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Chronik rechtsextremer und rassistischer Gewalt im März 2020

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Orte, an denen es im März 2020 zu rechtsextremer oder gruppenbezogen menschenfeindlicher Bedrohung und Gewalt kam. (Quelle: BTN/Canva)

Jeden Tag werden Menschen in Deutschland Opfer rassistischer, antisemitischer und rechtsextremer Gewalt. Zur Illustration der Lage in Deutschland stellen wir monatlich rechtsextreme, rassistische und antisemitische Gewalttaten bundesweit zusammen, die in unserer Presseschau vorkommen – diese Chronik basiert also auf Zeitungsmeldungen. Die Chronik ist damit absolut unvollständig, soll aber das Ausmaß klarmachen und wichtigste Vorkommnisse enthalten.

Für speziell flüchtlingsfeindliche Gewalttaten empfehlen wir die Chronik von Aktion Schutzschild bei www.mut-gegen-rechte-gewalt.de.

Für antisemitische Vorkommnisse empfehlen wir die Chronik der Amadeu Antonio Stiftung.

Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit! Wenn Sie weitere Vorfälle kennen, senden Sie bitte eine Mail an belltowernews@amadeu-antonio-stiftung.de.

02.03.2020

München-Haidhausen: Neonazis attackieren erneut Kloster

Wie schon im Dezember 2019 ist die Mauer einer Klostereinrichtung in Haidhausen mit rechtsextremen Schriften und Symbolen beschmiert worden. Es ist bereits das zweite Mal innerhalb weniger Wochen, dass das Kloster der Salesianer Don Bosco in der Sieboldstraße Ziel rechter Extremisten und Rassisten wurde. Die Täter beschmierten die Fassade des Klosters mit einem Hakenkreuz. Zudem schrieben sie „Combat 18“. Das steht für „Kampfgruppe Adolf Hitler“ – abgeleitet vom ersten und achten Buchstaben des Alphabets. Die Anhänger der Gruppe bereiten sich auf einen „Rassenkrieg“ vor und verherrlichen den Nationalsozialismus. Das Bundesinnenministerium hatte „Combat 18“ Ende Januar verboten.

https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.schmierereien-in-der-sieboldstrasse-muenchen-haidhausen-neonazis-attackieren-erneut-kloster.13cfa329-dc58-43e1-bfed-6df01962fb2e.html?fbclid=IwAR2ZFBoZG5JvpP10m0xFsDVYpfSbn1ENi5fGt2ioTZKyqaz0G7OAl8wqF7w

Bremen und Hanau: Moscheen werden mit rechtsextremen Schreiben bedroht

In Bremen ist ein Drohschreiben mit bislang unbekanntem Pulver in einer Moschee eingegangen. Der Text hat einen rechtsextremen Inhalt. Bereits vor ein paar Tagen hatte es in einer Moschee in Hanau einen ähnlichen Vorfall gegeben. ine Bremer Moschee hat einen Brief mit bisher unbekanntem Pulver und einem Schreiben mit „rechtsextremistischem Inhalt“ erhalten. Das teilte die Polizei am Samstagabend mit. „Wer ihn abgab, wer die Täter sind, das wissen wir noch nicht“, sagte ein Beamter der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Der Staatsschutz habe nun die weiteren Ermittlungen übernommen. An den Formulierungen des Briefes werde aber bereits „klar, in welche Richtung das geht“, hieß es.

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/bremen-und-hanau-moscheen-werden-mit-rechtsextremen-schreiben-bedroht-16657870.html

03.03.2020

Auf offener Straße: Rechtsextremer Rocker in Cottbus erschossen

Bei einer Schießerei am Puschkinpark starb ein 31-Jähriger auf offener Straße. Rettungskräfte konnten ihn nicht mehr wiederbeleben. Am Sonntagabend ist in Cottbus ein 31-jähriger Mann auf offener Straße erschossen worden. Zeugen hatten am Puschkinpark mehrere Schüsse gehört und einen Verletzten gefunden. Rettungskräfte konnten ihn nicht mehr reanimieren. Der Täter ist auf der Flucht. Bei dem Opfer handelt es sich um den wegen Gewaltdelikten vorbestraften Martin M., er war in der Cottbusser Mischszene aus Rockern, Neonazis und Hooligans aus dem Umfeld des FC Energie Cottbus aktiv. Zuletzt stieg er ins Geschäft mit Nahrungsergänzungsmitteln im Fitnessbereich ein. Daneben war M. Türsteher und trat bei rechtsextremistischen Kampfsportevents auf. Die Sicherheitsbehörden beurteilen die Szene in Cottbus als „toxisches Gebilde“.

