbstätigkeit dargestellt werden.

https://www.svr-migration.de/publikationen/zuwanderung-zum-zweck-der-erwerbstaetigkeit/

 

Zwei Jahre nach dem „Flüchtlingssommer“ – Wo stehen wir?

(Mediendienst Integration)

Schätzungsweise 890.000 Schutzsuchende kamen 2015 nach Deutschland. In einer Expertise für den MEDIENDIENST ziehen die Migrationsforscher Olaf Kleist und Ina Göken nun Bilanz: Wie finden Flüchtlinge Zugang zum Bildungssystem? Und wie ist ihre Situation auf dem Arbeitsmarkt? Das Fazit der Forscher: Es gab viele Fortschritte, doch bei Asylverfahren, der Anerkennung ausländischer Abschlüsse und der Wohnsitzauflage sehen sie Änderungsbedarf.

https://mediendienst-integration.de/artikel/zwei-jahre-nach-dem-fluechtlingssommer-wo-stehen-wir-heute-expertise-olaf-kleist-ina-goeken.html

 

Integration von muslimischen Einwanderern in Deutschland macht deutliche Fortschritte

(Bertelsmann Stiftung)

Die Integration muslimischer Einwanderer in Deutschland macht deutliche Fortschritte. Spätestens seit der zweiten Generation sind sie mehrheitlich in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Das zeigt der Religionsmonitor 2017 der Bertelsmann Stiftung, der Sprachkompetenz, Bildung, Teilhabe am Arbeitsleben und interreligiöse Kontakte von Muslimen in Westeuropa untersucht hat.

https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/pid/integration-von-muslimen-in-deutschland-macht-deutliche-fortschritte/

 

Wer wählt Rechtspopulisten? 

(Hans-Böckler-Stiftung)

Die meisten Menschen in Deutschland nehmen die aktuelle wirtschaftliche Situation positiv wahr – doch viele machen sich Sorgen um ihre Zukunft. „Kontrollsorgen, Abstiegsangst, Angst vor Arbeitslosigkeit und Verunsicherung über die Zukunft fördern laut dieser Studie nachweislich den Zulauf zu Rechtspopulisten“, sagt Reiner Hoffmann, Vorsitzender des DGB und des Vorstands der Hans-Böckler-Stiftung. „Unsere Antwort kann nur lauten: Mehr Sicherheit im Betrieb mit Tarifverträgen und einer starken Mitbestimmung, und eine Ordnung auf dem Arbeitsmarkt, die Gute Arbeit fördert und sichert, also prekäre Beschäftigung wie Leiharbeit eingrenzt und sachgrundlose Befristung abschafft. Wer noch mehr Zeitarbeit will, mehr Befristung oder die Arbeitszeit deregulieren will, wer nicht mal die Begriffe Tarifvertrag und Mitbestimmung im Wahlprogramm verankert hat, hat nicht verstanden, was auf dem Spiel steht.“

https://www.boeckler.de/14_110284.htm

 

Positionieren. Konfrontieren. Streiten. Handlungsempfehlungen zum Umgang mit der AfD

(Amadeu Antonio Stiftung)

Als die AfD die politische Bühne betrat und in viele Talkshows eingeladen wurde, war die Aufregung groß. CSU bis LINKE riefen dazu auf, die AfD zu »entzaubern« und »inhaltlich zu stellen«. Doch nach wie vor tun sich Medien, Parteien und Zivilgesellschaft im Umgang mit rechtspopulistischen Inhalten und Strategien schwer. Viel zu häufig gelingt es der AfD, Themen zu setzen und den Ton der Debatte zu bestimmen. Wer sich in die Auseinandersetzung begibt, lässt sich oft verunsichern, einschüchtern und in die Defensive drängen. Die Handreichung „Positionieren. Konfrontieren. Streiten.“ richtet sich an Parteien, Medien, Wirtschaft, Gewerkschaften, Sportverbände, zivilgesellschaftliche Initiativen sowie staatliche Verwaltungen. Die zahlreichen Praxisbeispiele und Interviews, u.a. mit Alice Lanzke (Projektleiterin Neue Deutsche Medienmacher), Sabine am Orde (innenpolitische Korrespondentin der taz) und Sanem Kleff (Leiterin der Bundeskoordination „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“) sollen die Leser_innen ermutigen, sicherer und offensiver in die Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Positionen und Strategien zu treten.

