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[tacheles_5]

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Bei der Textreihe [tacheles] geht es mal um Gedenken, mal um aktuelle Erfahrungen – und immer geht es dabei um Antisemitismus. Mit [tacheles] laden wir zur Debatte ein. Wir diskutieren Themen, die brisant sind, die viel oder kaum besprochen werden.

Mit dieser Ausgabe von [tacheles] betrachten wir etwas, das Antisemitismus maßgeblich geprägt hat und dennoch kaum beachtet wird: Christlicher Antijudaismus. Für die Textreihe sprechen wir über antijüdische Objekte an Kirchen, über Liturgien und Pogrome – und über  Motive, die bis heute prägen, wie wir über Israel reden.
Der Blick geht in Geschichte wie Gegenwart: Wir betrachten Bräuche, die trotz ihres antijudaistischen Kerns noch immer gefeiert werden und analysieren, wie antijudaistische Motive in Verschwörungserzählungen bis heute wirken. Mit [tacheles_5]: Kirche und Judenhass blicken wir in den kommenden Wochen mit verschiedenen Texten in die Vergangenheit, um die Gegenwart besser verstehen zu können.

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[tacheles_5] Wie Antijudaismus in Kirchen aussieht

Jahrhundertealte Judenfeindschaft ist längst nicht aus den Kirchen verschwunden. Das Projekt „Spuren sichtbar machen“ im Interview über ein belastetes Erbe.

Von
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[tacheles_5] Zwischen Schutz und Verfolgung – „Judenrecht“ im Mittelalter

Woher stammen die antijüdischen Mythen, die teilweise bis heute nachwirken? Ein historischer Abriss darüber, wie theologische Mythen in tödlicher Verfolgung mündeten.

Von
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[tacheles_5] „Ich bin euer Gott und ihr seid mein Volk“ – Christlicher Neid als Triebkraft für Antisemitismus

Warum wirken christliche Vorstellungen von Erwählung, Schuld und Überlegenheit bis heute im israelbezogenen Antisemitismus nach? Kristina Herbst folgt diesen Spuren von Luther bis zu modernen Projektionen auf Jüdinnen*Juden und den Staat Israel.

Von
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[tacheles_5] Antisemitismus ist nicht Antijudaismus, beides besteht nebeneinander

In ihrem Buch „Antisemitismus definieren“ machen der Sozialphilosoph Nikolas Lelle und der Sozialpsychologe Tom Uhlig diese Mythen produktiv. Belltower.News druckt ein Kapitel ab.

Von
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[tacheles_5] Wie die Bibel Berichterstattung über Nahost beeinflusst

Im Interview mit Belltower.News erklärt der Theologe Christian Staffa wie tief antijudaistische Denkmuster – von der christlichen Liturgie bis hin zu modernen Verschwörungserzählungen – das Bild von Israel prägen.

Von
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[tacheles_5] Wie der Genozidvorwurf gegen Juden entstanden ist

Verübt Israel in Gaza einen Genozid? Darüber streiten Expert*innen und Jurist*innen auf der ganzen Welt, während israelfeindliche Aktivist*innen und Meinungsmacher*innen sich längst sicher sind. Warum findet die Rede vom „Völkermörder Israel“ so bereitwillig Gehör? Eine ideengeschichtliche Spurensuche.

Von
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[tacheles_5] Die Antijudaistischen Wurzeln moderner Verschwörungsideologien

Ob mittelalterliche Brunnenvergiftung oder viraler TikTok-Trend: Judenfeindliche Mythen strukturieren Verschwörungsideologien bis in die Gegenwart. Eine Analyse historischer Kontinuitäten.

Von
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[tacheles_5] Warum sich Antijudaismus und Antisemitismus nicht trennen lassen

Es kann weder historisch noch ideologiekritisch trennscharf zwischen rassistischem, politischem oder religiös-motiviertem Judenhass unterschieden werden.