Die Bremer CDU hat am Montag einen rechtsextremen Drohbrief mit einem verdächtigen Pulver im Inneren erhalten. Das teilte die Polizei mit. Experten der Bundespolizei konnten schließlich Entwarnung geben: Das Pulver war ungefährlich. Es ist schon der zweite Drohbrief, den die Bremer CDU in diesem Jahr erhielt.

Schwerin: Moschee mit AfD-Schriftzug besprüht

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden die Außenwände der Assalam Moschee in Schwerin beschmiert. Der Staatsschutz ermittelt. In der Nacht vom Samstag zum Sonntag kam es zu Sachbeschädigungen an der Assalam Moschee des „Islamischen Bundes“ in der Von-Stauffenberg-Straße 29 in Schwerin. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag erklärte, hatten Unbekannte das Gebäude des „Islamischen Bundes“ im Stadtteil Großer Dreesch mit gelber Farbe beschmiert. Dabei sei fünf Mal „AfD“ und die Zahl „61“ gesprüht worden. Ein Mitglied des Islamischen Bundes habe den Vorfall am Sonntag gemeldet und wollte das ganze beseitigen lassen.

Rheinstetten: Schlägerei zweier Gruppen nach Umzug – Rassistisches Motiv?

Nach einer am Rosenmontag 24.02.2020 gegen 21.30 Uhr in Rheinstetten-Mörsch gemeldeten Schlägerei zweier Gruppen, die wegen gegensätzlicher Aussagen beider Parteien mit insgesamt acht Beschuldigten als “wechselseitig begangene Körperverletzung” aufgenommen wurde, prüft die Polizei nach der Aussage eines 21-Jährigen, ob fremdenfeindliche Hintergründe eine Rolle gespielt haben könnten. Laut den ersten Erhebungen von Beamten des Polizeireviers Ettlingen war es bereits am selben Abend vor den körperlichen Auseinandersetzungen im Rheinstettener Ortsteil Neuburgweier bei einer Faschingsveranstaltung des Kleintierzuchtvereins zwischen den zwei Gruppen zu Streitigkeiten gekommen. Im Wesentlichen seien seit längerem schwelende Konflikte zweier Schülerinnen im Alter von 16 und 17 Jahren ursächlich gewesen. Offenbar habe ein Mitarbeiter des eingesetzten “Security-Dienstes” schlichten können. Eine Gruppe sei daraufhin nach Hause gegangen. Dann aber sei eine 52-jährige Frau, deren 17-jährige Tochter sowie deren 20-jähriger Bekannter an der Wohnung der anderen Streitpartei aufgetaucht, wobei es zu Körperverletzungen gekommen ist. Im Nachgang wandte sich der 21-jährige Beteiligte an verschiedene Medien, offenbar mit dem Hinweis, Opfer eines rassistischen Übergriffs geworden zu sein. Bei seiner heutigen Vernehmung äußerte er dahingehende Formulierungen mit rassistischen Inhalt und Beleidigungen, die es nun zu verifizieren gilt. Hierzu dauern die weiteren polizeilichen Ermittlungen noch an.

Jatznick: Gebäude mit Hakenkreuzen beschmiert

In der mecklenburgischen Gemeinde Jatznick beschmieren Unbekannte ein Gebäude mit Hakenkreuzen und der Zahl 88, einem bekannten Neonazi-Symbol.

https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-03/rassismus-deutschland-chronik-hanau-vorfaelle-straftaten-rechtsextremismus

04.03.2020

Rassistischer Angriff in Essen

Ein 22-jähriger Deutscher soll zwei Migranten attackiert und rassistisch beleidigt haben. Erst aufmerksame Passanten konnten die Gewalt stoppen. Die Polizei sucht sie jetzt als Zeugen für den Vorfall im Essener Südostviertel. Der Staatsschutz ermittelt.

https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/rassistischer-angriff-in-essen-100.html

Pankow: Zwei Frauen rassistisch beleidigt

Zwei Frauen (62, 55) fuhren mit einem Bekannten (69) mit seinem Auto von Stettin nach Berlin. Während der Fahrt soll der Mann beide Frauen rassistisch beleidigt. An einer Tankstelle an der Damerowstraße in Pankow habe er dann mit einem Messer die beiden gezwungen haben, auszusteigen. Anschließend soll er die 62-Jährige mit einem Gehstock geschlagen haben.

https://www.bz-berlin.de/liveticker/pankow-zwei-frauen-rassistisch-beleidigt

Freimersheim: Fußballspieler rassistisch beleidigt

Drei Minuten vor dem Abpfiff ist das Fußball-Amateurspiel zwischen der SG Freimersheim/Ilbesheim und dem SV Normannia Pfiffligheim wegen rassistischer Beleidigungen abgebrochen worden. In der Partie der A-Klasse Alzey-Worms führte die SG Freimersheim am Montagabend mit 2:1, als ein dunkelhäutiger Spieler der Gäste zum wiederholten Male beleidigt wurde. Wie der SWR berichtete, schickte daraufhin der Pfiffligheimer Trainer Markus Hornung seine Spieler vorzeitig in die Kabine.

