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Monatsüberblick Antisemitismus – August 2017

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Auf der Kunstausstellung "documenta" in Kassel sind Flucht und Asyl viel bearbeitete Themen (Symbolbild: Blick in die documenta-Halle) . Proteste gab es gegen eine Performance, die die Situation im Mittelmeer mit dem Holocaust gleichsetzen wollte. (Quelle: BTN/SR)

 

STUDIE: LEBENSGESTALTUNG VON JÜDINNEN UND JUDEN IN DEUTSCHLAND EINGESCHRÄNKT

Antisemitismus wirkt sich noch heute im Alltag auf das Wohlergehen und die Möglichkeiten der Lebensgestaltung von Jüdinnen und Juden in Deutschland aus. Er sei für Betroffene physisch, psychisch und sozial belastend und zeige sich in Form von Stereotypen, generellen Abwertungen gegenüber Jüdinnen, Juden und dem Judentum, offenen und subtilen Vorurteilen und medialen Bildern. Die Betroffenen verfügten deshalb über vielfältige Strategien im Umgang mit Antisemitismus. Viele sorgten sich über einen Anstieg des Antisemitismus in Deutschland. Dies sind einige Ergebnisse der Studie „Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus in Deutschland“, durchgeführt von der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Julia Bernstein vom Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) und Prof. Dr. Andreas Zick, Dr. Andreas Hövermann und Silke Jensen vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld. Die Studie entstand im Auftrag des „Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus“ des Deutschen Bundestages.

https://idw-online.de/de/news679471http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29341Vergleiche: Ist Antisemitismus wieder hoffähig geworden?

Was hat die Welle des Rechtspopulismus von Trump bis zur AfD mit Antisemitismus zu tun? Diese und andere Fragen stellen wir der Direktorin des American Jewish Committee in Berlin: Deirdre Berger.

http://www.deutschlandfunkkultur.de/judenfeindlichkeit-in-deutschland-ist-antisemitismus-wieder.990.de.html?dram:article_id=394283

 

ANTISEMITISMUS: »Die Sorgen sind begründet«

Benjamin Steinitz, Koordinator der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) , über judenfeindliche Vorfälle im Jahr 2016, Dunkelziffern und Problembezirke in Berlin.

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29271

 

Diakon mit antisemitischer Vergangenheit in Eichstätt

Ein junger Mann, der wegen Judenwitzen das Priesterseminar in Würzburg verlassen musste, ist zum Diakon in Eichstätt geweiht worden. Er habe sich geändert, sagt der zuständige Bischof. Josef Schuster vom Zentralrat der Juden vermutet, die Kirche ist in Personalnot und prüft nicht kritisch genug.

http://www.deutschlandfunk.de/antisemitismus-war-doch-nur-ein-witz.886.de.html?dram:article_id=392008

 

Die AfD sorgt für eine Normalisierung des Antisemitismus in Deutschland

Soll man mit den Feinden der Demokratie reden? Antisemitismusforscher Samuel Salzborn warnt eindringlich vor der Neuen Rechten.. Nicht zuletzt die Dauerpräsenz der AfD-Führungsriege um Jörg Meuthen, Alexander Gauland und Frauke Petry in allen Talkshows gibt ihnen die Möglichkeit, ihre kruden Thesen zu Flüchtlingen, gegen „Altparteien“ und Lügenpresse zu besten Sendezeiten unters Volk zu bringen. Darüber hinaus hat sich ein Milieu verfestigt, das den Grundwerten der Bundesrepublik distanziert bis feindlich gegenübersteht und bis weit in die bürgerlichen Schichten hineinreicht.

http://www.taz.de/!5430027/

 

Antisemitismus im Kulturbereich: Ein Wort und jeder weiß Bescheid

Kolumne von Sibylle Berg: „Am Anfang der Spielzeit der Volksbühen findet ein Konzert oder eine Performance der angesagten englischen Spoken-Word-Künstlerin Kate Tempest statt. Eine aufrechte, wütende Kapitalismuskritikerin. Und glühende Israel-Boykottiererin. Wann immer es eine Petition des BDS zu unterzeichnen gilt, Großbritanniens Künstler sind dabei. Beherzt kämpfen sie von der Insel aus gegen Produkte von Juden, gegen Künstler, die aus Israel kommen oder dort arbeiten wollen, was besonders sinnvoll ist, gegen die Besatzung, gegen all das Unrecht, das so angenehm weit entfernt von zu Hause stattfindet. Vermutlich ist es gerade den englischen Kunst- und Geistesschaffenden sehr wichtig, sich einzubringen. Ein bisschen Frieden auf der Welt, die weit entfernte und nähere Geschichte des eigenen Landes vergessen, die Vergessenen in Sozialsiedlungen verdrängen, den Brexit-legitimierten Rassismus, weg damit. Lasst uns unseren Klassenkampf 3600 Kilometer von zu Hause austragen. Die Vehemenz, mit der eher linkspolitische Menschen auf aller Welt ihr schlechtes Gewissen auf ein winziges Land in weiter Entfernung auslagern, hat pathologische Züge. Ob Amerikas Nazis oder einige Linke der westlichen Welt – der Feind steht fest.“

