Weiter zum Inhalt Skip to table of contents

Stilkritik Nazi-Trends 2018 – Kleidung mit NS-Bezug

Von|
(Quelle: KA)

Wir haben uns umgeschaut und eine kleine Auswahl an Symbolen, Sprüchen und Aufdrucken zusammengestellt, die in der rechtsextremen Szene 2018 besonders beliebt sind.

 

Die Glorifizierung des Nationalsozialismus kommt nie aus der Mode

In der Logik der Sache liegt es, dass alles, was mit einer Glorifizierung des Nationalsozialismus einhergeht, in der rechtsextremen Szene immer angesagt ist. Doch da das Zeigen vieler NS-Zeichen in Deutschland verboten ist, bedienen sich Neonazis anderer Symbole oder Sprüchen, die mal mehr, mal weniger eindeutig positiven Bezug zu Adolf Hitler und dem Dritten Reich nehmen.

 

Hier eine kleine Auswahl an Symbolen und Sprüchen mit Bezug zum Nationalsozialismus:

Neonazi in Apolda 2018

„… muss auch dolf sagen“ steht auf dem Rücken eines Neonazis auf einem Rechtsrock-Konzert 2018 in Apolda

Neonazi-Paar in Ostritz 2018

Neonazi-Pärchen in Ostritz mit „Adolf“ und „Eva“-Shirt. Die Shirts beziehen sich auf Adolf Hitler und Eva Braun, die Geliebte Hitlers. Der Zahlencode 88 steht für „Heil Hitler“

Neonazi in Chemnitz 2018

„Bei Opa war noch Ordnung“ – Teilnehmer einer Demonstration am 27.08.2018 in Chemnitz

Neonazi-Shirt im April 2018 in Ostritz

Der Panzerkampfwagen VI „Tiger“ war ein deutscher Panzer, von der Wehrmacht ab Sommer 1942 eingesetzt wurde. Aufgrund seiner starken Hauptwaffe und des hohen Panzerschutzes war der Tiger einer der kampfstärksten Panzer des Zweiten Weltkrieges.

Neonazi bei einer Trauerkundgebung in Mönchengladbach

Zwei gekreuzte Handgranaten: Das Zeichen der Sturmbrigade Dirlewanger die zur NS-Zeit in Polen ein Massaker anrichtete.

Neonazi in Ostritz 2018

Ende April 2018 haben rund 1.000 Neonazis im sächsischen Grenzort Ostritz Hitlers Geburtstag gefeiert. Das „Schild & Schwert“- Festival (SS-Festival) wurde von NPD-Vize Thorsten Heise veranstaltet. Die Security des SS-Festivals trug einheitliche Shirts mit der Aufschrift „Sicherheitsdienst Arische Bruderschaft“ inklusive des fast identischen Symbols der SS-Division „Dirlewanger“ mit zwei gekreuzten Stielhandgranaten.

Neonazi in Themar 2017

„Jubeljahr 1933“ aus dem „Hermannsland“-Versand des Neonazis Michael Regener

Neonazi auf einem Rechtsrock-Event in Themar
Neonazi-Frau im April 2018 in Ostritz

„Landser“-Pullover einer rechtsextremen Konzert-Besucherin 2018 in Ostritz. Lanser war die volkstümliche Bezeichnung eines einfaches deutschen Heersoldaten.

Chemnitz 27.08.2018

Gekreuzter Hammer und Schwert symbolisierte im NS eine Volksgemeinschaft aus Arbeitern und Soldaten.

Neonazi im April 2018 in Ostritz

Weiterlesen

Rechtsextreme Kleidermarken verbieten?!

Der Berliner Polizeipräsident tut es, die Fußballclubs St. Pauli, Hertha BSC, Werder Bremen, Borussia Dortmund, der FC Carl Zeiss Jena, Dynamo Dresden und der 1. FC Magdeburg tun es – und auch viele Schulen verbieten, rechtsextreme Kleidung zu tragen. Warum eigentlich?

Von|
Unsere Partnerportale
Eine Plattform der