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-metropolregion-rassistisch-beleidigt-_arid,1611904.html

 

A-Jugend-Kapitän wird in Klötze rassistisch beleidigt

Nach etwas mehr als einer Stunde und einem ganz normalen Zweikampf wurde Sandersdorf-Thalheims Kapitän Alex Zoblofsky, der erst in der Vorwoche bei Rot-Weiß Thalheim sein Debüt in der Verbandsliga der Männer gab, aus Reihen der Zuschauer rassistisch beleidigt. Der JFV machte den Vorfall danach in den sozialen Medien öffentlich. Man verurteile „zutiefst solche Äußerungen“, hieß es auf Facebook.

https://www.mz-web.de/landkreis-anhalt-bitterfeld-sport/sandersdorf-thalheim-a-jugend-kapitaen-wird-in-kloetze-rassistisch-beleidigt-36355152

05.03.2020

Mecklenburg-Vorpommern: Rechtsextreme Schmierereien in Jatznick

Ein oder mehrere Täter haben Dienstagnacht in Jatznick ein Gebäude bei der Waldbühne besprüht. Wegen den rechtsextremen Schriftzügen ermittelt nun der Staatsschutz.

https://www.nordkurier.de/pasewalk/rechtsextreme-schmierereien-in-jatznick-0438618803.html

Hanau: Hakenkreuze, Drohungen, Patronen

So etwas wie in Hanau dürfe nie wieder passieren, beteuerten viele. Und doch verging kein Tag ohne rechtsextreme Vorfälle. Eine Chronik der vergangenen zwei Wochen.

https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-03/hanau-trauerfeier-anschlag-rassismus-gewalt-rechtsextremismus-chronik

Antisemitismus: Nazi-Umtriebe in Basdorfer Gärten

Seit Monaten wird offenbar nicht gegen Urheber antisemitischer Schmierereien vorgegangen.

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1133802.hakenkreuz-nazi-umtriebe-in-basdorfer-gaerten.html

06.03.2020

Hamburg: Wieder Nazi-Aufkleber auf Lkw

Wieder sorgt ein Aufkleber mit altdeutscher Schrift und Sprachcodes von Neonazis für Schlagzeilen. Auf einem Lkw in Hamburg ist die Aufschrift “Führerhaus – Fahrer spricht Deutsch” angebracht. Die betroffene Firma zeigt sich einem Bericht zufolge nicht einsichtig.

https://www.rnd.de/panorama/fuhrerhaus-fahrer-spricht-deutsch-wieder-nazi-aufkleber-auf-lkw-2O2NDMU5MNHKHOPJTZNAKROXFI.html

Drohmails an Berliner Linksparteichefin: Erkennbares Muster

Die an Schubert gerichtete Mail ist mit „Wolfszeit 2.0“ überschrieben. Auch die Hamburger Linken-Politikerin Christiane Schneider und der Grüne Europaparlamentarier Erik Marquardt haben kürzlich Drohmails unter Verwendung des Wolfssymbols erhalten. „Offensichtlich ist das eine rechte Kampagne gegen Politiker, die sich in der Flüchtlingkampagne positionieren“, vermutet Schubert.

https://taz.de/Drohmails-an-Berliner-Linksparteichefin/!5666072/

Brandenburg: Nazi-Parolen am Baggersee

Drei Männer und eine Frau skandieren an einem Brandenburger Baggersee offenbar rechte Parolen. Nach Polizeiangaben ermittelt der Staatsschutz wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Ein Zeuge habe zuvor eine Gruppe von zehn Leuten bei der Polizei gemeldet, als die Beamten eintreffen, sind jedoch nur noch die drei Männer und die Frau anwesend.

https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-03/rassismus-deutschland-chronik-hanau-vorfaelle-straftaten-rechtsextremismus/seite-2

09.03.2020

Saarlouis: Vier Festnahmen nach Angriff auf Shisha-Bar

Nach bisherigen Ermittlungen betraten am späten Samstagabend etwa zehn, teilweise maskierte Menschen die Bar, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Gruppe habe Mitarbeiter und Gäste attackiert. Alle Angreifer seien bewaffnet gewesen, nach Zeugenangaben verwendeten sie Schlag-, Stich- und Schusswaffen.