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/2017/positionieren-konfrontieren-streiten-handlungsempfehlungen-zum-umgang-mit-der-afd/

 

Überall Fake News?

(Stiftung Neue Verantwortung)

Mit der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA, ist die Diskussion um sogenannte „Fake News“ auch nach Europa geschwappt. In Deutschland, kurz vor der Bundestagswahl, befürchtet jeder dritte Deutsche, laut Forschungsgruppe Wahlen, einen großen Einfluss von falschen Informationen auf die Bundestagswahl. Aber stimmt das?

https://www.stiftung-nv.de/de/publikation/deutschland-vor-der-bundestagswahl-ueberall-fake-news

 

Was hält Europa zusammen? Die EU nach dem Brexit.

(Friedrich Ebert Stiftung)

Eine repräsentative Acht-Länder-Studie der FES: Trotz Brexit, Trump und Krisen: 60 Prozent der EU-Bürger wollen mehr Zusammenarbeit in Europa – in Deutschland sind es sogar 80 Prozent.

https://www.fes.de/de/presse/aktuelle-pressehinweise/neue-studie-was-haelt-europa-zusammen-die-eu-nach-dem-brexit-eine-repraesentative-acht-laender-studie-der-fes/

 

„Gender raus!“ 12 Richtigstellungen zu Antifeminismus und Gender-Kritik

(Heinrich Böll Stiftung)

Angriffe gegen Feminismus, gleichgeschlechtliche Lebensweisen und emanzipative Familien- und Lebensmodelle, gegen Gender Studies, Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitiken werden seit längerem in Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehsendungen, Blogs, Artikeln und Büchern kontrovers verhandelt. Dies spiegelt sich auch in vielen Auseinandersetzungen im Alltag, in der Kneipe und auf Veranstaltungen wider. Mit dem Satz „Das muss frau* und mann* doch mal sagen dürfen…“ werden rassistische, sexistische und anti-egalitäre Parolen und Verunglimpfungen formuliert.  Die Broschüre stellt zwölf gängigen antifeministischen Positionen Richtigstellungen gegenüber und gibt Hintergrundinformationen.

https://www.gwi-boell.de/de/2017/07/04/gender-raus-12-richtigstellungen-zu-antifeminismus-und-gender-kritik

 

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14 Argumente gegen VorurteileWoher bekomme ich Gegenargumente zu Flüchtlingsfeindlichkeit?  

Das Aufmacherbild ist unter Creative Commons Lizenz CC BY-ND 2.0 bei Flickr erschienen.

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Erstmal vor den Füßen kehren üben, als direkt den Dreck der ganzen Stadt nehmen

Zu den wohl ansteckendsten Übeln dieser Welt gehört die schlechte Laune. Sie braucht eigentlich keine Anlässe, weil es immer Dinge gibt, die einen grummeln lassen oder schlimmeres. Schauen wir uns um: Unsere Welt ist voller Ereignisse, die schlechte Laune provozieren. Terror, Feindseligkeiten, himmelschreiende Ignoranz, Rassismus und allenthalben Leid und Unglück. Wenn es mir schlecht geht und ich in eine Stimmung gerate, in der mir angesichts all dessen die Welt hoffnungslos erscheint, dann schaue ich auf einen Brief, den ich mir selbst geschrieben habe. Darin steht an erster Stelle: "Bitte, mach keine Haufen aus ungelösten Problemen. Schichte sie nicht so hoch auf, dass sie wie ein unerklimmbares Gebirge erscheinen." Nun ist es das Wesen der schlechten Laune, dass sie unbeeindruckt bleibt von solchen Tricks. Also kommt der zweite Punkt: "Schau näher hin. Viel näher. Wenn man sich schwach fühlt und die Straße kehren will, dann ist es besser vor den Füßen zu fegen, als an den Dreck der ganzen Stadt zu denken. Das kannst du machen, wenn du ungefähr weißt, wie es geht."
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