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/selbstueberschaetzung-ein-wort-und-jeder-weiss-bescheid-kolumne-a-1163345.html

Vgl.: Hat der Feminismus ein Antisemitismus-Problem?, Krautreporter

 

documenta: Autor zerreißt Gedicht mit Holocaust-Vergleich

Versöhnliches Ende im Streit um die documenta-Performance „Auschwitz on the beach“: Sein Gedicht mit Holocaust-Vergleichen hat der Autor Franco Berardi öffentlich zerrissen. Dass er es geschrieben hat, bereut er nicht: „Ich wollte den Namen Auschwitz als Schutzschild benutzen, gegen den Faschismus, der wiederkommt. Gegen den Holocaust, der am Horizont lauert!“ Die geplante Kunstperformance mit dem Titel „Auschwitz on the beach“ hat so viel Protest und Entrüstung hervorgerufen, dass die documenta-Künstler ihr Werk änderten. Am Donnerstagabend sollte es endlich im Fridericianum in Kassel aufgeführt werden, unter dem neuen Titel „Shame on us“. Anstatt dabei das Gedicht mit dem Holocaust-Vergleich vorzutragen, entschied sich der italienische Dichter Franco Berardi allerdings dafür, ein Statement abzugeben. „Ich weiß, es ist ein zu starkes Wort, Holocaust, es hat Menschen getroffen, die ich respektiere. Ich werde niemals mehr das Wort Gauleiter benutzen“, sagte er vor rund 150 Zuhörern, die dicht gedrängt im Veranstaltungssaal saßen. Den Zettel, auf dem das Gedicht stand, zerriss er demonstrativ. Das Künstlerteam um den Dichter Berardi, der für seine scharfe Kapitalismuskritik bekannt ist, hatte zuvor im Ankündigungstext für die Performance auf der Internetseite der documenta 14  geschrieben, die Europäer würden in Nordafrika Konzentrationslager für Flüchtlinge errichten und Gauleiter aus Libyen dazu benutzen, die Flüchtlinge zu vernichten. Das Salzwasser des Mittelmeeres sei „das neue Zyclon B“ hieß es ebenfalls.

http://www.hessenschau.de/kultur/documenta/autor-zerreisst-gedicht-mit-holocaust-vergleich,auschwitz-beach-entschaerft-102.html

 

VOLKSSPORT „ISRAELKRITIK“ – WARUM ES RICHTIG IST, SICH GEGEN DIE DELEGITIMIERUNG DES JÜDISCHEN STAATES IM MÜNCHNER EINE-WELT-HAUS ZU WEHREN

Es ist eine Binse: Sachlicher Kritik an Israel steht nichts entgegen. Aber wer dämonisiert, delegitimiert oder mit doppelten Standards operiert, wer mit den Nazis vergleicht, die Schoa relativiert, Israel das Existenzrecht abspricht, zum Boykott aufruft, die zionistische Weltverschwörung suggeriert oder Juden pauschal anklagt, argumentiert antisemitisch und schürt antijüdische Ressentiments und Hass. Immer wieder wurde solcher Antizionismus im »Eine-Welt-Haus« praktiziert. Die Hauptverantwortlichen haben das gefördert. Lange hatte dort auch die Palästinensische Gemeinde München e.V. ihre Schaltzentrale. Bei ihrer »Kundgebung für die Al-Aksa-Moschee und das palästinensische Volk« wurde am Samstag in der Münchner Fußgängerzone zur »Ächtung und Isolierung des zionistischen Staates« aufgerufen. Unter jenen, die »Down with Israel!« und »Allahu Akbar, Filistin!« riefen, waren auch Personen mit türkischen Fahnen und »Graue-Wölfe«-Anhänger – beklemmend!