https://www.idowa.de/inhalt.bewaffnete-betreten-lokal-vier-festnahmen-nach-angriff-auf-shisha-bar.141a085e-1aa2-4c1c-8dae-6d801470f139.html

Bielefeld: Muslimin bespuckt und rassistisch beledigt

Am Donnerstagabend wurde die Muslimin Ayşe Irem K. Opfer eines islamfeindlichen Angriffs in Bielefeld. Nach einer Veranstaltung war sie auf dem Weg zu ihrem Auto, welches sie hinter dem Bahnhof geparkt hatte. Ein unbekannter älterer Mann hatte die 20-jährige Studentin auf dem Weg zu ihrem Auto rassistisch beleidigt und bespuckt.

http://www.islamiq.de/2020/03/06/muslimin-bespuckt-und-rassistisch-beledigt/

Potsdam – Nach rechtsradikalen Parolen im Polizeigewahrsam gelandet

Wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt die Polizei gegen drei männliche Beschuldigte im Alter von 34, 42 und 58 Jahren sowie eine 29-jährige Beschuldigte. Über die Internetwache der Polizei des Landes Brandenburg ging der Hinweis zu einer zehnköpfigen Gruppierung ein, die am Baggersee rechtsgerichtete Parolen skandieren soll.

https://www.mittelrhein-tageblatt.de/potsdam-nach-rechtsradikalen-parolen-im-polizeigewahrsam-gelandet-13857/?cli_action=1583751562.759

Antisemitische Schmiererei an Hauswand in Charlottenburg

Unbekannte haben einen Hauseingang in Berlin-Charlottenburg antisemitisch besprüht und rechtsextreme Symbole hinterlassen. An der Tür des Wohnhauses in der Pestalozzistraße wurden am Samstagabend neben einem judenfeindlichen Spruch Symbole des rechtsextremen Ku-Klux-Klans sowie Davidsterne entdeckt, wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte. Warum die Sprayer dieses Haus attackiert haben, war zunächst unklar. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/nahe-charlottenburger-synagoge-antisemitische-schmiererei-an-hauswand/25621880.html

Nürnberg: Unbekannter fährt Gedenktafel für NSU-Opfer um – und flüchtet

Am Wochenende haben Unbekannte in Nürnberg-Langwasser eine Gedenktafel mit Sockel umgefahren. Das Bauwerk in einer Parkbucht erinnert an den türkischen Blumenhändler Enver Simsek, der an dieser Stelle vom Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) ermordet wurde.

https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/unbekannter-fahrt-gedenktafel-fur-nsu-opfer-um-und-fluchtet-1.9917390

10.03.2020

Polizei bei Kontrollen Rechter in Löcknitz wieder attackiert

Bei ihrem Dauereinsatz gegen rechtsextreme Strukturen in der Region Löcknitz (Vorpommern-Greifswald) sind erneut Polizisten attackiert worden. Der Vorfall ereignete sich am späten Samstagabend, als ein Mann vor einer Gaststätte rechtsextreme Parolen wie „Sieg Heil“ gebrüllt hatte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Bei der Aufnahme der Personalien habe sich herausgestellt, dass sich im und am Lokal insgesamt 18 Mitglieder einer rechten Gruppe aufhielten. Aus der Gruppe heraus seien Beamte beleidigt und auch angegriffen worden, was aber unterbunden wurde.

https://www.n-tv.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/Polizei-bei-Kontrollen-Rechter-in-Loecknitz-wieder-attackiert-article21629104.html

Schweinfurt: Gemeinderatskandidatin wird rassistisch beleidigt

Die 46-Jährige fotografierte die rassistische Attacke auf ihre Person, postete sie auf ihrem Facebook-Konto – und erhielt eine große Zahl unterstützender, ermutigender und solidarischer Antworten und Kommentare sowohl von Kommunalpolitikern in Stadt und Landkreis Schweinfurt als auch von Freunden und Bekannten. „Das hat mich sehr gefreut und ermutigt“, sagt Jasmin Singh-Neckermann.

https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Gemeinderatskandidatin-wird-rassistisch-beleidigt;art763,10419361

Mittweida: Hakenkreuze in zwei Städten geschmiert

Mit verfassungsfeindlichen Symbolen haben unbekannte Täter eine Betonwand in Frankenberg sowie die Außenmauer eines Schulgeländes in Hartha beschmiert. Mit grüner Farbe wurde unter anderem ein Hakenkreuz gesprüht. In Hartha wurde zwischen Freitag, 6. März, und Montag, 9. März, mit schwarzer Farbe ebenfalls unter anderem ein Hakenkreuz angebracht.