Von
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[tacheles_5] Das Judasfeuer und die Aktualität von christlichem Antisemitismus

Seit der Frühen Neuzeit werden zu Ostern Judaspuppen verbrannt. Dr. Andreas Rentz betrachtet für [tacheles_5] die antijudaistischen Wurzeln der Tradition.

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[tacheles_4] Warum Erinnerungspolitik und Opferrechte eng verwoben sind

Erinnerung als Ausgangspunkt für Sichtbarkeit, Anerkennung, Aufklärung und Reparation.

Von
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[tacheles_4] Schweigen und Kniefall

Die Aufarbeitung der NS-Verbrechen in Westdeutschland war von Beginn an widersprüchlich. Symbolische Momente wie Brandts Kniefall oder Weizsäckers „Tag der Befreiung“ konnten den tief verwurzelten Antisemitismus nicht nachhaltig überwinden.

Von
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[tacheles_4] „Holocaust-Überlebende sind keine eindimensionalen Figuren”

Historiker Dr. Daniel Schuch im Interview zu 80 Jahren Kriegsende und dem deutschen Verlangen nach versöhnlichen Geschichten von Zeitzeug*innen.

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[tacheles_3] „Ich steige als Jude in Berlin ins Flugzeug und lande in Tel Aviv als Israeli“

Ein Jahr nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023. Immer noch über hundert Geiseln in den Händen von Terroristen. In…

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[tacheles_3] „Clubs, in denen sich Jüdinnen*Juden sicher fühlen, sind rar geworden”

Über ein Jahr seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023. Immer noch über hundert Geiseln in den Händen von Terroristen.…

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[tacheles_3] „Feministische Gruppen haben die sexualisierte Gewalt der Hamas geleugnet“

Ein Jahr nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023. Immer noch über hundert Geiseln in den Händen von Terroristen. In…

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[tacheles_2] Emotionalisierung, Sprachlosigkeit und Herkunftsfetischismus statt echter Solidarität

Es braucht neue Allianzen und Bündnisse im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus. Aber: Es ist kompliziert.

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[tacheles_2] Rassismuskritische und antisemitismuskritische Bildungsarbeit – Die Knoten verbinden?

Es braucht neue Allianzen und Bündnisse im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus. Aber: Es ist kompliziert. Dennis Kirschbaum ist Antirassismus-Trainer und interreligiöser Aktivist. Ein Gastbeitrag.

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[tacheles_2] It’s complicated – Zur schwierigen Beziehung von Antisemitismus und Rassismus

Es braucht neue Allianzen und Bündnisse im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus. Aber: Es ist kompliziert. Die neue Staffel [tacheles] nähert sich deshalb dem schwierigen Verhältnis von Antisemitismus(Kritik) und Rassismus(Kritik).

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[tacheles] Struktureller Antisemitismus ist Antisemitismus (noch) ohne Juden 

Von Krake, Ostküste und Marionette zu Gates, Adrenochrome und Rothschild: Antisemitismus zeigt sich oft verdeckt und codiert, manchmal sogar in Geschichten, in denen Jüdinnen und Juden nicht vorkommen. Wie erklärt man das und wie kann man das Phänomen beschreiben?

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[tacheles] Antisemitismus und Tiervergleiche — Das (ewige) Tier

Der strukturelle Antisemitismus hetzt nicht gegen „die Juden“ – sondern gegen „die Hochfinanz“, „die Ostküste“ und „die Plutokraten“. Oder gegen „das Tier“.

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[tacheles] Struktureller Antisemitismus von links – das Beispiel DDR

Struktureller Antisemitismus wird oft nicht als Antisemitismus erkannt. Dabei gibt es gerade in manchen linken Weltbildern strukturelle Affinitäten zu antisemitischen Denkmustern. Dass es oft nur ein kleiner Schritt von der strukturellen Ähnlichkeit zum offenen Antisemitismus ist, zeigt das Beispiel DDR.

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