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29280

 

BDS-KAMPAGNE GEGEN POPKULTUR-FESTIVAL – „VÖLLIG INDISKUTABEL“

Mit einem Boykottaufruf des Festivals Pop-Kultur wird wieder einmal versucht, Judenfeindschaft zu legitimieren und Israel zu dämonisieren.  Sie rufen dazu auf, die „richtige Seite der Geschichte“ zu wählen und Israel zu schaden, wo es nur irgend geht: „The Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boykott of Israel“, eine Unterabteilung der Bewegung „Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen“ (BDS), hat Deutschland längst erreicht und eigentlich müssten die Alarmglocken schrillen. Die Kampagnen-Hetzer stehen vor Supermärkten und Kaufhäusern und fordern dazu auf, keine Waren zu kaufen, die mit Israelis, also Juden, in Verbindung gebracht werden könnten. Protest dagegen ist nicht garantiert. Wüst hatten BDS-Störer vor wenigen Wochen in der Humboldt Universität eine Überlebende des deutschen Judenmordes beschimpft; die Universität hat sie sofort angezeigt, leider noch keine Selbstverständlichkeit. Jetzt trifft der neue Judenhass ein Pop-Kultur-Festival, weil dort eine Sängerin aus Israel auftreten wird; ihre Regierung hatte ihr das Flugticket nach Berlin bezahlt. Das reichte aus für die Absage arabischer Musiker, zu denen sich nun auch ein Finne und drei britische Musiker gesellten.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/festival-boykott-versuch-den-antisemitismus-wieder-zu-legitimieren-15166662.html

Der Boykott-Aufruf der israel-kritischen Bewegung BDS gegen das Popkultur-Festival schlägt hohe Wellen. Mehrere Musiker haben ihre Teilnahme bereits abgesagt. Popkritiker Jens Balzer hält das für falsch: „Die Kampagne ist antisemitisch.“

http://www.deutschlandfunkkultur.de/pop-kultur-jens-balzer-zu-bds-boykott-diese-kampagne-ist.2950.de.html?dram%3Aarticle_id=394262

Berlins Bürgermeister Michael Müller positionierte sich zu den Vorwürfen nicht – und landete auf der Antisemitismus-Liste des Simon-Wiesenthal-Centers.

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29438

http://www.tagesspiegel.de/berlin/simon-wiesenthal-zentrum-michael-mueller-koennte-auf-antisemitismus-liste-landen/20256336.html

 

BREMEN: PROTEST GEGEN ANTI-ISRAELISCHE ABSTIMMUNG

Gegen eine für Sonnabend angekündigte anti-israelische Kundgebung der Initiative „Die Feder“ auf dem Hillmannplatz regt sich breiter Protest. Die Gruppe will nach eigenem Bekunden ab 10 Uhr die Bremer darüber abstimmen lassen, ob Israel „illegal“ ist. Dazu sollen Passanten Plastik-Chips in zwei Wahlurnen werfen. Die schiitisch-islamistische Organisation „Die Feder“ steht der Islamischen Republik Iran nahe.

http://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-politik_artikel,-protest-gegen-antiisraelische-abstimmung-_arid,1632158.html

 

Iran bei der WM: Dieser Antisemitismus muss endlich bestraft werden

Der Iran ist eine erfolgreiche Fußballnation und nimmt kommendes Jahr wieder an der Weltmeisterschaft teil. Dort hat das Land nach den jüngsten Maßnahmen aber eigentlich nichts mehr zu suchen. Die Worte donnerten dramatisch: „Die beiden Spieler haben die rote Linie überschritten und wurden daher aus der Nationalmannschaft ausgeschlossen“, wetterte der stellvertretende Sportminister des Iran, Mohammed Resa Dawarsani, und verbannte Masoud Shojaei und Ehsan Haji Safi aus dem Nationalteam – der eine Kapitän, der andere Leistungsträger der Mannschaft. Was war geschehen? Nun, im Grunde nur das: ein Fußballspiel. Shojaei und Safi hatten mit ihrem Klub, dem griechischen Erstligisten Panionios Athen, in der Europa-League-Qualifikation gegen das israelische Team Maccabi Tel Aviv gespielt. Mehr nicht. Doch nach dem Verständnis der iranischen Machthaber ist das Frevel. „Sie mögen einen Vertrag mit ihrem Verein haben und werden dafür bezahlt. Aber gegen den Vertreter eines abscheulichen Regimes zu spielen – das ist für das iranische Volk nicht akzeptabel“, zeterte Dawarsani. Dabei hatten die beiden Spieler sich schon geweigert, beim Hinspiel in Israel aufzulaufen. Beim Rückspiel in Griechenland spielten sie dann – und wurden dafür aus der Nationalmannschaft verbannt. Der Iran verstößt damit unter anderem gegen die Statuten des Fußball-Weltverbandes Fifa, wonach laut Paragraf 4 „jegliche Diskriminierung eines Landes, einer Einzelperson oder von Personengruppen aufgrund von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religion, Politik oder aus einem anderen Grund unter Androhung der Suspendierung und des Ausschlusses verboten ist“.

https://www.welt.de/sport/article167581275/Dieser-Antisemitismus-muss-endlich-bestraft-werden.html

 