https://www.freiepresse.de/mittelsachsen/mittweida/hakenkreuze-in-zwei-staedten-geschmiert-artikel10745962

11.03.2020

Chemnitz: Bauarbeiter soll Hakenkreuz auf Kita-Baustelle geklebt haben

Nachdem auf einer Baustelle in Altendorf ein Nazi-Symbol gefunden worden war, hat das Dezernat Staatsschutz der Chemnitzer Kriminalpolizei jetzt einen Tatverdächtigen ermittelt. Der 41-jährige Bauarbeiter soll an einer Glastür an einem künftigen Kindergarten-Gebäude an der Zinzendorfstraße in Altendorf mit Klebestreifen ein Hakenkreuz angebracht haben. Nach Polizeiangaben hat der Deutsche die Tat inzwischen eingeräumt.

https://www.freiepresse.de/chemnitz/bauarbeiter-soll-hakenkreuz-auf-kita-baustelle-geklebt-haben-artikel10746555

12.03.2020

Dresden: Mutmaßlich rassistischer Deutscher sticht Libyer in den Hals

Ein Libyer hat in Dresden offenbar nur knapp den Messerangriff eines mutmaßlich rassistischen Deutschen überlebt. Der 36-jährige Beschuldigte habe am vergangenen Montag in der Straßenbahn der Linie 13 an der Haltestelle Straßburger Platz dem Libyer in den Hals gestochen, meldete die Staatsanwaltschaft Dresden am Mittwoch.

https://www.tagesspiegel.de/politik/messerattacke-in-dresden-mutmasslich-rassistischer-deutscher-sticht-libyer-in-den-hals/25632070.html

Burg: Hakenkreuz und Brandstiftung

„An der Eingangstür war ein großes Hakenkreuz“, sagt sie im Gespräch mit der Volksstimme. Mittlerweile sei eine Ermittlungsgruppe gegründet worden, um die Arbeit zu konzentrieren. Zur Gruppe gehören Polizisten aus dem Revierkriminaldienst in Burg und Kräfte aus dem in Stendal angesiedelten Fachkommissariat.

https://www.volksstimme.de/lokal/burg/gewalt-hakenkreuz-und-brandstiftung

Münschen: Körperverletzung nach Streit am AfD-Stand

Zu einem Zwischenfall ist es am Freitag an einem Wahlkampfstand der AfD am Wettersteinplatz gekommen. Nachdem ein Gegner der Rechtspartei Flyer zu Boden geworfen hatte, wurde er von einem 17 Jahre alten AfD-Anhänger verfolgt.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-untergiesing-afd-koerperverletzung-1.4839375

13.03.2020

Droh-Attacke auf Mutter und Kinder in Sembach: Polizei vermutet Rassismus

Die Beamten berichten: Bei den Opfern handelt es sich um eine deutsch-amerikanische Familie. Der Täter habe eine Art Paintball-Maske getragen und Nazi-Parolen gerufen. Außerdem habe er angekündigt, alle Amerikaner umzubringen. Er sei noch vor Ort festgenommen worden, nachdem Zeugen die Beamten alarmiert hatten.

https://www.rheinpfalz.de/lokal/artikel/droh-attacke-auf-mutter-und-kinder-in-sembach-polizei-vermutet-fremdenhass/

„88“ an der Fensterscheibe Ermittlungen nach rechter Schmierereien an Büros in Merseburg

Die Polizei in Merseburg ermittelt wegen mehrerer rechter Schmierereien an Abgeordnetenbüros und anderen Gebäuden im Stadtgebiet. Wie ein Sprecher sagte, wurden die Büros der SPD-Landtagsabgeordneten Verena Späthe, des Grünen-Parlamentariers Sebastian Striegel sowie ein Teil der Kliapassage und des Rathauses in der Lauchstädter Straße in der Nacht zu Mittwoch mit entsprechenden Graffiti beschmiert.

https://www.mz-web.de/merseburg/-88–an-der-fensterscheibe-ermittlungen-nach-rechter-schmierereien-an-bueros-36399710

16.03.2020

Stralsund: Deutsche attackieren Syrer

In Stralsund hat eine Gruppe Deutscher am Sonnabendnachmittag eine Gruppe von Syrern attackiert. Laut Polizei hatten ein 24-jähriger Deutscher und eine 27-jährige Deutsche zwei Glasflaschen in Richtung einer 47-jährigen Syrerin geworfen. Eine der Flaschen traf die Frau am Arm, sie wurde leicht verletzt. Anschließend kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Frauen, bei der auch die Deutsche leicht verletzt wurde. Zwei Deutsche sollen zuvor rechtsextreme Parolen gerufen.

