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Kleidung Übernahme linker Symbolik

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Links die Antifa-Flagge, rechts eine der „Nationalen Sozialisten“

Slogans und Designs für Transparente und Buttons- die Fahne der „Antifaschistischen Aktion“ (rot-schwarze Fahne in schwarzem Kreis, auf dem steht „Antifaschistische Aktion“) wird bei den Nazis: schwarz-rote Fahne, z.T. mit weißem Kreis, ähnelt NS-Fahne, im Kreis steht „Nationale Sozialisten“)- statt „Good night white pride“ gibt es „Good night left side“- statt Hakenkreuz werden Hammer und Sichel in den Papierkorb geworfen- das Motiv „Still not <3’ing Police“, das in der linken Szene schon lange verwendet wird, wird zu „Still not <3’ing Antifa“- das weitverbreitete Motiv „Refugees welcome! Bring your families“ wird zu einer islamfeindlichen Aussage umgewandelt: ein Ritter auf einem Pferd mit Lanze, der zwei Menschen davonjagt, dazu der Slogan „Islamists not welcome“- aus „FCK NZS“ wird „LVE NZS“ (für „Love Nazis“)

Rechtsextreme Varianten bekannter linker Anti-Nazi-Symbole

Musik, z.B. „Steh auf, wenn Du am Boden bist“(Die Toten Hosen), „Denkmal“ (Wir sind Helden), „Yankees raus“ (Slime), „Macht kaputt, was Euch kaputt macht“ (Ton Steine Scherben)

Wollen harmlos scheinen, aber ihre Ideologie ist es nicht: Bekenntnis-Buttons der Neonazis

Humoristisches, oft in Punk-Optik, z.B. Buttons „Braune haben gute Laune“ oder „Gegen Nazis – siehst Du ziemlich alt aus“

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Konspiratives Neonazi-Treffen in Sachsen Rechtsterroristische Allianz zwischen „Brigade 8“ und „Combat 18“

Als NPD-Mann Thorsten Heise Ende März in Ostritz ein öffentlich beworbenes Rechtsrock-Event veranstalte, fand nicht weit entfernt ein konspiratives Treffen inklusive Konzert von „Brigade 8“ und „Combat 18“, dem bewaffneten Arm von „Blood & Honour“ statt. Während sich die mediale Aufmerksamkeit auf das Großkonzert konzentrierte, konnten sich andernorts Neonazis ungestört versammeln, vernetzen und austauschen. Dabei wurden neue Allianzen geschmiedet.

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Hintergrund Rechtsextreme Symbole, Codes und Erkennungszeichen

Vom eindeutigen „88“ für „Heil Hitler“ bis zum unaufälligen „Thor Steinar“-Pullover – die rechtsextreme Szene benutzt eine Vielzahl an Symbolen, Codes und Erkennungszeichen. Viele sind für Außenstehende auf den ersten Blick nicht eindeutig zu erkennen, verfehlen damit aber ihre Wirkung innerhalb der Szene (Zusammengehörigkeit) und gegenüber Opfergruppen (Bedrohung) nicht.

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Staatsanwaltschaft SS-Zeichen auf Nazi-Festival hat keinen Bezug zum NS

Der „arische Sicherheitsdienst” auf dem „SS”-Festival in Ostritz trug einheitliche Shirts mit dem Symbol einer brutalen SS-Division. Ein Verfahren wegen Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen wurde nun jedoch eingestellt, weil kein Bezug zum NS hergestellt werden könne. Wie kann das sein?

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