Weiter zum Inhalt Skip to table of contents

Neofolk

Von|
Cover der Band "Death in June". (Quelle: ngn)

Neofolk (frei übersetzt: Neue Volksmusik) entwickelte sich Anfang der 80er-Jahre aus der Dark-Wave/Gothic-Musikszene heraus. Obwohl mit „Death In June“ aus England eine eindeutig extrem rechte Band zu den Begründern des Neofolk zählt, kann die Szene in ihrer Gesamtheit nicht dem rechten Spektrum zugeordnet werden.
Die häufig enthaltenen, sehr symbolhaften Rückgriffe auf die Antimoderne, auf die Ästhetik des heroisierenden Neoklassizismus (Arno Breker und andere) und vor allem auf das Heidentum lassen jedoch die Grenzen zwischen „unpolitischen“ und rechten Anhänger verschwimmen. Neofolk wird in Teilen des neonazistischen Spektrums auch wegen ihres betont mystischen und altertümlichen Ambientes und ihrer Lagerfeuer-Kompatibilität geschätzt. Eindeutig neonazistische Bands des Neofolk, wie beispielsweise „Der Blutharsch“ (Österreich), betonen meist die Marsch-Elemente und entwerfen in ihren Texten apokalyptische Szenarien.


Dieser Text wurde uns freundlicherweise von „Turn it down! – Forum für Musik // Kultur // Gegen Rechtsrock“ zur Verfügung gestellt.

Weiterlesen

SKD-Header (final)

Rechtsrock & Rechtsterror – Teil 5 „Sonderkommando Dirlewanger“

Die Reihe „Rechtsrock & Rechtsterror“ beschäftigt sich mit der Frage, welche inhaltlichen und personell-strukturellen Verbindungen zwischen Rechtsrock und Rechtsterror bestehen. Timo Büchner zeigt diese Verbindungen an Liedtexten und Mitgliedern ausgewählter Rechtsrock-Bands auf.

Von|
ü 2018-09-16 Köthen (277) exzess

Label und Versand Exzess-Records

Exzess-Records ist ein Rechtsrock-Label und Versandhandel aus Strausberg. Gründer ist der Neonazi Tobias Voigt.

Von|
P1010465

Combat 18 Neonazi-Netzwerk in NRW weiterhin aktiv

Die 1992 gegründete, europaweit tätige neonazistische Gruppierung Combat 18 existiert weiterhin, trotz des im Jahr 2000 verfügten Verbots des Netzwerkes Blood & Honour. Combat 18 gilt als dessen bewaffneter Arm.

Von|
Eine Plattform der