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Stralsund-Deutsche-attackieren-Syrer,nordost164.html

18.03.2020

„Corona“: Schmiererei an Osteria am Penzinger See in Babensham

Entsetzt, verletzt und traurig – das ist die Reaktion von Christian Fusaro auf die Schmiererei an der Tür seines Restaurants am Penzinger See bei Wasserburg. Die Polizei sucht Zeugen. Die Ausbreitung des Coronavirus hat in Babensham zu einem Fall von Vandalismus gegenüber Italienern geführt. In der Nacht von Freitag auf Samstag besprühte ein unbekannter Täter laut Polizei in der Zeit von Mitternacht bis 10 Uhr die Eingangstür der „L’Osteria da Christian“ in Penzing mit dem Wort „Corona“.

https://www.ovb-online.de/rosenheim/wasserburg/corona-fremdenfeindliche-schmiererei-osteria-penzinger-13602546.html

München: Vandalismus am Denkmal für Opfer des OEZ-Anschlags

Am Denkmal für den Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) haben Unbekannte vandaliert. Sie beschädigten aufgestellte Bilderrahmen, Kerzen und Blumen. Ein Fahrrad, das in der Nähe abgestellt war, warfen die Täter in einen U-Bahn-Abgang; es wurde ebenfalls beschädigt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Das Denkmal sei mit Hilfe der Berufsfeuerwehr wieder in einen angemessenen Zustand gebracht worden. Die Tat ereignete sich am Freitag oder Samstag.  Am 22. Juli 2016 hatte der 18-jährige Attentäter David S. am OEZ neun Menschen und sich selbst erschossen. Es gab mehrere Verletzte. Die meisten der neun Todesopfer hatten einen Migrationshintergrund. Die Morde am OEZ waren rechtsextremistisch motiviert.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-oez-anschlag-vandalismus-denkmal-1.4847091

München: Graffito gegen rechts verunstaltet

Bekannte Sprayer gestalten ein Weiße-Rose-Wandbild, um ein Zeichen gegen Nationalismus zu setzen. Kurz darauf wird es zerstört. Auf dem Graffito war in Riesenlettern und von Rosen umrankt die dem Weiße-Rose-Aktivisten Hans Scholl zugeschriebene Aussage zu lesen: „Nicht: Es muss etwas geschehen, sondern: Ich muss etwas tun.“ Jeder der überdimensionalen Buchstaben wurde von jeweils einer Künstlerin oder einem Künstler individuell gestaltet. Mittig prangt ein Porträt von Sophie und Hans Scholl. Außerdem sind die Daten rechtsradikal motivierter Anschläge in den vergangenen 30 Jahren in Deutschland zu lesen. Wie dringend notwendig ein solches Zeichen gegen die Ewiggestrigen auch heute noch ist, zeigte sich sehr schnell. „Viel schneller, als wir befürchtet hatten“, berichtet Angelika Man, die für die Öffentlichkeitsarbeit des Projekts zuständig ist. Gerade einmal eine gute Stunde dauerte es, dann war das legal gesprühte Graffito durch Übersprühungen zerstört. „Die müssen fast auf der Lauer gelegen sein und abgewartet haben, bis wir weg waren“, vermutet Man. Denn gegen 21 Uhr am Sonntagabend war das Werk vollendet, waren Leitern, Farbdosen und Rollen aufgeräumt. Nicht lange nach 22 Uhr kam ein Mitglied des Vereins zur Förderung urbaner Kunst zufällig am Schlachthof vorbei und entdeckte den Vandalismus.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-schlachthof-graffito-1.4848453

Nazi-Symbole: Haeckel-Stein in Jena beschmiert

Am Montagnachmittag, gegen 17:00 Uhr, stellte ein Spaziergänger fest, dass unbekannte Täter den Ernst-Haeckel-Gedenkstein im Jenaer Stadtteil Ammerbach beschädigt haben. Laut Polizeiangaben besprühten, der oder die Täter mit schwarzer Farbe den Naturstein großflächig mit nationalsozialistischen Symbolen.

https://www.jenaer-nachrichten.de/stadtleben/12929-nazi-symbole-haeckel-stein-in-jena-beschmiert

Bielefeld: Flugblätter mit rassistischem Inhalt in Brackwede aufgetaucht

Wegen Volksverhetzung ermittelt der Staatsschutz jetzt im Bielefelder Süden. In Briefkästen entlang der Westfalenstraße in Brackwede sind krude Flugblätter mit eindeutig rassistischem Inhalt aufgetaucht. „Asylanten + Flüchtlinge + Migranten + Muslime + Nigger + In den Ofen“ ist darauf in fettgedruckten Buchstaben zu lesen. Eine Bielefelderin hat am Montag deshalb Anzeige bei der Polizei erstattet.

