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Oi-Musik

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Die Herkunft des Wortes Oi (oft „Oi!“ geschrieben) ist unklar. Unter dem Begriff Oi wurde Ende der 70er-Jahre von der Plattenindustrie ein „Straßenpunk“ konstruiert, der mit anderen Jugendkulturen (Skinheads, Fußballfans) zusammen geführt werden sollte. Das antipolitische (auch antilinke) und mit „Working-Class“-Image angereicherte Selbstverständnis des Oi ermöglichte der rechten Szene einen umfangreichen Zugriff auf den Slogan. Gängig in der rechten Skinhead-Szene ist die Ersetzung der Buchstaben „eu“ durch „oi“, zum Beispiel in den Bandnamen „Kroizfoier“, „Oithanasie“, „Proissenheads“ (Potsdam) oder „Volkstroi“ (Beeskow/Fürstenwalde).
Mitte der 90er-Jahre rückten viele Bands von dieser Schreibweise wieder ab, um sich vom „spaßorientierten“ Teil der Szene abzugrenzen und ihre politischen Ambitionen zu unterstreichen. Oi wird bis heute auch von Punks und nicht rechten Skinheads verwendet, die den Begriff gänzlich unpolitisch interpretieren.


Dieser Text wurde uns freundlicherweise von „Turn it down! – Forum für Musik // Kultur // Gegen Rechtsrock“ zur Verfügung gestellt.

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Rechtsextreme Musik Kommando Skin

„Kommando Skin“ ist eine seit 20 Jahre existierende Baden-Württemberger Neonaziband aus Ludwigsburg, die in der rechtsoffenen Skinheadszene beliebt ist. Sie…

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SS-Festival in Ostritz und die Polizei scheint heillos überfordert

Am Wochenende haben über 1.000 Neonazis in Ostritz Hitlers Geburtstag gefeiert. Zumindest für den Veranstalter, NPD-Mann Thorsten Heise, scheint das Event ein Erfolg gewesen zu sein, im Gegensatz zum Polizeieinsatz, der konzeptlos wirkte. Trotz vereinzelter Angriffe muss man von Glück sprechen, dass nichts Schlimmeres passiert ist.

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