Der „ewige Soros“

Manche Formen von Politik- , Kapitalismus – und Globalisierungskritik brauchen eine Adresse und finden sie bei antisemitischen Mustern, Zuschreibungen und Namen.  Dass George Soros der Mann ist, der – natürlich in Komplizenschaft mit Angela Merkel – die Flüchtlingskrise zum Zwecke der „Umvolkung“ Europas initiiert hat, kann man in manchen Netzwerken lesen, die sich als Alternative zur Lügenpresse anbieten und dabei nach dem Motto vorgehen: Angebliche Lügen muss man mit noch mehr Lügen bekämpfen. George Soros steckt auch – diesmal gemeinsam mit den USA, der NATO und der EU – hinter der Ukraine-Krise. Das gehört ohnehin – wie die allgemeine Vorstellung, die Proteste in der Ukraine hätten keinen innenpolitischen Hintergrund gehabt, sondern basierten auf reiner Einmischung von außen – zum Standardgemurmel mancher kritischen Zeitbeobachter im Netz. Soros hat überall in der Welt NGO’S unterstützt. Das tut er auch noch heute. In seinem ungarischen Geburtsland war George Soros, der die Zeit der deutschen Besatzung im Untergrund überlebte, längere Zeit auf einem Plakat abgebildet, das den Geist des „Ewigen Soros“ deutlich dokumentierte.

https://www.freitag.de/autoren/magda/der-ewige-soroshttps://de.qantara.de/inhalt/anti-soros-kampagnen-in-europa-und-in-den-usa-wenn-antisemitismus-und-islamophobie-hand-in

 

Polen: Die Hetze gegen Juden nimmt zu – nun fühle ich mich in Polen nicht mehr sicher

Polen war schon einmal Schauplatz dramatischer Judenverfolgungen: Die Nazis zerstörten das einst blühende jüdische Leben in unserem Land – kaum etwas blieb von unserer Kultur übrig.In Polen leben heute nur noch 20.000 bis 30.000 Juden – 7000 davon sind Mitglied in meiner Organisation, dem Verband der Jüdischen Glaubensgemeinden in Polen. Lange ging es uns hier relativ gut. Doch nun habe ich Angst.

http://www.huffingtonpost.de/leslaw-piszewski/polen-antisemitismus-judenfeindlichkeit-holocaust_b_17763256.html

 

Dortmun?d: Lustloses Schaulaufen für Nazi-Devotionalien aus dem nun geschlossenen „antisem.it“-Versandhandel

The same procedure as last year?“ – „The same procedure as every year“ heißt es im Silvester-Klassiker „Dinner for One“. So ähnlich ist es auch bei den Veranstaltungen zum Jahrestag des Verbots des Nationalen Widerstandes Dortmund (NWDO) am 23. August 2012. Der Unterschied ist nur, dass die NWDO-Veranstaltungen gefühlt immer lustloser werden. 70 Nazis fanden sich an der Katharinentreppe in der Dortmunder City ein – 250 AntifaschistInnen – aufgerufen von „BlockaDO“ – demonstrierten dagegen. Fast scheint es so, dass solche Aktionen der Partei „Die Rechte“ nur noch dazu dienen, weitere Nazi-Devotionalien aus dem Versandhandel des Kundgebungsanmelders und „Die Rechte“-Ratsherren Michael Brück zu verkaufen. Doch der hat jüngst einen Dämpfer verpasst bekommen: Seine Internetseite mit dem geschmacklosen Namen „antisem.it-Versand“ wurde von den Behörden gelöscht. Die italienische Vergabestelle für italienische Internetseiten (IIT)  mit der Endung „.it“ löschte zum 20.08.2017 die Domain „www.antisem.it“. Darunter war der rechtsextremistische Online-Versandhandel des Dortmunder Neonazis Michael Brück im Internet erreichbar.

http://nordstadtblogger.de/fuenf-jahre-nwdo-verbot-ein-lustloses-schaulaufen-fuer-nazi-devotionalien-aus-dem-antisem-it-versandhandel/

 

Servicestelle Antisemitismus eröffnet in Düsseldorf

Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf berät in einer neu eingerichteten Servicestelle Opfer von Diskriminierung und Antisemitismus. „Wichtig ist uns, gegen jede Form von Diskriminierung vorzugehen, weshalb wir nicht nur jüdischen Mitbürgern offenstehen“, sagte gestern Verwaltungsdirektor Michael Szentel-Heise. Am 14. September wird die im Juni eingerichtete Servicestelle mit einem Festakt offiziell eröffnet. Alle Angaben werden der Gemeinde zufolge gesammelt, und es wird versucht, diese Erkenntnisse in den politischen Prozess einzubringen.

http://www.rp-online.de/nrw/servicestelle-antisemitismus-in-duesseldorf-aid-1.7027755http://www.wz.de/lokales/duesseldorf/antisemitismus-in-duesseldorf-juedische-schueler-werden-angefeindet-1.2500414

 

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