https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/22726728_Rassistische-Flugblaetter-in-Brackwede-aufgetaucht.html

19.03.2020

Stich- und Schnittverletzungen Syrer in Weißenfels mit Messer verletzt

Ein 30-jähriger Syrer ist am Dienstagabend in Weißenfels gegen 21.25 Uhr in der Naumburger Straße Ecke Am Krug mit einem Messer schwer verletzt worden. Laut Polizeiangaben erlitt der junge Mann Stich- und Schnittverletzungen und befindet sich derzeit zur stationären Behandlung in einem Krankenhaus.

https://www.mz-web.de/weissenfels/stich–und-schnittverletzungen-syrer-in-weissenfels-mit-messer-verletzt-36431964

Im Regionalzug: Junge Münchner rassistisch beleidigt

In einer Regionalbahn nach München werden zwei junge Münchner rassistisch beleidigt. Auch Anfeindungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sollen gefallen sein.

https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.taeter-gefasst-im-regionalzug-junge-muenchner-rassistisch-beleidigt.6286cf77-eb43-4489-bd95-4d6b77f2e93f.html

„Heil Hitler!“ gegenüber vier Jugendlichen gebrüllt: Ermittlungen wegen Hitler-Gruß laufen wieder

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen einen Saarländer, der im Oktober 2019 gegenüber vier Jugendlichen an einer Bushaltestelle in Dillingen den Hitlergruß gezeigt und ihnen „Heil Hitler!“ entgegengebrüllt haben soll, werden wiederaufgenommen. Wie Generalstaatsanwalt Günter Matschiner der SZ sagte, habe der zuständige Dezernatsleiter in der Staatsanwaltschaft die „zügige Wiederaufnahme der Ermittlungen“ veranlasst. Noch im Januar hatte Staatsanwalt Dennis Zahedi das Verfahren gegen Herrn L. eingestellt.

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/staatsanwaltschaft-stellte-verfahren-ein-und-nimmt-es-nach-intervention-wieder-auf_aid-49634161

23.03.2020

Dresdner quittiert Corona-Kritik mit Nazi-Parole

Ein Dresdner hat Kritik an seinem Verhalten in Corona-Zeiten mit einer Nazi-Parole beantwortet. Der Mann wurde am Samstagabend in einem Supermarkt gebeten, Abstand zu anderen zu halten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er reagierte jedoch mit Ausfälligkeiten, die er mit zwei „Sieg Heil“-Rufen beendete. Die Polizei ermittelt gegen den noch unbekannten Mann wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/krankheiten-dresden-dresdner-quittiert-corona-kritik-mit-nazi-parole-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200322-99-426848

26.03.2020

Braunschweig: Bündnis gegen Rechts: Sprecher erneut bedroht

Der Sprecher des Braunschweiger Bündnisses gegen Rechts, David Janzen, ist nach eigenen Angaben erneut von Unbekannten bedroht worden. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. In der Nacht zu Mittwoch seien an seiner Wohnungstür ein Kreuz mit seinem Foto sowie Kerzen aufgestellt worden. Janzen war zuletzt immer wieder Ziel von Drohungen. Janzen sagte, seit Monaten stünden er und seine Familie im Fokus der Neonazi-Szene.

In der vergangenen Nacht haben die Neonazis ein Kreuz mit einem Foto Janzens vor dessen Haustür im Westlichen Ringgebiet in Braunschweig gestellt. Auch Kerzen standen dort – wie bei einem Grab.

Münchnerin beleidigt Passanten im Sperrengeschoss des Bahnhofs rassistisch

Eine 68-Jährige Münchnerin hat im Sperrengeschoss des Hauptbahnhofs vorbeigehende Passanten rassistisch beleidigt und mit Gegenständen beworfen. m Anschluss an die Aktion alarmierten Zeugen umgehend die U-Bahnwache und machten auf die Münchnerin aufmerksam. Diese erteilte der Frau einen Platzverweis. Allerdings brachte diese Maßnahme zunächst keine Besserung. Die 68-Jährige zeigte sich uneinsichtig und fing an, die Mitarbeiter der U-Bahnwache ebenfalls zu beleidigen.
In der Folge wurde die Münchnerin handgreiflich und schlug auf einen Angestellten des Sicherheitspersonals ein. Da auch die hinzugerufene Polizei die 68-Jährige nicht zur Einsicht bringen konnte, wurde sie vorläufig festgenommen.

https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.ausraster-am-hauptbahnhof-muenchnerin-beleidigt-passanten-im-sperrengeschoss-rassistisch.838972be-b22e-4869-8774-ad5244c02b4c.html

Rechtsradikale Rufe in Lindow

Zwei unbekannte Männer haben am Dienstagnachmittag in Lindow Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Sie gingen gegen 16.55 Uhr die Straße des Friedens entlang. Einer von ihnen hob den rechten Arm und soll mehrfach Hitlerrufe skandiert haben.
Als die Polizei vor Ort eintraf, waren die Männer bereits verschwunden.  Beide sollen etwa 18 Jahre alt, zwischen 1,60 und 1,70 Meter groß und von normaler Statur gewesen sein.

27.03.2020

Gebäude in Fürth beschmiert: Hakenkreuze an der Wand

Ein unbekannter Täter brachte von Dienstag auf Mittwoch (24./25.03.2020) unter anderem ein Hakenkreuz an einem Gebäude in der Fürther Innenstadt an. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise.

https://www.nordbayern.de/region/fuerth/gebaude-in-furth-beschmiert-hakenkreuze-an-der-wand-1.9978131

Berlin-Niederschöneweide: Rassistische Rufe vom Balkon

In Niederschöneweide soll ein 50-jähriger Mann gestern rassistische Rufe vom Balkon geschrien haben. Ein 20-jähriger Bewohner des Mietshauses in der Sanddornstraße hörte gegen 16 Uhr die beleidigenden Ausrufe im Hinterhof und alarmierte die Polizei, die die Wohnung des Tatverdächtigen aufsuchte.

https://www.bz-berlin.de/liveticker/fremdenfeindliche-rufe-vom-balkon

München: Rassistische Attacken auf Passanten

Erneut hat die Münchner Polizei über zwei rassistisch motivierte Attacken auf Passanten berichtet – es sind die Fälle 15 und 16 allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres. Ein polizeibekannter 64-Jähriger ging am Dienstag kurz vor 19 Uhr in der Belgrad- und Knorrstraße auf Fußgänger los, die er als vermeintliche Ausländer beschimpfte. Einen Passanten griff er körperlich an. Die Beamten des Staatsschutzes konnten den mit einem NPD-T-Shirt bekleideten Mann schnell identifizieren.  Am Freitag vor einer Woche beleidigte ein 49-jähriger Münchner am Hauptbahnhof einen dunkelhäutigen 19-jährigen Münchner mit dunkler Hautfarbe. Er bedrängte ihn körperlich und beschimpfte ihn rassistisch. Zeugen des Vorfalls verständigten die Polizei.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/zeugen-gesucht-rassistische-attacken-auf-passanten-1.4859532

30.03.2020o

Hannover: Unbekannte schmieren Nazi-Symbole an Mittellandkanalbrücken

An den Fundamenten zweier Brücken über den Mittellandkanal sind am Wochenende Nazi-Schmierereien entdeckt worden. Die Polizei Hannover ermittelt und prüft, ob die mehrere Meter langen Graffiti möglicherweise von denselben Tätern stammen. Außerdem werden Zeugenhinweise erbeten.

https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Hannover-Unbekannte-schmieren-Nazi-Symbole-an-Mittellandkanal-Bruecken

„Corona-Huster“-Vorfälle: Zwei Frauen in Mannheim rassistisch beleidigt, angehustet und geschlagen

Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend vor einem Supermarkt im Einkaufskaufzentrum Q6/Q7.Von einem junge Mann angegangen wurden zwei Frauen im Einkaufskaufzentrum Q6/Q7 am Freitagabend. Laut Polizeibericht befanden sich die beiden asiatisch aussehenden Frauen gegen 20 Uhr vor einem Supermarkt, als der etwa 25-Jährige sie anging. Erst beleidigte der Mann sie wegen ihres asiatischen Aussehens, dann spuckte und hustete er sie mehrfach an und sagte dabei: „Corona“. Danach schlug er eine der Frauen ins Gesicht, wobei die Brille der Frau beschädigt wurde. Erst als die Frauen um Hilfe schrien und Mitarbeiter des Supermarktes aufmerksam wurden, lief der Schläger davon.

https://www.rnz.de/nachrichten/metropolregion_artikel,-corona-huster-vorfaelle-zwei-frauen-rassistisch-beleidigt-angehustet-und-geschlagen-_arid,506252.html

31.03.2020

Erneut Hakenkreuz in Plauen gesprüht

In der Stadt Plauen häufen sich Hakenkreuzschmierereien. Laut Polizei haben Unbekannte am Wochenende das verbotene Symbol an die Hauswand eines Mehrfamilienhauses an der Martin-Luther-Straße gesprüht. Es war grün und hatte eine Größe von 16 mal 30 Zentimetern.

https://www.freiepresse.de/erneut-hakenkreuz-in-plauen-gespr-ht-artikel10762543

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